12.12.2018

Aktuelle Nachrichten

Neu bei FBE: "Mord im Orientexpress" von Agatha Christie
Auf der Fahrt des Orientexpress von Istanbul nach Calais fällt ein...

Eine Auswahl: Familienstücke für die Weihnachtszeit
Auch wir können uns dem vorweihnachtlichen Glanz nicht entziehen und haben...

Aktuell: "Die Jüdin von Toledo" am Schauspielhaus Bochum
Am 1. November eröffnete Johan Simons seine Intendanz am Schauspielhaus...

Neu bei FBE: "Der Name der Rose" (Umberto Eco / Gisle Kverndokk / Øystein Wiik)
1327: Mysteriöse Todesfälle bringen eine Benediktinerabtei in Ligurien in...

Neu bei FBE: "Ich werde nicht hassen" von Izzeldin Abuelaish
Dies ist die Geschichte von Dr. med. Izzeldin Abuelaish, einem...

Premiere: "Little Voice" am Theater Paderborn
Am Theater Paderborn inszeniert Katharina Kreuzhage Little Voice von Jim...

Deutscher Kindertheaterpreis 2018 für Fabrice Melquiot und "Die Zertrennlichen"
Fabrice Melquiot wurde für sein Stück Die Zertrennlichen mit dem Deutschen...


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Aktuelle Premieren
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Brière-Haquet, Alice
Alice Brière-Haquet, Jahrgang 1979, arbeitete zunächst als Lehrerin in Frankreich. Seit den Geburten ihrer drei Kinder widmet sie sich dem Schreiben. Sie hat...


Paicheler, Pénélope
Pénélope Paicheler, Jahrgang 1970, illustrierte zunächst Animationsfilme und arbeitet seit einiger Zeit für große französische Kinderbuchverlage. Pénélope...


 

Alles Schweine, oder was?!

(Un mouton au pays des cochons)
Ein Bilderbuch von Alice Brière-Haquet und Pénélope Paicheler
Für Kinder ab vier Jahren
Deutsch von Klaus C. Zehrer


„Im Schweineland sind Papa und ich ganz alleine. Weil wir Schafe sind“, beklagt sich der kleine Schafsjunge und zählt eine lange Reihe von Nachteilen auf, die der Schafsfamilie im Alltag begegnen. Denn „Schweine können Schafe nicht leiden. Und das zeigen sie auch uns beiden.“

„Zum Beispiel der Parkwächter Eduard Speck:
Sobald wir hereinkommen,
dreht er sich weg.

Oder die Bäckerin Hildegard Fett:
Wenn sie uns bedienen muss,
ist sie nie nett.

Am schrecklichsten ist Bodo Grunz.
Und der wohnt direkt neben uns."

Eines Tages jedoch ist das Schicksal mit im Spiel. Bodo Grunz dreht mal wieder frech den Kopf weg, als die Schafe ihm auf der Straße begegnen und da tritt er versehentlich in ein tiefes Baustellenloch. Papa Schaf ist zur Stelle und reicht dem Gefallenen die Pfote und mit einem Mal wird Bodo Grunz höflich und stumm. Von diesem Tag an ändert sich das Schafsleben, denn in der Bäckerei ist die Bedienung nicht mehr so daneben. Bodo Grunz teilt das letzte Brot mit Papa-Schaf und beim Kaffee trinken entdecken die Herren viele Gemeinsamkeiten. So stellt der kleine Schafsjunge am Ende fest: „Ob einer Schaf ist oder Schwein, ist piepegal. Wer glaubt das sollte anders sein, der kann uns mal“.

In eingängigen Versen, direkt und treffend formuliert, erzählt Alice Brière-Haquet eine berührende Geschichte vom Anderssein und von Vorurteilen, die einem den Alltag schwer machen können. Die humorvollen Illustrationen von Pénélope Paicheler ergänzen die Geschichte um zahlreiche originelle Details. Den Unwegsamkeiten, die in der Summe Schaf-Papa und dem Schafsjungen ganz schön viele Frechheiten zumuten, bieten beide tapfer und trotzig die Stirn. Doch zum Glück gibt es auch Zufälle – und plötzlich sind die Karten neu gemischt. Wer hätte gedacht, dass Bodo Grunz und der Schaf-Papa zusammen den schönsten Schaf-Schweine-Rock singen können?

Hinweis: Es ist jeder Bühne möglich, in Rücksprache mit dem Verlag eine eigene Adaption dieses Kinderbuchs zu erstellen. Das Buch ist beim Klett Kinderbuch Verlag erschienen und im Buchhandel erhältlich.