14.11.2018

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UA: "Nicobobinus oder Die verwegene Reise ins ferne Land der Drachen" am Theater der Jungen Welt, Leipzig
Am 17.11.2018 kommt Katrin Langes Stück Nicobobinus nach dem Roman von Terry...

Neu bei DESCH: "Zwei Lügen, eine Wahrheit" von Sébastien Blanc und Nicolas Poiret
Am Abend des 27. Hochzeitstages macht Philippe den großen Fehler, seiner Frau...

Rückblick: "Hunger. Peer Gynt" am Deutschen Theater
Am 19. Oktober war die Premiere von Sebastian Hartmanns Inszenierung "Hunger....

Neu bei FBE: "Siri und die Eismeerpriaten" von Frida Nilsson
"Weißhaupt hat meine Schwester geraubt! Wir müssen sie zurückholen!" Aber...

Deutscher Kindertheaterpreis 2018 für Fabrice Melquiot und "Die Zertrennlichen"
Fabrice Melquiot wurde für sein Stück Die Zertrennlichen mit dem Deutschen...

Premiere: "Die Jüdin von Toledo" am Schauspielhaus Bochum
Mit der Premiere von Die Jüdin von Toledo in der Bühnenfassung von Koen...

Neu bei FBE: "Du springst, ich falle" von Maryam Madjidi
In ihrem viel diskutierten, autobiografischen Debüt erzählt Maryam Madjidi...

Neu bei FBE: "Kopfkino" von Thomas Zaufke und Peter Lund
Lennard kann sich nie entscheiden. Aber zumindest eine Sache hat er...

Premiere: "Little Voice" am Theater Paderborn
Am Theater Paderborn inszeniert Katharina Kreuzhage Little Voice von Jim...

UA: "Scham" am Theater Oberhausen
Am 30.11. wird Scham von Claudia Tondl am Theater Oberhausen uraufgeführt....

UA: "Adel verpflichtet" am Ernst Deutsch Theater in Hamburg
Am 29. November ist Uraufführung von Dogberry&Probsteins mörderisch schwarzer...

DSE: "Ein Amerikaner in Paris" am Landestheater Linz
Am 25. November findet am Landestheater Linz die Deutschsprachige...

"Mamma Macchiato" von Tom van Hasselt am Kammertheater Karlsruhe
Ein bisschen Prenzlauer Berg ist überall – so auch in Karlsruhe, wo am 23....

Premiere: "Rheinische Rebellen" am Schauspiel Köln
Am 23. November feiert das Schauspiel Köln die Premiere von Rheinische...

"Lazarus" von David Bowie und Enda Walsh am Deutschen Schauspielhaus Hamburg
Falk Richter inszeniert David Bowies und Enda Walshs Musical Lazarus am...

UA: "Die Verschwörerin" am Theater Basel
Joël Lászlós neues Stück Die Verschwörerin kommt am 2. November am Theater...

Einladungen: Franziska Henschel und "Mädchen wie die" beim Augenblick Mal! 2019
Franziska Henschel ist mit ihrer Stückentwicklung "Nachts" zum Augenblick...


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Romberg, Sigmund
Sigmund Romberg wurde am wurde am 29. Juli 1887 als Sohn einer deutsch-jüdischen Familie in Nagykanizsa, Ungarn geboren. 1909 emigrierte er in die USA, wo er...


Donnelly, Dorothy
Die am 28. Januar 1880 als Tochter des Intendanten des New Yorker Grand Opera House geborene Dorothy Donnelly wirkte zeit ihres Lebens zugleich als...


 

Der Studentenprinz

(The Student Prince)
Operette in 4 Akten
Nach dem Schauspiel "Alt-Heidelberg" von Wilhelm Meyer-Förster
Buch von Dorothy Donnelly
Musik von Sigmund Romberg
Deutsch von Wolfgang Adenberg
3D, 6H, Chor, Nebendarsteller
Orchesterbesetzung: Fl I, II, Ob, Klar I, II, Fg, Hr I, II, Trp I, II, Pos I, II, Pk, Schl, Hrf, Vl I, II, Va, Vc, Kb
UA: 02.12.1924, Jolson Theatre New York
DSE: 22.10.1932, Großes Schauspielhaus Berlin

Der Studentenprinz gilt bis heute als die erfolgreichste Operette in der Geschichte des amerikanischen Musiktheaters. 1924 am Broadway uraufgeführt, erlebte sie seitdem tausende von Aufführungen in New York, in den gesamten USA und in Europa und wurde 1954 in Hollywood verfilmt. Das Libretto basiert auf dem deutschen Schauspiel "Alt-Heidelberg" von Wilhelm Meyer-Förster, die Operette ist aber als amerikanische Bühnenphantasie eines verklärten alten Europas zu sehen.

Erzählt wird die Geschichte eines deutschen Prinzen, der in Heidelberg die Freiheiten des Studentenlebens kennen und schätzen lernt, sich jedoch bald in eine Heidelberger Wirtstochter verliebt. Da diese Liaison nicht standesgemäß ist, fällt sie schließlich der Staatsraison zum Opfer. Eine Operette ohne Happy End, vergleichbar den späteren Werken Franz Lehárs.

Die Partitur zu diesem Werk, eine sehr wirkungsvolle, einzigartige Melange aus opulenten Chören, Reminiszenzen an spätromantische deutsche Opernmusik, aus zeittypischer amerikanischer Unterhaltungsmusik und altdeutschen Studentenweisen, enthält zahlreiche Evergreens, von denen insbesondere das Lied "Deep In My Heart" bis heute immer wieder Neuinterpretationen erfährt.

Die deutschsprachige Erstaufführung fand 1932 am Großen Schauspielhaus in Berlin statt. Nach 1933 durfte das Werk in Deutschland jedoch nicht mehr gespielt werden. Es erlebte erst seit den 70er Jahren eine Wiederentdeckung im Rahmen der Heidelberger Schlossfestspiele.

Wolfgang Adenberg hat Dorothy Donnellys Libretto einschließlich der Liedtexte werktreu aber zeitgemäß in die deutsche Sprache übertragen.

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Blütenzeit
Deutsch von Nico Rabenald