21.06.2018

Aktuelle Nachrichten

Österreichischer Musiktheaterpreis für "In 80 Tagen um die Welt" von Gisle Kverndokk und Øystein Wiik
Die Uraufführungsproduktion von Gisle Kverndokks und Øystein Wiiks Musical In...

Deutscher Kindertheaterpreis und Deutscher Jugendtheaterpreis: Fünf Stücke auf der Auswahlliste
Wir freuen uns über fünf Stücke aus unserem Programm auf den diesjährigen...

Neu bei FBE: "Adel verpflichtet" (Schauspiel) von Dogberry&Probstein
Wenn Victor Lopez eines hasst, dann ist es Ungerechtigkeit. Jetzt sitzt er im...

Neu bei DESCH: "Der Sohn" von Florian Zeller
Nicolas ist 17 und kein fröhliches, unbeschwertes Kind mehr. Alles um ihn...

"Der tapfere Soldat" von Oscar Straus am Gärtnerplatztheater
Am 14. Juni feiert Peter Konwitschnys Inszenierung von Der tapfere Soldat...

UA: Nina Enders "Siegfried simulieren" am Pfalztheater Kaiserslautern
Nachdem Nina Ender für ihr Stück Polyboskomplex mit dem 2....

Else-Lasker-Schüler-Stückepreis 2018 für Nele Stuhler
Nele Stuhler gewinnt mit Fische den ersten Else-Lasker-Schüler-Stückepreis...

DSE: "Rock of Ages" von Chris d'Arienzo am Theater Ulm
Haarspray, Leggins, Likör und die Hits der 80er-Jahre erwarten das Publikum...

Ingeborg-Bachmann-Preis 2018: Martina Clavadetscher und Bov Bjerg
Martina Clavadetscher und Bov Bjerg wurden zu den 42. Tagen der...

UA: "Ich, Ikarus" von Oliver Schmaering am Theater an der Parkaue
Am 1. Juni 2018 ist die Uraufführung von Ich, Ikarus am Theater an der...

Ausgezeichnet: "In dir schläft ein Tier" von Oliver Schmaering gewinnt den Mülheimer Kinderstückepreis
In dir schläft ein Tier von Oliver Schmaering ist mit dem Kinderstückepreis...

Neu bei FBE: "Adel verpflichtet" (Musical) von Rainer Bielfeldt, Susanne Lütje & Anne X. Weber
Stan Miller führt ein bescheidenes und glückliches Leben. Als seine Mutter an...

Sommertheater: Unsere Premieren im Juni
Es ist wieder Sommertheater-Zeit! Unsere Freilicht-Premieren im Juni:...

Neu bei FBE: "Im Gefängnis" von Thomas Engelhardt und Monika Osberghaus
Sinas Papa muss ins Gefängnis. Sina versteht das alles nicht. Sie hat keine...

Wiederentdeckt: "Der überaus starke Willibald" von Willi Fährmann
Halb Fabel, halb soziale Parabel wird gezeigt, wie eine Gruppe für die...


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Aktuelle Stücke
Aktuelle Premieren
Aktuelle Premierenberichte
 

Hauptmann, Gerhart
1862 in Schlesien geboren zählt Gerhart Hauptmann zu den bedeutendsten Vertretern des Naturalismus. Sein umfangreiches Schaffen ausschließlich darauf zu...


Tietz, Michael
Michael Tietz, geb. 1944 in Gleiwitz (Ober-Schlesien), ausgebildeter Schauspieler und Musicaldarsteller, begann seine Bühnenkarriere mit "Hair" in Düsseldorf...


 

Phantom: Aufzeichnungen eines ehemaligen Sträflings

Nach dem Roman von Gerhart Hauptmann
Für die Bühne bearbeitet von Michael Tietz
1H
frei zur UA

Lorenz Lubota, ein junger, aus ärmlichen Verhältnissen stammender Magistratsschreiber aus Breslau, führt ein zurückhaltendes und bescheidenes Leben, das weder Höhe- noch Wendepunkte für ihn vorzusehen scheint. Als er eines Tages auf der Straße einen kurzen Augenblick der 13-jährigen Veronika, Tochter aus höheren Kreisen, gegenwärtig wird, ändert sich Lubotas Leben grundlegend. Sie zu besitzen wird sein innigster Wunsch, der Glaube, das zu erreichen, sein Wahn. Allerdings fehlt ihm zur Erlangung seines Ziels jede gesellschaftliche Vorraussetzung, und so verfällt Lubota der Idee, durch Ruhm oder Reichtum die Gunst des schönen Mädchens zu gewinnen.

Von einer Tante mit einem Startkapital für ein eigenes Unternehmen ausgerüstet, legt er dieses Geld in maßgeschneiderte Anzüge an und gibt sich als erfolgversprechender Dichter aus. Die Unerreichbarkeit seines Ansinnens und die kostspielige Lebensführung lassen den Liebenden zusehends die Kontrolle über sich verlieren. Von einem vermeintlichen Freund zu unredlichen Geschäften überredet, verstrickt er sich immer mehr in Hochstapelei und Betrügereien, bis er schließlich als Mittäter eines Raubmordes im Gefängnis landet.

Phantom entstand 1922 als Fortsetzungsroman für die Berliner Illustrierte und wurde im gleichen Jahr vom großen Stummfilmregisseur Friedrich Wilhelm Murnau verfilmt. Hauptmann zeichnet ein Sittengemälde seiner Epoche, dessen Gültigkeit zeitlos geblieben ist. Die tragikomische Lebensbeichte des Lorenz Lubota ist eine Glanzrolle für jeden Schauspieler ab 40.

Hinweis:
Für dieses Stück können Aufführungsrechte
an Amateurtheater erst nach der Uraufführung vergeben werden.