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DE: "Der Besuch der alten Dame - Das Musical" bei den Freilichtspielen Tecklenburg
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DSE: "Ich verschwinde" von Arne Lygre am Theater Konstanz
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"Hedwig and the Angry Inch" von Stephen Trask und John Cameron Mitchell am Badischen Staatstheater
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Rückblick: "Die Verlobung in St. Domingo - Ein Widerspruch" von Necati Öziri am Schauspielhaus Zürich
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Neu bei Desch: "Das Bärtchen" von Sacha Judaszko und Fabrice Donnio
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"Der Flüchtling" von Fritz Hochwälder am Vorarlberger Landestheater
Am 24. Mai hat Der Flüchtling von Fritz Hochwälder am Vorarlberger...

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"Das normale Leben" am Saarländischen Staatstheater Saarbrücken

Christian Lollike (Foto: Anders Heinrichsen)

 

Am 13. Januar feiert Das normale Leben oder Körper und Kampfplatz von Christian Lollike am Saarländischen Staatstheater in Saarbrücken Premiere. Die Regisseurin Antje Schupp inszeniert Lollikes Stück über die Suche nach Individualität und die Leere im Leben jedes Einzelnen.

Drei Personen haben die Aufgabe, das Glück und die Freiheit zu feiern. Sie sollen eine Huldigung an die Lebenslust verfassen und ein Portrait ihrer selbst als radikal offene Menschen zeichnen, entdecken dabei aber zu ihrer großen Bestürzung, dass sie beobachtet werden, von Spiegeln, von Mikrofonen, von Vorschriften, von Kameras. Sie sind also gar nicht so frei und glücklich, wie sie dachten. Ganz klar, dass man dabei auch mal durchdreht, unter Verfolgungswahn und Alpträumen leidet. Zum Glück gibt es professionelle Hilfe: die Innere Stasi - ein Kontrollorgan, das jedem zur Seite gestellt ist und an grundlegende Eigenschaften wie Gehorsam, Vernunft, Verantwortung und Eitelkeit appelliert. Der Plan stammt übrigens von der Aufsicht für seelische Angelegenheiten, einer geheimen Organisation, deren Aufgabe darin besteht, die Bürger zu beschützen, damit sie einen Zustand der Normalität erreichen können, der zum Besten aller ist.

Und so erlebt jede der drei Figuren verschiedene Formen der Kontrolle, die sie davon abhalten, aus der Spur zu geraten und ihr Leben zu leben. Ihre Versuche, sich dieser Zwangssteuerung zu entziehen, haben urkomische Folgen.

Christian Lollike frönt in seinem neuen Stück Das normale Leben oder Körper und Kampfplatz seiner Lust, die Dinge auf den Kopf zu stellen. Zwischen Meta-Fiktion und berührenden Geschichten beschreibt er die Suche nach Individualität, den Wahn um den perfekten Körper, die Angst vor dem Arbeitsdruck und bringt die Leere des postmodernen Lebens auf den Punkt: Die Hölle sind nicht die anderen, sondern wir selbst.

Weitere Aufführungen am Saarländischen Staatstheater in Saarbrücken:

23.01., 24.01., 26.01.2013

17.12.2012

Stücke zu dieser Nachricht:
Das normale Leben oder Körper und Kampfplatz

Autoren zu dieser Nachricht:
Lollike, Christian