01.05.2017

Aktuelle Nachrichten

Joël László: Heidelberger Stückemarkt und "Islam.Fantasien" am Theater Basel
Joël László ist mit seinem Text Wiegenlied für Baran für den...

UA: "Umständliche Rettung" von Martina Clavadetscher am Schauspiel Essen
Am 28. April wird Martina Clavadetschers Stück Umständliche Rettung am...

DSE: "Unter W@sser" am Teamtheater Tankstelle
Louis, 16, träumt zwar, ein Superheld zu sein, führt aber ein ganz normales...

Zum Wiederentdecken: "Unser Dorf soll schöner werden" von Klaus Chatten
"Im Ton zwischen Beckett und Achternbusch ist 'Unser Dorf soll schöner...

Neu bei FBE: "Kirschen im Winter" von Reihaneh Youzbashi Dizaji
Reihaneh Youzbashi Dizaji zelebriert in ihrem neuen Stück Kirschen im Winter...

Neu bei FBE: "Leichenschmaus" von Alejandro Leiva Wenger
Minna berichtet Jon vom tragischen Tod ihres Sohnes Sackarias. Sie möchte...

UA: "Wir kommen" von Ronja von Rönne am Staatsschauspiel Dresden
Nora flieht aus der Stadt in ein Haus an der Küste, mit dabei ihre offene...

DE: "Shylock!" von Stephan Kanyar am Theater Pforzheim
Am 8. April bringt das Theater Pforzheim mit Shylock! Stephan Kanyars und...

Premiere: "Mittelschichtblues / Good People" am Theater Neumarkt in Zürich
Am 8. April 2017 findet die professionelle Schweizer Erstaufführung von...

UA: "Gebückt und windschief auf Sturmesfittichen" ("Juller") von Jörg Menke-Peitzmeyer am Theater der Jungen Welt Leipzig
Am 8. April kommt Jörg Menke-Peitzmeyers Auftragswerk Gebückt und windschief...

DSE: "Ich falle" an den Westfälischen Kammerspielen Paderborn
Am 29. April 2017 wird durch den Jugendclub der Westfälischen Kammerspiele...

stoffrechte.de geht mit der Leipziger Buchmesse 2017 online!
FBE Stoffrechte gehört zum Verlag Felix Bloch Erben mit Sitz in Berlin...


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Aktuelle Stücke
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Kverndokk, Gisle
Geboren 1967 in Trondheim, ist Gisle Kverndokk einer der vielseitigsten Komponisten seiner Generation. Nach privatem Unterricht in Musiktheorie und...


Wiik, Øystein
Der Norweger Øystein Wiik erhielt seine Ausbildung an der Staatlichen Theaterhochschule in Oslo sowie in Wien, Bologna und London. Als Sänger und...


Gaarder, Jostein
Jostein Gaarder, 1952 in Norwegen geboren, studierte Philosophie, Theologie und Literaturwissenschaften. Er war lange Philosophielehrer und lebt heute als...


 

Sofies Welt

(Sofies verden)
Musical nach dem Roman von Jostein Gaarder
Libretto von Øystein Wiik
Musik von Gisle Kverndokk
Idee und Bearbeitung von Inger Schjoldager und Øystein Wiik
Deutsch von Verena Reichel
5D, 6H, Ensemble (Chor ad. lib.)
Orchesterbesetzung: Reed I (Fl, Picc, S.Sax, T.Sax), Reed II(Klar, A.Sax), Reed III(Fl, Klar, B.Klar, Bar.Sax), Trp, I, II, Pos, Schl, Keyb. I, II, Vc, B
UA: 12.06.1998, Schlossfestspiele Ettlingen

Kurz vor ihrem fünfzehnten Geburtstag taucht in Sofies Welt plötzlich ein merkwürdiger Mann namens Alberto Knox auf, der mit grundlegenden philosophischen Fragen und Briefen ihre Neugier weckt: Wer bin ich? – Woher komme ich? Alberto nimmt Sofie mit auf eine spannende Reise durch die Geschichte des Denkens, die sich ihnen in Form einer bunten und witzigen Philosophen-Revue präsentiert.

Sie besuchen den Marktplatz von Athen, begegnen dort u. a. Platon, Archimedes und Sokrates, landen auf dem Weg in die Neuzeit im Mittelalter zwischen und kommen mit so verschiedenen Typen wie Shakespeare, Kant, Hegel, Freud und Darwin in Berührung. Die Spannung steigt noch, als beide herausfinden, dass sie selbst nur Figuren eines Buches sind, welches der UN-Offizier Major Knag gerade für seine ebenfalls fünfzehnjährige Tochter Hilde schreibt. Sofie und Alberto versuchen nun, aus Hildes Buch zu fliehen ...

Der realen Welt wird eine poetische Phantasiewelt gegenübergestellt, in der die Autoren die verschiedenen Denkmodelle in musikalisch-lebendige Bilder umgesetzt haben. Jeder Philosoph hat seine eigene Show-Nummer, wobei die Musik bewusst verschiedene Stile zitiert: Sokrates klingt wie ein alter Hollywoodfilm, locker kommen seine Philosophenkollegen im Rhythmus von Jazz, Rap oder Walzer daher. Gegensätzliche Ideen bekämpfen sich als feindliche Gangs, die Planeten tanzen Tango, bei Darwin gibt´s Aerobic und im Café Freud den Blues.

Anlässlich der Uraufführung schrieb die Zeitschrift "musicals" im August 1998: "Ein Abend von der Sorte, die gut anfangen und immer besser werden, ein zauberhaftes, intelligentes Märchen von heute, spannendes Musiktheater mit originellen und witzigen Texten, mal flapsig, mal ergreifend aber immer wieder überraschend. Und Musik wie frisch vom Broadway."

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