26.02.2020

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Bild von Armin JungJung, Armin

Armin Jung studierte Schauspiel an der Hochschule in Saarbrücken. Nach Stückverträgen am dortigen Staatstheater ging er ins feste Engagement nach Pforzheim. Es folgten Engagements in anderen Städten, beispielsweise in Frankfurt.

Seit 1998 spielt er regelmäßig am Alten Schauspielhaus und der Komödie im Marquardt, u.a. in "An guada Rutsch", "Geld stinkt nicht", "Maria Stuart", "Geliebte Aphrodite", "Ein Sommernachtstraum", "Grüßgott, Herr Minischter", "D'Artagnans Tochter", "Glasmenagerie", "Die Dreigroschenoper",als Petrucchio in "Der Widerspenstigen Zähmung", in "Selbscht ischt dr Mann!", als Christoph Probst in "Die Weiße Rose" und in "Die Verschwörung des Fiesco zu Genua". Außerdem ist er in "Schiller: Ganz oder gar nicht" im Theater über den Wolken im Stuttgarter Fernsehturm zu sehen.

 

Schiller: Ganz oder gar nicht

Frei nach Friedrich Schiller
1D, 1H, 1 weiterer Darsteller
UA: 03.10.2007, Altes Schauspielhaus Stuttgart

Vergessen Sie Shakespeare - jetzt kommt Schiller!

"Ganz oder gar nicht" ist das Motto von Eliot, Bruno und Margarethe, drei Schauspielern, die es auf sich genommen haben, Schillers dramatische Werke gesammelt an einem Abend zu präsentieren. Ihr Anliegen ist so wahnwitzig wie ihre Persönlichkeiten, und so wird der Abend zum Angriff auf das Zwerchfell des Publikums und zum wegweisenden Ringen um die Werktreue.

"Don Carlos" und die "Jungfrau", "Kabale" und "Die Räuber" - das alles in neunzig Minuten? Unerwartete Einsichten und nie geahnte Interpretationen von Schillers gesammelten Werken stehen auf dem Programm des unerschrockenen Trios.

"Denn nur der große Gegenstand vermag
Den tiefen Grund der Menschheit aufzuregen,
Im engen Kreis verengert sich der Sinn,
Es wächst der Mensch mit seinen größern Zwecken."

Schiller: Ganz oder gar nicht ist beste Unterhaltung auf höchstem Niveau. Kein Wunder, bei der Vorlage. Das sah auch die Presse so, die anlässlich der Uraufführung schrieb: "Mirjam Barthel und Armin Jung unterhalten mit rhetorischer Geistesgegenwart, witzigen Ideen und blitzschnellen Rollenwechseln...(...) 'Schiller: Ganz oder gar nicht' bietet vergnügliche Fast-Food-Klassik." Stuttgarter Nachrichten
"Carl Philip von Maldeghem hat sich dem Werk des Dichters mit augenzwinkerndem Humor (...) genähert. Seine Kompaktfassung von Schillers Dramen glänzt durch Ideenreichtum, witzige Gegenwartsbezüge und Anspielungen auf regionale Verhältnisse." Eßlinger Zeitung