19.09.8050

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Neu bei FBE: "Die ganze Welt in meinem Zimmer" von Sergej Gößner und Klaus Schumacher
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UA: "Effi" von Oliver Schmaering und Kay Wuschek am Theater an der Parkaue
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UA: "Die Eisbärin" von Eva Rottmann am Theater Kanton Zürich
Eva Rottmanns Auftragswerk für das Theater Kanton Zürich, das...

"Lazarus" von David Bowie am Landestheater Linz
Die nächste Premiere von David Bowies und Enda Walshs Musical Lazarus findet...

Neu bei FBE: Mariana Leky "Was man von hier aus sehen kann"
Selma, eine alte Westerwälderin, kann den Tod voraussehen. Immer, wenn ihr im...

Premiere: "Ein Stein fing Feuer" nach Eugène Ionesco am Staatstheater Nürnberg
Am Staatstheater Nürnberg eröffnet die neue Intendanz um Jens-Daniel Herzog...

DSE: "Rotterdam" von Jon Brittain am Rabenhof Theater, Wien
Am 25.09. ist die deutschsprachige Erstaufführung von Jon Brittains Stück...

UA: "Nackt über Berlin" von Axel Ranisch am Neuen Theater Halle
Mit der Uraufführung von Axel Ranischs Roman Nackt über Berlin eröffnet das...

UA: "Heiß auf 2. Liga" von Jörg Menke-Peitzmeyer an den Hamburger Kammerspielen
Das Unfassbare ist geschehen: Bange Minuten bis zum Ende des letzten Spiels....

Wiederentdeckt: "Waisen" von Lyle Kessler
Zwei Brüder hausen in einem heruntergekommenen Gebäude in Philadelphia. Seit...

Deutscher Kindertheaterpreis 2018: Nominierung für Fabrice Melquiot
Fabrice Melquiot ist mit seinem Stück Die Zertrennlichen (übersetzt von...


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Neu bei DESCH: "Der Sohn" von Florian Zeller

 

Nicolas ist 17 und kein fröhliches, unbeschwertes Kind mehr. Alles um ihn herum ist zu viel für ihn. Erwachsenwerden, das Abschlussjahr im Gymnasium, die Trennung der Eltern und die neue Familie des Vaters. Er schwänzt die Schule und ist aggressiv. Was passiert nur mit ihm? Überfordert von den Ereignissen, weiß seine Mutter nicht mehr, was sie tun soll. Auf eigenen Wunsch zieht Nicolas zu seinem Vater Pierre und dessen neuer Frau. Pierre fühlt sich schuldig und versucht alles, um seinem Sohn zu helfen. Der Umzug und ein Schulwechsel sollen wieder Ordnung in das Gemüt des Sohnes bringen und ihm die Lebenslust zurückgeben. Zunächst scheint sich die Situation zu entspannen. Doch ein missglückter Selbstmordversuch zeigt, dass Nicolas’ Probleme ernster sind als angenommen. Pierre ist verzweifelt, dennoch entschließt er sich, Nicolas weiterhin zu vertrauen und keine professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Wird seine Liebe reichen, um den Sohn vor sich selbst zu retten? 

Mit seinem neuesten Stück Der Sohn vollendet Florian Zeller seine Familientrilogie, die er 2010 mit Die Mutter begann und 2012 mit Vater erfolgreich fortsetzte. Erneut zeichnet er ein komplexes Portrait familiärer Abgründe und eröffnet dem Zuschauer die Möglichkeit, aus verschiedenen Perspektiven die tiefe Verletzung Nicolas' zu ergründen. Wie bei Ibsens „Gespenster“ ist die Familie in scheinbar schicksalhafte Zusammenhänge verstrickt. Zellers temporeiche Szenenfolge treibt das Geschehen einem unheilvollen Ende entgegen, während seine Sprache stets ein Geheimnis bewahrt.

25.05.2018

Stücke zu dieser Nachricht:
Der Sohn

Autoren zu dieser Nachricht:
Zeller, Florian