24.02.4707

Aktuelle Nachrichten

"Die Nashörner" am Staatsschauspiel Dresden
Die Kritik an einem hinter dem Individualismus versteckten Zwang zu...

Oliver Schmaering für Mülheimer Kinderstückepreis nominiert
In dir schläft ein Tier von Oliver Schmaering ist für den Kinderstückepreis...

Neu bei FBE: "Das Molekül" von William W. Murta
Mit biografischen Schlaglichtern erzählt William Ward Murta in seinem Musical...

Wiederentdeckt: "Der Flüchtling" von Fritz Hochwälder
Nahe einer schwer passierbaren Landesgrenze im Hochgebirge treffen drei...

Neu bei FBE: "Das Mädchen Wadjda" von Haifaa Al Mansour
Riad, Saudi-Arabien: Die zehnjährige Wadjda wünscht sich nichts sehnlicher...

DSE: "Lazarus" von David Bowie und Enda Walsh am Düsseldorfer Schauspielhaus
Am 3. Februar ist die deutschsprachige Erstaufführung des Musicals Lazarus...

"Grimm!" von Thomas Zaufke und Peter Lund am Theater Erfurt
Mit dem bösen Wolf hat schon so ziemlich jeder seine Erfahrungen gemacht. So...

Neu bei FBE: "Polnische Hochzeit" von Joseph Beer
19. Jahrhundert, Zeit des polnischen Aufstandes gegen die russische...

Neuübersetzung "High Society" am Landestheater Coburg
Wenn sich die High Society amüsiert und Hochzeit feiert, ist auch die...

Neu bei FBE: "Rabbit Hole" von David Lindsay-Abaire
Becca und Howie Corbett sind mit ihrem vierjährigen Sohn Danny eine...


Archiv

Aktuelle Stücke
Aktuelle Premieren
Aktuelle Premierenberichte

Rückblick: Kleiner Mann - was nun? am Volkstheater Wien

© Christoph Sebastian

 

Die Saison des Wiener Volkstheaters startete am 15. September mit Georg Schmiedleitners Inszenierung des Romans Kleiner Mann - was nun? von Hans Fallada. Der Roman machte den Autor 1932 weltberühmt.

Die Geschichte rund um ein junges Ehepaar, das in der Weltwirtschaftskrise mit aller Kraft gegen den sozialen Abstieg kämpft, wurde von Schmiedleitner und der Volkstheater-Dramaturgin Susanne Abbredderis für die Bühne bearbeitet. Sie "setzten in ihrer Bühnenfassung auf einen Brecht'schen Grundgestus des Antiillusionistischen und sie vertrauten auch nicht auf den originalen Romanschluss des unbedingten Zusammenhaltens der beiden Eheleute." (ÖO Nachrichten)

Diese Vorlage setzt Schmiedleitner nicht mit "breitem Kohlestift" um, sondern zeichnet "feine Striche: keine Schablone, sondern Wahrheit." Er schafft auf diese Weise einen Theaterabend, "der sensibel und klug aufbereitet" ist (Kronen Zeitung Wien). Die Musik zur Inszenierung liefert die Gruppe "Sofa Sufers", die sich mit ihren "sperrigen, taumelnden, an Kurt Weill erinnernden Songs" (Kurier Wien) zurücknehmen, aber doch "Akzente setzten" (ÖO Nachrichten). Die live gespielte Musik unterstützt die "Atmosphäre des Sehnens nach einer besseren Welt in dieser Welt der Stagnation und des wirtschaftlichen und sozialen Niedergangs." (OÖ Nachrichten)

Weitere Vorstellungen:
26.09., 01.10., 07.10., 08.10., 18.10, 25.10, 27.10., 31.10., 14.11.2013

25.09.2013

Autoren zu dieser Nachricht:
Fallada, Hans