22.02.2018

Aktuelle Nachrichten

Oliver Schmaering für Mülheimer Kinderstückepreis nominiert
In dir schläft ein Tier von Oliver Schmaering ist für den Kinderstückepreis...

Neu bei FBE: "Das Molekül" von William W. Murta
Mit biografischen Schlaglichtern erzählt William Ward Murta in seinem Musical...

Wiederentdeckt: "Der Flüchtling" von Fritz Hochwälder
Nahe einer schwer passierbaren Landesgrenze im Hochgebirge treffen drei...

Neu bei FBE: "Das Mädchen Wadjda" von Haifaa Al Mansour
Riad, Saudi-Arabien: Die zehnjährige Wadjda wünscht sich nichts sehnlicher...

DSE: "Lazarus" von David Bowie und Enda Walsh am Düsseldorfer Schauspielhaus
Am 3. Februar ist die deutschsprachige Erstaufführung des Musicals Lazarus...

"Grimm!" von Thomas Zaufke und Peter Lund am Theater Erfurt
Mit dem bösen Wolf hat schon so ziemlich jeder seine Erfahrungen gemacht. So...

Neu bei FBE: "Polnische Hochzeit" von Joseph Beer
19. Jahrhundert, Zeit des polnischen Aufstandes gegen die russische...

Neuübersetzung "High Society" am Landestheater Coburg
Wenn sich die High Society amüsiert und Hochzeit feiert, ist auch die...

Neu bei FBE: "Rabbit Hole" von David Lindsay-Abaire
Becca und Howie Corbett sind mit ihrem vierjährigen Sohn Danny eine...

"Die Nashörner" am Staatsschauspiel Dresden
Die Kritik an einem hinter dem Individualismus versteckten Zwang zu...


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Bild von Klaus ChattenChatten, Klaus

Klaus Chatten wurde 1963 in Lennestadt/Nordrhein-Westfalen geboren. Nach seinem Studium der Romanistik, Germanistik und Sportwissenschaften an der Freien Universität Berlin besuchte er ab dem Jahr 1983 das Max-Reinhardt-Seminar in Wien.

Daraufhin folgte ein Ruf an das Actors und HB Studio in New York, wo er bei den Oscar- und Tony-Award-Gewinnern Mike Nichols, Sandy Dennis und Uta Hagen studierte.

Chatten ging an führende deutsche Schauspielhäuser (Schiller Theater, Maxim Gorki Theater, Deutsches Theater Berlin). Er arbeitete mit dem russischen Regisseur Anatolij Wassiljew und in mehreren Produktionen mit Alexander Lang zusammen. Zwischen 2004 und 2006 war er Ensemblemitglied am Gorki Theater. 2009 wurde er für seine Darstellung der Titelrolle in „Der Menschenfeind“ für den Inthega-Preis nominiert.

Gleichfalls ist Chatten Theaterregisseur, der im Jahr 1991 sein Debüt an der Freien Volksbühne Berlin mit der Produktion „Träume“ gab.

1993 begann er die Arbeit an eigenen dramatischen Texten. Seine zumeist tragikomischen Arbeiten kamen am Deutschen Theater Berlin und am Maxim Gorki Theater heraus und hatten an die sechzig Nachspielungen. Seine bisher bekanntesten Werke sind Unser Dorf soll schöner werden (Englische EA am Royal Exchange Theatre Manchester) und Sugar Dollies (UA am Gate Theatre London).

Er ist Preisträger des Alfred-Döblin-Preises, des Literarischen Colloquiums, des Literaturpreises des Berliner Senats und der Villa Aurora in Los Angeles.

Chatten verfasst Drehbücher für die Kinoleinwand und fürs Fernsehen. Mit seinem Film „Stille Nacht“, der mit den Darstellern Jürgen Vogel, Maria Schrader und Ingrid Caven mit großem Erfolg im Wettbewerb der Berlinale lief, gewann er den Alfred-Bauer-Preis. Am vermutlich bekanntesten ist er für seine Zusammenarbeit mit den Regisseuren Dani Levy und Wolfgang Becker („Good-bye, Lenin“).

Seit 2006 arbeitet Chatten als Schauspiellehrer und ist professioneller Trainer für Kino und Fernsehen. 2014 wurde einer seiner Studentinnen an der American Academy of Dramatic Arts in New York als Studentin für das Fach Schauspiel aufgenommen.

Ab 2008 hat er bis dato fünfzig Theaterstücke aus dem Englischen übertragen. Er ist der deutsche Übersetzer von Noel Coward.

Klaus Chatten wurde sowohl als Schauspieler als auch als Dramatiker mehrfach im Jahrbuch „Theater heute“ ausgezeichnet.

 

Unter der Maske

Eine Salonkomödie
4D, 4H
frei zur UA

Kiera von Schönbaum-Schmotalla ist ein ehemaliger Filmstar, 44 und am Ende ihrer Kräfte. Kein auch noch so fieser Trick führt zu einer weiteren Hauptrolle auf Zelluloid. Eine neue Generation ist nachgerückt. Als sie sich schließlich am Abend des European Film Awards noch einmal mit vollem Körpereinsatz ins Zeug schmeißt, entlockt sie einem weltberühmten, amerikanischen Hollywood-Regisseur sein nicht ganz politisch korrektes Geheimnis und presst ihm damit die Hauptrolle in seinem nächsten Meisterwerk „The Nun with the Golden Heart“ ab. Aber für diesen Coup muss Kiera unter´s Messer des Wiener Schönheitschirurgen Dr. Albach. Als die OP missglückt und Kiera sich ihren Liebsten nur noch mumifiziert zeigen kann, wird ihre verschollene, leicht beschränkte Zwillingsschwester Susi aus dem Hut gezaubert. Die soll nun die Reise nach Kalifornien antreten und um den Oscar kämpfen. In diesem winterlichen Salonstück, das eigentlich mehr Mediensatire ist, fährt Klaus Chatten, der - in diesem Fall unübersehbar – auch der deutsche Übersetzer von Noel Coward ist, alles auf, was in einen modernen Schwank gehört: Mehrfachrollen, Situationskomik, Verwechslungen, Wortwitz und beißenden, politischen Humor. „Unter der Maske“ ist eine Farce mit Tiefgang und sogar berührenden Momenten und eine visionäre Vorwegnahme auf die derzeitigen Missbrauchsskandale in Hollywood. „Unter der Maske“ ein Schauspielerfest für acht KomödiantInnen und eine spannende Regieherausforderung an einen versierten Komödienexperten - die ideale Silvesterkomödie für das Stadttheater und für moderne Boulevardhäuser. „Unter der Maske“: „Kohlhiesls Töchter“ auf dem Roten Teppich.

Hinweis:
Für dieses Stück können Aufführungsrechte
an Amateurtheater erst nach der Uraufführung vergeben werden.