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UA: "Frau Ada denkt Unerhörtes" am Schauspiel Leipzig
Die Uraufführung von Martina Clavadetschers Stück Frau Ada denkt Unerhörtes...

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Neu bei FBE: "Drachenherz" von Wolfgang Böhmer und Peter Lund
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Neu: "Bambi" von Oliver Schmaering
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Hörspiel: "Baader Panik" von Oliver Kluck
In Baader Panik bügelt der Autor Oliver Kluck die Geschichte des kollektiven...

UA: "Die überraschend seltsamen Abenteuer des Robinson Crusoe" am Jungen Staatstheater Karlsruhe
Am Jungen Staatstheater Karlsruhe inszeniert Otto A. Thoß die Uraufführung...

DSE: "Die Reißleine" am Volkstheater Wien
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DE: "Ein Amerikaner in Paris" am Theater Kiel
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Aktuell: "Unser Dorf soll schöner werden" von Klaus Chatten
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Neu: "Adieu Monsieur Haffmann" von Jean-Philippe Daguerre

© Ariane Duplaceau

 

Ein dichtes Kammerspiel um Anstand, Vertrauen und Verrat im Paris des Jahres 1942: Die neuen Rassengesetze zwingen den jüdischen Juwelier Joseph Haffmann zur Aufgabe seines Ladens. In der Hoffnung auf bessere Zeiten bittet er seinen Angestellten Pierre, bis zum Kriegsende das Geschäft zu übernehmen und ihn im Keller des Hauses zu verstecken. Pierre geht auf den Handel ein, aber nur unter einer Bedingung: Monsieur Haffmann soll mit Pierres Frau Isabelle ein Kind zeugen, um den Kinderwunsch des jungen Paares trotz Pierres Zeugungsunfähigkeit zu erfüllen.

Hinter verschlossenen Türen entspinnen sich bald existentielle Konflikte um Eifersucht, Integrität und Zusammenhalt und lassen die Atmosphäre in dieser Ménage à trois immer beklemmender werden. Als Pierre dann noch seinen besten Kunden zum Abendessen einlädt, droht die Situation zu eskalieren: Denn es handelt sich um den deutschen Botschafter Otto Abetz – und Monsieur Haffmann besteht darauf, mit am Tisch zu sitzen.

01.05.2019

Stücke zu dieser Nachricht:
Adieu Monsieur Haffmann

Autoren zu dieser Nachricht:
Daguerre, Jean-Philippe