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KinderStückePreis 2019: Nominierungen für "Die Eisbärin" und "Ich, Ikarus"
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Ursendung: "Wie die Blinden träumen" von Tomer Gardi im SWR
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UA: "Karl und Rosa. Für Geister Eintritt frei" von Felicia Zeller (nach Alfred Döblin) am Theater Magdeburg
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Premiere: "Ikar" von Katrin Lange am Unicorn Theatre
Ikar - zu Wasser, zu Lande, in der Luft (Das Labyrinth) von Katrin Lange hat...

SEA: "Die Zertrennlichen" am Theater und Orchester Biel Solothurn
Das Theater und Orchester Biel Solothurn bringt am 27. Februar die Schweizer...

Wiederentdeckt: "Mörder ohne Bezahlung" von Eugène Ionesco
"Die Leute wissen davon und lassen sich trotzdem überraschen." Mörder ohne...

Premiere: "Die Stühle" von Eugène Ionesco am Burgtheater Wien
"Das Theater spiegelt offensichtlich die Beunruhigung unserer Zeit." sagte...


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UA: "Kind aller Länder" von Irmgard Keun am Berliner Theater unterm Dach

 

Irmgard Keun erzählt in ihrem Roman Kind aller Länder aus der Perspektive der zehnjährigen Kully vom Leben im Exil. Ungeschminkt und voll kindlicher Leichtigkeit beschreibt sie Ferne und Fremde, Heimweh und den Verlust von Heimat. Am Theater unterm Dach gelangt die Geschichte am 8. März in der Regie von Anja Panse erstmals auf die Bühne.

Kully fühlt sich auch in der Fremde zu Hause: heute Wien und morgen Warschau, Nizza entdecken und überm großen Teich New York, mal in Paris sein und dann wieder Prag; immer auf der Flucht vor den Nazis, die Kullys Vater, einen berühmten Schriftsteller, samt Familie in die Emigration getrieben haben. Doch Kully lernt schon bald, dass, wer keinen Pass und kein Geld besitzt, auch keine Daseinsberechtigung hat. Im Exil wird die Familie einen Begleiter nie los: die Angst. Doch Kully gehört nicht zu den Menschen, die sich entmutigen lassen und unternimmt deshalb Reisen ins Innenreich der Fantasie und entwaffnet mit naiver Ehrlichkeit die Erwachsenen.

22.02.2018

Stücke zu dieser Nachricht:
Kind aller Länder

Autoren zu dieser Nachricht:
Keun, Irmgard