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"Der Flüchtling" von Fritz Hochwälder am Vorarlberger Landestheater
Am 24. Mai hat Der Flüchtling von Fritz Hochwälder am Vorarlberger...

Ausgezeichnet: Berliner Kindertheaterpreis 2019 für Esther Becker
"Ein Stück, bei dem man sich fragt, wo es vorher war. Ein Stück, das es schon...

DE: "Der Besuch der alten Dame - Das Musical" bei den Freilichtspielen Tecklenburg
Am 24. Juli 2020 feiern die Freilichtspiele Tecklenburg die deutsche...

Hörspiel des Monats: "GEH DICHT DICHTIG!" von Ruth Johanna Benrath
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Premiere: "Geliebter Jacques ... (Offenbachiade)" am Fritz Rémond Theater
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Neu: "Drachenläufer" von Matthew Spangler nach Khaled Hosseini
Kabul Mitte der 70er Jahre. Amir und Hassan wachsen auf wie Brüder. Bis zu...

DSE: "Ich verschwinde" von Arne Lygre am Theater Konstanz
Am 4. Mai ist die deutschsprachige Erstaufführung von Arne Lygres Stück Ich...

Neu: "Adieu Monsieur Haffmann" von Jean-Philippe Daguerre
Ein dichtes Kammerspiel um Anstand, Vertrauen und Verrat im Paris des Jahres...

"Hedwig and the Angry Inch" von Stephen Trask und John Cameron Mitchell am Badischen Staatstheater
Am 12. Mai findet die Premiere von Stephen Trasks und John Cameron Mitchells...

Rückblick: "Die Verlobung in St. Domingo - Ein Widerspruch" von Necati Öziri am Schauspielhaus Zürich
Am 4. April war die Uraufführung von Necati Öziris Kleist-Überschreibung Die...

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Rückblick: "Der Hase mit den Bernsteinaugen" (Zaufke / Mason / de Waal) am Landestheater Linz
Am 6. April wurde das Musical Der Hase mit den Bernsteinaugen nach dem Roman...


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Chase, Mary

Mary McDonough Coyle Chase wurde am 25. Februar 1907 in Denver / USA geboren. Ihre Mutter war irischer Abstammung. Von ihr lernte sie Geschichten über Banshees (weibliche Todesgeister), Lepaichuuns (kleine grüne Feen) und Pukas (Geisterwesen in Tiergestalt), die sich in ihren späteren Geschichten wieder finden. Ihre Zeit in Denvers Schulen brachte ihr „die besten Noten für Fleiß und die schlechtesten für Betragen“ ein, wie sie selbst einmal sagte. Sie galt als Wildfang und Leseratte. Mit 15 Jahren beendete sie erfolgreich ihre Schulausbildung und studierte in Denver und Colorado. Danach schrieb sie Artikel über aktuelle gesellschaftliche Neuigkeiten bei einer der ältesten Zeitungen Denvers, der Rocky Mountains-News. 1928 heiratete sie ihren Kollegen Robert Lamont Chase. Ab 1931 arbeitete sie, als Hausfrau und Mutter von drei Kindern, nur noch als freie Mitarbeiterin für die Zeitung und begann sich in ihrer Arbeit auf Theaterstücke zu konzentrieren.

Sie schrieb mehr als ein Dutzend Komödien, die am Broadway als erfolgreiche und beliebte Theaterstücke aufgeführt wurden. In ihren Satiren orientierte sie sich am "american way of life". Ihr Theaterstück Mein Freund Harvey wurde 1944 am Broadway uraufgeführt und erreichte mit 1.775 Aufführungen einen überwältigenden Erfolg. Im Jahre 1945 wurde ihr für diese hintergründige Komödie, welche die Poesie über den Alltag und die Konventionen siegen lässt, der Pulitzer-Preis verliehen. Ihr Wunsch war es, mit dieser Komödie einige glückliche Momente in den Alltag der im Krieg lebenden Amerikaner zu zaubern. 1950 wurde ihr Stück erfolgreich durch die Universal International Pictures mit James Stewart in der Hauptrolle verfilmt.

Mary Chase starb am 20. Oktober 1981 in Denver / USA.

 

Mein Freund Harvey

(Harvey)
Komödie in drei Akten
Deutsche Übertragung von Alfred Polgar
6D, 6H

Elwood P. Dowd, die Zentralfigur, ist ein liebenswerter Herr mit guten Manieren, der gerne seinen Whisky trinkt, der der Kampfeslust entsagt und sich für die Friedfertigkeit entschieden hat, unter dem Einfluss und zusammen mit seinem unsichtbar-sichtbaren Freund und Trinkbruder Harvey. Die zunächst alles geduldig ertragende Verwandtschaft von Elwood gerät schließlich über die ständige Gegenwart des Hasen Harvey, den sie schon selbst zu sehen meint, in Verzweiflung und beschließt, Elwood in eine Heilanstalt zu bringen, ihn zu enterben und ohne ihn und seinen Freund wieder ein "normales" Leben zu beginnen.

Die stets anhaltende Liebenswürdigkeit des Mr. Dowd entwaffnet aber alle, selbst den berühmten Chefpsychiater, der schließlich selbst den großen Hasen sieht. Kurz vor der Verabreichung der ernüchternden Injektion trifft die Familie eine Entscheidung...

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