18.08.9477

Aktuelle Nachrichten

Sommertheater: Unsere Premieren im Juli und August
Wie schon im Juni freuen wir uns über viele Sommertheater-Premieren im Juli...

Deutscher Kindertheaterpreis 2018: Nominierung für Fabrice Melquiot
Fabrice Melquiot ist mit seinem Stück Die Zertrennlichen (übersetzt von...

UA: "Jedermann - Ein Musical vom Sterbelernen" beim MusikTheaterFestival Oper Oder-Spree
Am 19. Juli feiert Peter Lunds und Wolfgang Böhmers Musical-Neufassung vom...

ÖEA: "Rock of Ages" beim Musical Sommer Amstetten
Haarspray, Leggins, Likör und die Hits der 80er-Jahre: Nach der erfolgreichen...

UA: "Sherlock Holmes und der Tod des Bayernkönigs" bei den Luisenburg-Festspielen
Am 12.7. ist die Uraufführung von Sherlock Holmes und der Tod des...

Neu bei FBE: "Little Me" von Cy Coleman
Little Me gehört mit zwei Broadway-Revivals und zahlreichen weiteren...

Zum Wiederentdecken: "33 Variationen" von Moisés Kaufman
Im Beethoven-Jahr 2020 jährt sich der Geburtstag des berühmten Komponisten...

Else-Lasker-Schüler-Stückepreis 2018 für Nele Stuhler
Nele Stuhler gewinnt mit Fische den ersten Else-Lasker-Schüler-Stückepreis...

Sommertheater: Unsere Premieren im Juni
Es ist wieder Sommertheater-Zeit! Unsere Freilicht-Premieren im Juni:...

Deutscher Kindertheaterpreis und Deutscher Jugendtheaterpreis: Fünf Stücke auf der Auswahlliste
Wir freuen uns über fünf Stücke aus unserem Programm auf den diesjährigen...

Ingeborg-Bachmann-Preis 2018: Martina Clavadetscher und Bov Bjerg
Martina Clavadetscher und Bov Bjerg wurden zu den 42. Tagen der...

Österreichischer Musiktheaterpreis für "In 80 Tagen um die Welt" von Gisle Kverndokk und Øystein Wiik
Die Uraufführungsproduktion von Gisle Kverndokks und Øystein Wiiks Musical In...


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Aktuelle Premierenberichte
Bild von Frederick KnottKnott, Frederick

Frederick Knott wurde in 1916 China geboren und erhielt seine Ausbildung an der Oundle School und der Cambridge University in England.
Er schrieb drei Kriminalstücke. "Dial 'M' for Murder" (New York, 1952) wurde 1954 mit Grace Kelly, Ray Milland und Robert Cummings verfilmt. Kurz darauf folgten "Write Me a Murder" (New York, 1961) und Warte, bis es dunkel ist (Wait Until Dark, New York 1966). Das Stück wurde wie "Dial 'M' for Murder" mit dem Edgar Allan Poe Award ausgezeichnet. Die Verfilmung von 1967 mit Audrey Hepburn und Alan Arkin wurde für den Academy Award nominiert. 1998 erlebte das Stück seine erfolgreiche Wiederaufnahme in New York mit Marisa Tomei und Quentin Tarantino.

Frederick Knott starb am 17.12.2002 in New York City, USA.

 

Warte, bis es dunkel ist

(Wait Until Dark)
Ein Stück
Deutsch von Wolfgang Menge
2D, 6H

Dialektfassungen:

Mord im Düstern
Niederdeutsche Fassung
deutsch von Wolfgang Menge - niederdeutsch von Lore Moor
0D, 0H
Für die Aufführungsrechte wenden Sie sich bitte an den Karl Mahnke Theaterverlag.
http://www.mahnke-verlag.de

von Frederick Knott Deutsch von Wolfgang Menge Niederdeutsche Fassung von Lore Moor

Wenn't düster ward
Niederdeutsche Fassung
Birgit Bockmann
2D, 6H
Für die Aufführungsrechte wenden Sie sich bitte an den Karl Mahnke Theaterverlag.
http://www.mahnke-verlag.de

Die Gangster Mike, Carlino und Roat geben in Frederick Knotts spannungsreichem Drama Warte, bis es dunkel ist eine lebensbedrohlich-abgezockte Schmierenkomödie. Denn sie haben es auf eine heroinbefüllte Spielzeugpuppe abgesehen, die der Fotograf Sam Hendrix nach New York eingeflogen hat, weil ihn eine Unbekannte unter einem Vorwand darum bat. Sam ahnt natürlich nichts vom illegalen Inhalt und zu allem Überfluss ist die Pupe auf einmal verschwunden, als sie abgeholt werden soll. Und so beginnt der Raubzug, inszeniert als scheinbar undurchschaubares Täuschungsspiel. Die Gangster locken Sam aus dem Haus. Nun ist Sams Frau, die bei einem Autounfall erblindete Susy, allein. Mike gibt vor, ein alter Freund von Sam zu sein und erschleicht sich so Susys Vertrauen. Mit Hilfe seiner Kumpane spielt er der blinden Susy, mit der die Gangster ein leichtes Spiel zu haben glauben, einen haarsträubenden Krimi vor, um an die Puppe zu gelangen.

Doch Susy riecht Lunte und erkennt, dass es sich bei Mike und den sonderbaren Besuchern um Betrüger und bei der Puppe um keine gewöhnliches Spielzeug handeln muss. Mit Hilfe der Nachbarstochter Gloria, die schließlich auch zugibt, die Puppe genommen zu haben, ändert sie die Spielregeln und spielt unter ihren Bedingungen. Sie dunkelt die Wohnung vollständig ab. So ist sie den sehenden Kriminellen überlegen. Ein unerbittlicher Kampf beginnt, auch unter den Ganoven. Der Psychopath Roat meuchelt seine Kumpane. Susy scheint durch ihren cleveren Trick Oberhand im Todeskampf zu gewinnen. Doch dann findet Roat eine Lichtquelle ...

Für ihre Rolle als blinde Susy, die durch ihr cleveres und mutiges Handeln Selbstständigkeit beweist, die sie durch ihre Behinderung verloren zu haben schien, wurde Audrey Hepburn für den Oskar nominiert. Die Verfilmung von 1967 ist ein mitreißender Thriller und eine rührende Geschichte einer Blinden, die ihre Selbstsicherheit wiederfindet.

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