22.06.2018

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Bild von Craig LucasLucas, Craig

Craig Lucas (* 30. April 1951 Atlanta) ist ein US-amerikanischer Theaterdramaturg, Drehbuchautor und Filmregisseur. In den 1980er Jahren begann er neben Theaterstücken auch Drehbücher zu verfassen. 1988 entstand das Theaterstück "Prelude to a Kiss", das für mehrere Preise nominiert wurde, unter anderem für den Pulitzer-Preis in der Kategorie Bestes Drama. 2002 führte er Regie bei "The Secret Lives of Dentists", 2005 bei "The Dying Gaul". 2008 inszenierte er die Kinoproduktion "Birds of America".

 

Ein Amerikaner in Paris

(An American in Paris)
Musical nach dem gleichnamigen Film
Musik und Liedtexte von George und Ira Gershwin
Buch von Craig Lucas
Deutsch von Roman Hinze (Dialoge)
und Kevin Schroeder (Liedtexte)
4D, 5H
Orchesterbesetzung: Kl, Fl, Hr, Reed I, Reed II, Reed III, Trp, Pos, Perc, Dr, Akk, Vl I, Vl II, Vla, Vlc, Kb
UA: 10.12.2014, Théâtre du Châtelet Paris
DSE: 25.11.2018, Landestheater Linz

Nachkriegszeit. Schwer und dunkel liegt der Schatten des Zweiten Weltkrieges über der Stadt der Liebe und des Lichts. Allmählich aber beginnt er zu weichen und das Leben und die Zuversicht, die Farben und die Freude kehren zurück. Der amerikanische Veteran und aufstrebende Maler, Jerry, taumelt noch immer unter der Last der Vergangenheit, als er in einer Menschenenge für einen kurzen Moment die Frau seiner Träume erblickt: Lise. Liebe auf den ersten Blick? Durch Zufall oder Schicksal treffen sich Jerry und Lise, die, wie sich herausstellt, Tänzerin ist, bei einer Ballettprobe wieder. Dies könnte bereits das glückliche Happy End der Geschichte sein, doch Lise ist verlobt mit Henri, dessen Familie ihr, der Jüdin, im Krieg das Leben gerettet hat. Sie ist Henri und seiner Familie dankbar. Aber liebt sie ihn wirklich?

Die erste Bühnenfassung des berühmten Musicalfilmklassikers "An American in Paris" von 1951 mit der Musik von George und Ira Gershwin eroberte kürzlich sehr erfolgreich die Bühnen von Paris, New York und London.
Mal rauschhaft, mal jazzschmissig, akkordeonintim und melancholisch und dann wieder steppfreudig, temperamentvoll und lebensbejahend stehen Gershwins Evergreens neben weniger bekannten Songs; geschickt verflochten mit berühmten orchestralen Werke wie "An American in Paris", "Concerto in F", "Second Rhapsody" oder der "Cuban Ouverture". Craig Lucas gibt der Musicalhandlung durch Hinzufügen von jüdischen Schicksalen eine zusätzliche Dimension. "An American in Paris" wurde seit der Uraufführung 2014 am Théâtre du Châtelet mit den wichtgsten Musicalpreisen ausgezeichnet: unter anderem mit dem Tony und dem Drama Desk Award für die beste Orchestrierung sowie dem Outer Critics Circle Award als Outstanding New Broadway Musical.