11.12.5359

Aktuelle Nachrichten

Eine Auswahl: Familienstücke für die Weihnachtszeit
Auch wir können uns dem vorweihnachtlichen Glanz nicht entziehen und haben...

Aktuell: "Die Jüdin von Toledo" am Schauspielhaus Bochum
Am 1. November eröffnete Johan Simons seine Intendanz am Schauspielhaus...

Neu bei FBE: "Der Name der Rose" (Umberto Eco / Gisle Kverndokk / Øystein Wiik)
1327: Mysteriöse Todesfälle bringen eine Benediktinerabtei in Ligurien in...

Neu bei FBE: "Mord im Orientexpress" von Agatha Christie
Auf der Fahrt des Orientexpress von Istanbul nach Calais fällt ein...

Neu bei FBE: "Ich werde nicht hassen" von Izzeldin Abuelaish
Dies ist die Geschichte von Dr. med. Izzeldin Abuelaish, einem...

Premiere: "Little Voice" am Theater Paderborn
Am Theater Paderborn inszeniert Katharina Kreuzhage Little Voice von Jim...

Deutscher Kindertheaterpreis 2018 für Fabrice Melquiot und "Die Zertrennlichen"
Fabrice Melquiot wurde für sein Stück Die Zertrennlichen mit dem Deutschen...


Archiv

Aktuelle Stücke
Aktuelle Premieren
Aktuelle Premierenberichte

Premiere: "Die Jüdin von Toledo" am Schauspielhaus Bochum

Szenenfoto © Jörg Brüggemann/Ostkreuz / Schauspielhaus Bochum

 

Mit der Premiere von Die Jüdin von Toledo in der Bühnenfassung von Koen Tachelet eröffnet das Schauspielhaus Bochum am 1. November die erste Spielzeit der neuen Intendanz von Johan Simons. Simons selbst inszeniert die Bearbeitung nach dem Roman von Lion Feuchtwanger.

Feuchtwangers Roman ist ein Appell an die Vernunft: Die Jüdin von Toledo macht deutlich, "wie Dummheit und wüste Wut immer von neuem wegspült, was die Erkenntnis und die Arbeit von Jahrhunderten aufgerichtet hat". (Lion Feuchtwanger) Feuchtwanger interessiert der 2000 Jahre alte Bibeltext über die Geschichte der Hadassa, die, vom Großkönig Artaxerxes zu seiner Königin erkoren, das Volk der Juden vor dem Untergang rettet. Ausgehend von dem alten Bibeltext und vor dem Hintergrund eines geplanten europäischen Kreuzzuges gegen den Islam erzählt Feuchtwanger die fatale Liebesgeschichte zwischen dem christlichen Königs Alfonso von Kastilien und der schönen Jüdin Raquel. Dabei stellt er nicht nur die drei monotheistischen Religionen auf den Prüfstand, sondern beschreibt auch Toleranz und Dialog als Grundfesten eines zutiefst humanistischen Wertemodells.

01.11.2018

Stücke zu dieser Nachricht:
Die Jüdin von Toledo

Autoren zu dieser Nachricht:
Tachelet, Koen
Feuchtwanger, Lion