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DSE: Nina Segals "Nachts (bevor die Sonne aufgeht)" in Mainz
Am 14. Dezember ist die deutschsprachige Erstaufführung von Nina Segals Stück...

SE: Chris D’Arienzos "Rock of Ages" in Emmenbrücke
Am 14. Dezember ist am Le Théâtre in Emmenbrücke die Schweizer Erstaufführung...

Neu bei FBE: "Peter Pan" von CocoRosie & Robert Wilson
Robert Wilson und das amerikanisch-französische Freak-Folk-Duo CocoRosie...

Ausgewählt: Maria Ursprung bei den Autorentheatertagen 2020
Die Jury hat getagt und aus über 150 Einsendungen die drei Gewinnerstücke der...

"Sprachschön und brutal": Else-Lasker-Schüler-Dramatikerpreis für Felicia Zeller
Felicia Zeller wird mit dem Else-Lasker-Schüler-Dramatikerpreis 2020...

UA: "Die Bademattenrepublik" am JES
Am 1. Dezember war die Uraufführung von Die Bademattenrepublik nach dem...

Neu bei Desch: "Weinprobe für Anfänger" von Ivan Calbérac
Steve ist nicht nur ein vorbestrafter Gauner, sondern entpuppt sich durch...

Neuübersetzungen: "Die Nashörner" und "Bunbury"
Die Neuübersetzungen von Die Nashörner und Bunbury unterstreichen die...

"Die Mitwisser" von Philipp Löhle am Theater Osnabrück
Am 7. Dezember hat die Inszenierung von Philipp Löhles Stück Die Mitwisser...


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Gershwin, Ira

Ira Gershwin, der erste Textautor, der jemals den Pulitzer-Preis gewann, wurde am 6. Dezember 1896 in New York City geboren. 1917 wurde sein erster Song ("You May Throw All The Rice You Desire But Please Friends, Throw No Shoes") in der "Evening Sun" veröffentlicht. Vier Jahre später hatte er seinen ersten großen Bühnenerfolg mit "Two Little Girls In Blue" zusammen mit Vincent Youmans, einem anderen Neuling am Broadway.

1924 schrieben Ira und sein Bruder George den berühmten Hit "Lady Be Good" und setzten anschließend ihre außergewöhnliche Zusammenarbeit bei mehr als einem Dutzend großer Bühnenerfolge fort, wie zum Beispiel mit den Klassikern "Fascinating Rhythm", "The Man I Love", "S’Wonderful", "Embraceable You", "I Got Rhythm", "But Not For Me" und unzähligen weiteren Titeln. Im Laufe seiner lang währenden Karriere arbeitete Ira Gershwin zusammen mit Autoren wie Harold Arlen, Vernon Duke, Kurt Weill, Burton Lane und Gerome Kern, mit dem er seinen größten Hit überhaupt, "Long Ago And Far Away", schuf. Ira Gershwin starb am 17. August 1983 in Beverley Hills, Kalifornien.

 

Ein Amerikaner in Paris

(An American in Paris)
Musical nach dem gleichnamigen Film
Musik und Liedtexte von George und Ira Gershwin
Buch von Craig Lucas
Deutsch von Roman Hinze (Dialoge)
und Kevin Schroeder (Liedtexte)
3D, 3H, Ensemble
Orchesterbesetzung: Kl, Fl, Hr, Reed I, Reed II, Reed III, Trp, Pos, Perc, Dr, Akk, Vl I, Vl II, Vla, Vlc, Kb
UA: 10.12.2014, Théâtre du Châtelet Paris
DSE: 25.11.2018, Landestheater Linz

Nachkriegszeit. Schwer und dunkel liegt der Schatten des Zweiten Weltkrieges über der Stadt der Liebe und des Lichts. Allmählich aber beginnt er zu weichen, und das Leben und die Zuversicht, die Farben und die Freude kehren zurück. Der amerikanische Veteran und aufstrebende Maler Jerry taumelt noch immer unter der Last der Vergangenheit, als er in einer Menschenenge für einen kurzen Moment die Frau seiner Träume erblickt: Lise. Liebe auf den ersten Blick? Durch Zufall oder Schicksal treffen sich Jerry und Lise, die, wie sich herausstellt, Tänzerin ist, bei einer Ballettprobe wieder. Dies könnte bereits das glückliche Happy End der Geschichte sein, doch Lise ist verlobt mit Henri, dessen Familie ihr, der Jüdin, im Krieg das Leben gerettet hat. Sie ist Henri und seiner Familie dankbar. Aber liebt sie ihn wirklich?

Die erste Bühnenfassung des berühmten Musicalfilmklassikers "An American in Paris" von 1951 mit der Musik von George Gershwin eroberte jüngst die Bühnen von Paris, New York und London. Mal rauschhaft, mal jazzschmissig, akkordeonintim und melancholisch und dann wieder steppfreudig, temperamentvoll und lebensbejahend stehen Gershwins Evergreens neben musikalischen Entdeckungen und sind geschickt verflochten mit berühmten orchestralen Werke wie "An American in Paris", "Concerto in F", "Second Rhapsody" oder der "Cuban Ouverture". Der Autor Craig Lucas hat die Handlung des Filmmusicals durch Schicksale jüdischer Protagonisten erweitert und ihr damit eine zusätzliche Dimension gegeben. Ein Amerikaner in Paris wurde seit der Uraufführung 2014 am Théâtre du Châtelet und den darauffolgenden Premieren am New Yorker Broadway und im Londoner West End mit den wichtgsten Musicalpreisen ausgezeichnet: unter anderem mit dem Tony und dem Drama Desk Award für die beste Orchestrierung sowie dem Outer Critics Circle Award als Outstanding New Broadway Musical.

"Ein Amerikaner in Paris vereint Musik und Bewegung, Lied und Geschichte mit solch ansteckender Lebendigkeit, dass Sie Ihre Füße dabei erwischen, wie sie unter dem Sitz herumzappeln, und sich Ihr Herz danach sehnt, vom Tanz mitgerissen zu werden." (The New York Times)

Hinweis: Für dieses Werk können an Amateurtheater leider keine Aufführungsrechte vergeben werden.