23.06.2018

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Kommissar Gordon - Der erste Fall
von Ulf Nilsson

Bestimmt wird alles gut
von Kirsten Boie und Konstanze Kappenstein

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Die Familie, die über alles reden konnte
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Jenseits der blauen Grenze
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Mein Freund Salim
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Inside IS
von Yüksel Yolcu

WiLd!
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Widerfahrnis
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So bin ich nicht (Gretas Storys)
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Broken German
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Feuer fangen
von Luc Tartar

All you can eat - Variationen des Verschlingens
von Ariane Koch

Wiegenlied für Baran
von Joël László

Jeunesse dorée
von Johannes Hoffmann

Umständliche Rettung
von Martina Clavadetscher

Massiver Kuss
von Anja Hilling

Gesunde Beziehungen
von Evan Placey

Flug BU21
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von Scott Elmegreen und Drew Fornarola

Ein Geschenk der Götter
von Oliver Haffner

Der letzte schöne Herbsttag
von Ralf Westhoff

Die gefälschte Wahrheit
von Peter Buchholz

Der Familienrat oder Mama muss weg
von Morgan Spillemaecker und Amanda Sthers

Das Gewissen vergisst nie
von Sébastien Azzopardi und Sacha Danino

platz.an.der.sonne.com
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Die Rechnung
von Clément Michel

Besser schlichten als richten
von Chloé Lambert

Tochter bleibt Tochter
von Agatha Christie

Monsieur Poirot und der schwarze Kaffee
von Agatha Christie

Das Urteil
von Agatha Christie

Und dann gab's keines mehr
von Agatha Christie

Bach. Das Leben eines Musikers
von Thomas Sutter

Spaghettihochzeit
von Thomas Sutter

Mädchen extraschön
von Gisle Kverndokk und Øystein Wiik

Eingefädelt – Das Musical
von Paul Graham Brown und Birgit Simmler

Der Postraub
von Paul Graham Brown und Birgit Simmler

Haben Sie schon mal im Dunkeln geküsst?
von James Edward Lyons und Michael Jary

In 80 Tagen um die Welt
von Gisle Kverndokk und Øystein Wiik


Aktuelle Premieren
Aktuelle Premierenberichte

150 Jahre Paul Claudel

Der Tausch am Schauspielhaus Zürich (2010)
Foto: Tanja Dorendorf_T+T Fotografie

 

"Wer tauscht? Was wird getauscht? Man sieht zwei Paare. Der Mann des ersten Paares will die Frau des anderen Paares. Die Frau des ersten Paares will den Mann des andern Paares. Ein Quartett? Beiden gelingt es. Und alle werden unglücklich. So der Lageplan des Werkes." Und so Alfred Kerr 1926 zu Der Tausch. Paul Claudel erzählt in seinem Stück vom Zusammentreffen zweier gegensätzlicher Paare, die sich auf einen obszönen Tauschhandel einlassen, und beschreibt dabei die zunehmende Versachlichung und Kommerzialisierung aller menschlichen Beziehungen. Es geht um den zeitlosen Kampf alter Werte gegen den modernen Relativismus, um die Katholikin und den Kapitalisten, um die Macht des Glaubens und des Geldes. Niemand hat recht, aber es gibt zumindest eine bittersüße Hoffnung auf Glück.

Der Tausch entstand 1893 in New York, wo Claudel als junger Vizekonsul tätig war. 1914 wurde das Stück von Jacques Copeau in Paris uraufgeführt und in den folgenden Jahren viel gespielt. Die deutschsprachige Erstaufführung brachte 1920 Oskar Wälterlin in Basel heraus. Zuletzt wurde das Stück 2010 am Schauspielhaus Zürich von Christof Loy inszeniert.

Paul Claudel wäre in diesem Jahr 150 Jahre alt geworden. Charles-Louis Philippe stellt ihn an dichterischer Größe neben Dante, Stefan Zweig sieht in seinen Dramen Seelenzustände von so brennender Glut, dass alles Irdische, Kostüm und Zeit, in ihnen verflackert, und Eugène Ionesco verehrt ihn als den größten Dichter des 20. Jahrhunderts. Ein Teil seiner Stücke wurde in den letzten Jahren wiederentdeckt: Der seidene Schuh von Stefan Bachmann am Theater Basel (2003), Mittagswende von Jossi Wieler an den Münchner Kammerspielen (2004), die Claudel-Trilogie von Stefan Bachmann am Maxim Gorki Theater Berlin (2007), in Überschreibungen von Anja Hilling in Wien (2012) und Basel (2017).

23.02.2018

Autoren zu dieser Nachricht:
Claudel, Paul