13.12.2018

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Neu bei FBE: "Mord im Orientexpress" von Agatha Christie
Auf der Fahrt des Orientexpress von Istanbul nach Calais fällt ein...

Eine Auswahl: Familienstücke für die Weihnachtszeit
Auch wir können uns dem vorweihnachtlichen Glanz nicht entziehen und haben...

Aktuell: "Die Jüdin von Toledo" am Schauspielhaus Bochum
Am 1. November eröffnete Johan Simons seine Intendanz am Schauspielhaus...

Neu bei FBE: "Der Name der Rose" (Umberto Eco / Gisle Kverndokk / Øystein Wiik)
1327: Mysteriöse Todesfälle bringen eine Benediktinerabtei in Ligurien in...

Neu bei FBE: "Ich werde nicht hassen" von Izzeldin Abuelaish
Dies ist die Geschichte von Dr. med. Izzeldin Abuelaish, einem...

Premiere: "Little Voice" am Theater Paderborn
Am Theater Paderborn inszeniert Katharina Kreuzhage Little Voice von Jim...

Deutscher Kindertheaterpreis 2018 für Fabrice Melquiot und "Die Zertrennlichen"
Fabrice Melquiot wurde für sein Stück Die Zertrennlichen mit dem Deutschen...


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Böhmer, Wolfgang
Wolfgang Böhmer wurde 1959 in Westfalen geboren und studierte Literatur und Musik in Wuppertal. Nachdem er als Komponist und Akteur im politischen...


Lund, Peter
Der vielseitige Künstler Peter Lund wurde 1965 in Flensburg geboren. Parallel zu seinem Architekturstudium in Berlin widmete er sich mit gleicher...


 

Der glückliche Prinz

Ein musikalisches Märchen nach Oscar Wilde
Musik von Wolfgang Böhmer
Text von Peter Lund
3H
Orchesterbesetzung: Klar/B.Klar, kl.Tr, Hrf
UA: 23.03.2000, Neuköllner Oper Berlin

Auf seinem Sockel hoch über London steht der glückliche Prinz. Glücklich wie früher im Leben ist er auch jetzt als Statue: vergoldet, mit Edelsteinen besetzt, mit Blick nach Süden über die reichen Stadtviertel. Bis eines Tags ein Schwälberich namens Krähe, kein eleganter Mauersegler, sondern ein ziemlich mickriger und vulgärer Vogel, mit Karacho zu Füßen des Prinzen landet und den weltfremden Schnösel mit der harten Realität konfrontiert. Nachts wendet der Prinz sich um, erblickt das Elend – und entdeckt sein mitfühlendes Herz. Er will sein Gold und seine Saphire an die Armen verteilen. Doch der Vogel weigert sich zunächst, ihm zu helfen. Was scheren ihn die Menschen? Der Winter naht, und die Aussicht auf eine Belohnung guter Taten nach dem Tode scheint eine höchst zweifelhafte Sache zu sein!

Vergnüglich, märchenhaft und doch ganz alltäglich ist es, wie die beiden ungleichen Gesellen schließlich Freunde werden. Peter Lund hat das Märchen in einen Theatertext verwandelt, der große wie kleine Zuschauer einfach bezaubern muss. Wolfgang Böhmer erschafft durch die Kombination von Klarinette und Harfe eine Musik mit einer ganz eigenen, märchenhaften Klangfarbe.

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