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DE: "Der Besuch der alten Dame - Das Musical" bei den Freilichtspielen Tecklenburg
Am 24. Juli 2020 feiern die Freilichtspiele Tecklenburg die deutsche...

Hörspiel des Monats: "GEH DICHT DICHTIG!" von Ruth Johanna Benrath
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Premiere: "Geliebter Jacques ... (Offenbachiade)" am Fritz Rémond Theater
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DSE: "Ich verschwinde" von Arne Lygre am Theater Konstanz
Am 4. Mai ist die deutschsprachige Erstaufführung von Arne Lygres Stück Ich...

Neu: "Adieu Monsieur Haffmann" von Jean-Philippe Daguerre
Ein dichtes Kammerspiel um Anstand, Vertrauen und Verrat im Paris des Jahres...

"Hedwig and the Angry Inch" von Stephen Trask und John Cameron Mitchell am Badischen Staatstheater
Am 12. Mai findet die Premiere von Stephen Trasks und John Cameron Mitchells...

Rückblick: "Die Verlobung in St. Domingo - Ein Widerspruch" von Necati Öziri am Schauspielhaus Zürich
Am 4. April war die Uraufführung von Necati Öziris Kleist-Überschreibung Die...

Neu bei Desch: "Das Bärtchen" von Sacha Judaszko und Fabrice Donnio
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"Der Flüchtling" von Fritz Hochwälder am Vorarlberger Landestheater
Am 24. Mai hat Der Flüchtling von Fritz Hochwälder am Vorarlberger...

Rückblick: "Der Hase mit den Bernsteinaugen" (Zaufke / Mason / de Waal) am Landestheater Linz
Am 6. April wurde das Musical Der Hase mit den Bernsteinaugen nach dem Roman...


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Stuart, Jean

Der Lebenslauf des Autors liest sich recht abenteuerlich. Geboren als Sohn spanisch schottischer Eltern in Monaco schlug er nach einem Jurastudium zunächst eine kaufmännische Laufbahn ein. Für ein Chemieunternehmen bereiste er ganz Europa und die USA. Nachdem er seine Leidenschaft für den Automobilsport entdeckte, kündigte er seinem Arbeitgeber und fuhr Rennen für Porsche und Ferrari. Beim Großen Preis von Monthéry wurde seine Sportlerkarriere durch einen Unfall jäh beendet: Sein Wagen überschlug sich in einer Kurve, und auch wenn Stuart bei diesem Unfall wie durch ein Wunder unverletzt blieb, gab er daraufhin seine Karriere als Rennfahrer auf. Als Mitarbeiter einer Bergbaugesellschaft ging er nach Afrika, lebte dort mehrere Jahre in Madagaskar, Südafrika und Kenia. In Gabun verbrachte er sechs Monate bei Albert Schweitzer in Lambarene. Anschließend ging er für ein Jahr nach Angola, kehrte aber 1967 nach Frankreich zurück, nachdem er von aufständischen Rebellen zeitweise inhaftiert wurde.

In Frankreich lernte er Georges Simenon kennen und beschloss daraufhin, selbst Schriftsteller zu werden. Der Erfolg stellte sich schnell ein: Schon 1968 wurde sein erstes Buch publiziert, insgesamt schrieb er sieben Romane, von denen "L’Homme qui valait des milliards" und "Le Cave" auch verfilmt wurden. Er schrieb außerdem Novellen und Drehbücher und übersetzte britische und amerikanische Theaterstücke.
1972 fand mit großem Erfolg die Uraufführung seiner Kriminalkomödie "Hold up" im Théatre des Capucines in Paris statt. In der Hauptrolle: Eddie Constantine. Seine Komödie Ankomme Dienstag - stop - Fall nicht in Ohnmacht wurde in Madrid uraufgeführt und lief dort über ein Jahr en suite im Theatre Benavente. Die deutschsprachige Erstaufführung war im 1983 in der Komödie am Kurfürstendamm in Berlin. In der Inszenierung von Wolfgang Spier spielten u. a. Herbert Herrmann, Gaby Gasser, Barbara Schöne. Das Stück wurde zu einer der meistgespielten Komödien auf deutschsprachigen Bühnen. Kurz nach Vollendung seines Stücks Im Himmel ist kein Zimmer frei (OT: "Un Strapontin au ciel") starb Jean Stuart im Jahr 1989.

 

Ankomme Dienstag - stop - Fall nicht in Ohnmacht

Komödie von Jean Stuart
Deutsch von Horst Leonhard
3D, 2H

Wenn ein Totgeglaubter nach 5 Jahren unvermittelt wieder bei seiner Witwe auftaucht, dann muß das Verwirrung stiften. Wenn die Witwe zudem gerade im Begriff ist, den Witwen - mit dem Brautschleier zu vertauschen, dann kann das die Verwirrung nur noch vergrößern. Wenn dann der totgeglaubte Michel zur Rückeroberung seiner Jacqueline nicht nur seinen ganzen Charme, sondern auch seinen Zwillingsbruder Pascal einsetzt, der ihm gleicht wie ein Ei dem anderen, dann ist eigentlich die totale Verwirrung vorprogrammiert.

Werk aus dem Programm des Theaterverlag Werk aus dem Programm des Theaterverlag Desch