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Rückblick: "Am Rand (Ein Protokoll)" von Philipp Löhle am Staatstheater Nürnberg
Am 9. März war die Uraufführung von Philipp Löhles neuem Stück Am Rand (Ein...

Neu bei FBE: "Tewje" ein Ballett von Richard Wherlock und Olivier Truan
Beginnendes 20. Jahrhundert. Tewje, der Milchmann, lebt in dem kleinen...

UA & SE: "Begleiterscheinungen" am Theater an der Kö und "Unter falschen Brüdern" am Theater Matte
Begleiterscheinungen von Peter Buchholz wird am 5. April am Theater an der Kö...

Neu: "Grete Minde" von Kay Wuschek nach Theodor Fontane
"Ein unbillig Recht, ein totes Recht" widerfährt Grete, Tochter einer...

GEH DICHT DICHTIG! Ein lautpoetischer Dialog
In GEH DICHT DICHTIG! tritt die Autorin Ruth Johanna Benrath in einen...

UA: "lauwarm" von Sergej Gößner am Jungen Schauspielhaus Hamburg
Am Jungen Schauspielhaus Hamburg ist am 7. April die Uraufführung von Sergej...

UA: "Die Verlobung in St. Domingo" von Necati Öziri am Schauspielhaus Zürich
Am 4. April ist die Uraufführung von Die Verlobung in St. Domingo - Ein...

Neu: "Karl und Rosa. Für Geister Eintritt frei" von Felicia Zeller
Deutschland im Taumel der Novemberrevolution 1918. Döblin entwirft das...

UA: "Der Hase mit den Bernsteinaugen" am Landestheater Linz
Edmund de Waal rollt in seinem Bestseller Der Hase mit den Bernsteinaugen die...

KinderStückePreis 2019: Nominierungen für "Die Eisbärin" und "Ich, Ikarus"
Zwei Kinderstücke aus unserem Programm wurden zu den diesjährigen Mülheimer...


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Kožik, Christa
Christa Kožik wurde im polnischen Liegnitz geboren, siedelte 1945 nach Thüringen um und lebte schließlich in Kleinmachnow bei Potsdam. Nach einer Lehre zur...


Losansky, Rolf
Filmregisseur und Drehbuchautor Rolf Losansky, 1931 in Frankfurt (Oder) geboren, zählte zu den erfolgreichsten Kinderfilm-Machern der DEFA in...


 

Moritz in der Litfaßsäule

Bühnenfassung von Christa Kożik und Rolf Losansky
nach dem gleichnamigen Kinderbuch und Film
für Publikum ab sechs Jahren
2D, 3H, (Mehrfachbesetzung)

Der neunjährige Moritz Zack ist so gar nicht auf Zack. Alles will seine Zeit haben, alles in Ruhe gemacht werden, beobachtet, gelaufen, gegessen, geträumt. Doch Moritz wird von all denen angetrieben, die die Zeit raffen wollen, immer in Eile sind, geschäftig und beschäftigt. "Mach's mal wie dein Name: Zack, Zack!" Wenn es fürs Träumen Zensuren gäbe, dann hätte er darin eine Eins. So trägt er Vieren und Fünfen heim oder schwänzt gleich ganz. Eine Schande für den Vater, den Sparkassen-Direktor. "Morgen knöpf ich ihn mir vor." Doch so weit lässt es Moritz nicht kommen. Er packt nachts seine Sachen. "Ich bin gegangen. Es hat mir nicht mehr gefallen!"

In der Litfaßsäule auf dem Marktplatz findet er Unterschlupf und lernt dort nicht nur die lebensweise kecke Katze Kicki kennen, sondern auch eine neue Art von Zeit und Aufmerksamkeit. Er trifft auf das Zirkusmädchen Bella und die Liebe und findet im Straßenfeger einen Freund, der immer ein gutes Wort und ein offenes Ohr für ihn hat. Was bedeutet Glück? Was ist das Leben? Und welche Wege und Winkel braucht es abseits der Zahlen, Hektik und Verpflichtungen? Moritz ist auf dem Weg. Natürlich ganz in Ruhe.

Der Roman von Christa Kožik, Vorlage für den berühmten DEFA-Film von 1983, wurde von der Autorin zusammen mit Filmregisseur Rolf Losansky für die Bühne bearbeitet. Ein liebenswürdiges Plädoyer für Gelassenheit und Anderssein. Wie wichtig es ist, sich aufeinander einzulassen und wie gut die Erkenntnis, dass es nichts nützt, den Problemen davonzulaufen.

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