26.06.2017

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Die Familie, die über alles reden konnte
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von Ariane Koch

Wiegenlied für Baran
von Joël László

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von Johannes Hoffmann

Umständliche Rettung
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Massiver Kuss
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Gesunde Beziehungen
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Flug BU21
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von Scott Elmegreen und Drew Fornarola

Ein Geschenk der Götter
von Oliver Haffner

Der letzte schöne Herbsttag
von Ralf Westhoff

Die gefälschte Wahrheit
von Peter Buchholz

Der Familienrat oder Mama muss weg
von Morgan Spillemaecker und Amanda Sthers

Das Gewissen vergisst nie
von Sébastien Azzopardi und Sacha Danino

platz.an.der.sonne.com
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Die Rechnung
von Clément Michel

Besser schlichten als richten
von Chloé Lambert

Tochter bleibt Tochter
von Agatha Christie

Monsieur Poirot und der schwarze Kaffee
von Agatha Christie

Das Urteil
von Agatha Christie

Und dann gab's keines mehr
von Agatha Christie

Bach. Das Leben eines Musikers.
von Thomas Sutter

Spaghettihochzeit
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Mädchen extraschön
von Gisle Kverndokk und Øystein Wiik

Eingefädelt – Das Musical
von Paul Graham Brown und Birgit Simmler

Der Postraub
von Paul Graham Brown und Birgit Simmler

Haben Sie schon mal im Dunkeln geküsst?
von James Edward Lyons und Michael Jary

In 80 Tagen um die Welt
von Gisle Kverndokk und Øystein Wiik


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"Ich lebe in einem wilden Wirbel!" - Zum 35. Todestag von Irmgard Keun

 

"Sie haben Humor wie ein dicker Mann, Grazie wie eine Frau, Herz, Verstand und Gemüt. Was wollen Sie mehr?" (Kurt Tucholsky über Irmgard Keun)

Irmgard Keuns Roman Gilgi - eine von uns versetzte nicht nur Kurt Tucholsky ins Schwärmen. Die 26-jährige Autorin wurde mit ihrem Roman schlagartig berühmt. Es folgte ihr zweiter und bekanntester Roman Das kunstseidene Mädchen, den sie vor genau 85 Jahren schrieb. Die Bühnenfassung von Gottfried Greiffenhagen, uraufgeführt im Januar 1985 am Schauspiel Bonn, ist einer der erfolgreichsten deutschen Theatertexte. Mittlerweile wurde das Stück über 200-mal inszeniert. Daneben gibt es auch die Chanson-Fassung von Rainer Bielfeldt und Carsten Golbeck, die 2014 am Renaissance-Theater in Berlin uraufgeführt wurde und seither fest im Repertoire ist. 

1936 flieht Keun vor den Nationalsozialisten in die Niederlande, wo sie zum Kreis von Stefan Zweig, Ernst Toller und Joseph Roth gehört. In der Emigration entstehen die Romane Das Mädchen, mit dem die Kinder nicht verkehren durften (1936), Nach Mitternacht (1937), D-Zug dritter Klasse und Kind aller Länder (beide 1938). Den Erfolg ihrer Romane auf der Bühne erlebte Keun leider nicht mehr. Vor 35 Jahren - am 5. Mai 1982 - starb sie im Alter von 77 Jahren in Köln.

Veranstaltungstipp:
Die Reihe Eine Uni - ein Buch, organisiert von der Universität Köln, ist am 16. Mai der Schriftstellerin Irmgard Keun gewidmet. Unter dem Titel "Köln liest Keun" steht ihr Roman Kind aller Länder im Mittelpunkt.

02.05.2017

Stücke zu dieser Nachricht:
Das kunstseidene Mädchen
Nach Mitternacht
Gilgi - eine von uns
D-Zug dritter Klasse
Kind aller Länder
Das Mädchen, mit dem die Kinder nicht verkehren durften

Autoren zu dieser Nachricht:
Keun, Irmgard