29.04.2017

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UA: "Umständliche Rettung" von Martina Clavadetscher am Schauspiel Essen
Am 28. April wird Martina Clavadetschers Stück Umständliche Rettung am...

Joël László: Heidelberger Stückemarkt und "Islam.Fantasien" am Theater Basel
Joël László ist mit seinem Text Wiegenlied für Baran für den...

DSE: "Unter W@sser" am Teamtheater Tankstelle
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Zum Wiederentdecken: "Unser Dorf soll schöner werden" von Klaus Chatten
"Im Ton zwischen Beckett und Achternbusch ist 'Unser Dorf soll schöner...

Neu bei FBE: "Kirschen im Winter" von Reihaneh Youzbashi Dizaji
Reihaneh Youzbashi Dizaji zelebriert in ihrem neuen Stück Kirschen im Winter...

Neu bei FBE: "Leichenschmaus" von Alejandro Leiva Wenger
Minna berichtet Jon vom tragischen Tod ihres Sohnes Sackarias. Sie möchte...

UA: "Wir kommen" von Ronja von Rönne am Staatsschauspiel Dresden
Nora flieht aus der Stadt in ein Haus an der Küste, mit dabei ihre offene...

DE: "Shylock!" von Stephan Kanyar am Theater Pforzheim
Am 8. April bringt das Theater Pforzheim mit Shylock! Stephan Kanyars und...

Premiere: "Mittelschichtblues / Good People" am Theater Neumarkt in Zürich
Am 8. April 2017 findet die professionelle Schweizer Erstaufführung von...

UA: "Gebückt und windschief auf Sturmesfittichen" ("Juller") von Jörg Menke-Peitzmeyer am Theater der Jungen Welt Leipzig
Am 8. April kommt Jörg Menke-Peitzmeyers Auftragswerk Gebückt und windschief...

DSE: "Ich falle" an den Westfälischen Kammerspielen Paderborn
Am 29. April 2017 wird durch den Jugendclub der Westfälischen Kammerspiele...

stoffrechte.de geht mit der Leipziger Buchmesse 2017 online!
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Rückblick: "Jeder stirbt für sich allein" am Theater Erlangen

© Jochen Quast

 

Am 13. März kam Hans Falladas Roman Jeder stirbt für sich allein in der Fassung von Jens Groß am Theater Erlangen in der Regie von Intendantin Katja Ott zur Aufführung.

Der 1947 erstveröffentlichter Roman erzählt vom Protest des Ehepaars Quangel, die nach dem Verlust des einzigen Sohnes als stille Widerstandskämpfer lange Zeit unbemerkt Postkarten mit direkten Anklagen gegen Adolf Hitler verteilen.

Als die Quangels die Nachricht vom Tod des Sohnes erhalten, "versteinern ihre Gesichter. Wie lebende Tote wandeln beide Schauspieler fortan über die Bühne." (sueddeutsche.de) "Auf der Bühne herrscht Minimalismus", die Inszenierung ist "schlicht, kompakt" (sueddeutsche.de) und sie "spürt nicht nur dem Gesinnungswandel der Quangels nach. Ins Blickfeld rücken die Ängste einer Diktatur, die Mitläufer, die Profiteure und die Sadisten, die im braunen Sumpf ihren idealen Nährboden haben." (Erlanger Nachrichten).

"Eine Großleistung des Ensembles, das über 20 Figuren spielt. Hermann Große-Berg gibt seinen Otto Quangel mit gemeißeltem Gesicht, Werner Gallas brilliert als prolliger Hausbewohner Persicke und SS-Herrenmensch Prall, am besten vielleicht in all seiner berlinernden Rattenahftigkeit ist Christian Wincierz als Kleinkrimineller und Strizzi Barkhausen." (Fränkischer Tag).

28.03.2014

Stücke zu dieser Nachricht:
Jeder stirbt für sich allein

Autoren zu dieser Nachricht:
Groß, Jens
Fallada, Hans