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Uraufführung von Ekat Cordes' "Aproposkalypse" am Theater Osnabrück

Der Autor Ekat Cordes feiert im Januar außerdem eine wichtige Regie-Premiere: Ab 15.1. ist seine Uraufführungsinszenierung von Juri Sternburgs "Der Penner ist schon wieder woanders" am Maxim Gorki Theater Berlin zu sehen.

Foto: Laura Baak

 

Das Jahr 2012 beginnt am Theater Osnabrück mit der Uraufführung von Ekat Cordes' absurd-grotesker Familiengeschichte im Zeichen der großen Krisen der Zeit - Aproposkalypse. In der Inszenierung von Lilli-Hannah Hoepner, zu sehen ab dem 20. Januar, steuern die Schauspieler Franziska Arndt, Rosemarie Fischer, Oliver Meskendahl, Magdalena Helmig und Anna von Haebler ihre Figuren in Richtung Apokalypse. Apropos: ganz beiläufig, im Strudel des Alltags.

Alles verliert sich peu à peu in einer kleinen Ohnmacht. Immer noch glauben Cordes' Figuren, dass alles Gute von oben kommt. Doch von dort ist nichts mehr zu erwarten. Im großen Reigen des Aneinandervorbei nähert sich das gesamte Personal dem Untergang. Das alles verschluckende Finanzloch wächst. Die riesige schwarze Wolke nach der Explosion eines Chemikalienwerks verdunkelt alles und alle um sich herum. Und am Ende, ganz am Ende, steht nicht einmal mehr etwas in den Sternen.

Ekat Cordes greift in diesem Stück aktuelle und akute Gesellschaftsphänomene auf. Geschickt dreht er dabei Alltagsfloskeln durch den Fleischwolf, bis nur noch der Kern einer Gesellschaft übrig bleibt – armselige Würstchen in einem Spannungsfeld von Glauben und Geld.

Weitere Aufführungen am Theater Osnabrück: 24., 28., 31.1. sowie 1., 6., 8., 12. und 28.2.2012

22.12.2011

Stücke zu dieser Nachricht:
Aproposkalypse

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Cordes, Ekat