20.10.841

Aktuelle Nachrichten

DSE: "Gloria" am Residenztheater München
Amélie Niermeyer inszeniert die deutschsprachige Erstaufführung von Branden...

Neu bei FBE: "Wälder im Frühling" von Eva Rottmann
Jen ist schwanger. Mit 17. Sex: Ja. Irgendwie. Und mit irgendwem. Nini plagt...

Neu bei FBE: "NASSER #7Leben" von Susanne Lipp
Auf Grundlage von Nasser El-Ahmads Leben erzählt Susanne Lipp eine ganz...

Rückblick: UA von Anja Hillings "Wie kann ich dich finden, zu mir ziehen und überreden zu bleiben"
Am 27. September brachte Friederike Heller am Nationaltheater Mannheim ein...

UA: "Die Textil-Trilogie" von Volker Schmidt am Staatstheater Nürnberg
Das Staatstheater Nürnberg bringt am 13. Oktober gleich 3 Stücke von Volker...

Wiederentdeckt: "Das heilige Experiment" am Theater Orchester Biel Solothurn
Katharina Rupp hat Fritz Hochwälders historisches Gesellschaftsdrama Das...

UA: "Rasputin" am Theater Hof
Inszeniert von Roland Hüve und unter musikalischen Leitung von Michael Falk...

Neu bei FBE: "Tom Sawyer" von John von Düffel
In John von Düffels Adaption des Klassikers von Mark Twain erzählt der...

DSE: Arne Lygres "Nichts von mir" am Berliner Ensemble
Am Wochenende eröffnete das Berliner Ensemble sein Kleines Haus mit der...

Martina Clavadetscher für den Schweizer Buchpreis nominiert
Für den Schweizer Buchpreis wurden 78 Titel eingereicht, von denen nun fünf...

Hannah Biedermann für den FAUST nominiert
Für ihre Inszenierung "entweder und" am Jungen Ensemble Stuttgart ist Hannah...

Bestes Musical: Deutscher Musical Theater Preis für "In 80 Tagen um die Welt" von Gisle Kverndokk und Øystein Wiik
Der Hauptpreis "Bestes Musical" der Deutschen Musical Akademie ging in diesem...


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Bild von Arna AleyAley, Arna
Foto: Vincent Stefan 

Arna Aley studierte Szenisches Schreiben an der Universität der Künste in Berlin und Violoncello an der Akademie für Musik und Theater in Vilnius/Litauen. Sie arbeitete als Regieassistentin am Berliner Ensemble, u. a. bei George Tabori und Claus Peymann. 2009 wechselte sie zum Film und leitete u.a. die Regieabteilung bei dem internationalen Filmprojekt "DAU" (Deutschland/Frankreich/Schweden/Russland; Regie: Ilya Khrzhanovsky; Kamera: Jürgen Jürges). Seit 2012 arbeitet sie u. a. als freischaffende Kuratorin beim Stone Nest Project (Centre of Contemporary Arts) in London. Arna Aley lebt und schreibt in Berlin.

Auszeichnungen

2007: Gewinnerin der St. Galler Autorentage (Jurypreis)
2007: Einladung zum Stückemarkt des Berliner Theatertreffens
2005: Jurypreis des Wettbewerbs DRAMA KÖLN
2005: 1. Preis des Wettbewerbs Stückwerk II, Leipzig
2002: Einladung zur Göttinger Dramatikerwerkstatt
2001: Alfred-Toepfer-Stipendium für das Abschlussstück an der Universität der Künste
2000: Einladung zur Autorenwerkstatt der Bonner Biennale


Stücke / Uraufführungen

4 1/2, UA: 15.12.2007, Berliner Ensemble; (eingeladen zum Stückemarkt beim Theatertreffen 2007; Jurypreis St. Galler Autorentage; 1. Preis Stückwerk II, Leipzig)

"Monsieur Arrières Makro Scrabble" (Musik: Rochus Aust), gefördert durch "Fonds Experimentelles Musiktheater"; UA: 28.04.2006, Theater Hagen

"Toteau und der Autodieb" (Minidrama), Jurypreis DRAMA KÖLN 2005

"Euphorie", UA: 28.10.2004, Neuköllner Oper Berlin; ein Auftragsstück der Neuköllner Oper Berlin

Im siebten Himmel ist Ruh, UA: 10.03.2004, Theater KOSMOS Bregenz; DE: 03.12.2004, Landestheater Coburg

"Himmelsleiter", UA: 2002, Deutsches Theater Göttingen; ausgezeichnet mit dem Jahresstipendium der Alfred-Toepfer-Stiftung; eingeladen zur Dramatikerwerkstatt Göttingen

 

4 1/2

2D, 1H
UA: 15.12.2007, Berliner Ensemble Berlin

Toteau, Ende 20, ist eine Frau, die nicht erwachsen wird. In der Großstadt lebend, stolpert sie von einer Beziehungskatastrophe in die nächste. Weil ihr Freund sie vor die Tür setzt, rächt sie sich am männlichen Geschlecht. Sie zeigt einen flüchtigen Bekannten an, weil dieser sie angeblich vergewaltigt hat. Als sie sich bei der Familie entschuldigen will, stellt sie fest, dass die Ehefrau froh ist, ihren Mann endlich los zu sein. Und während er seine Strafe absitzt, freunden sich die beiden Frauen an.

4 ½ ist eine Art Liebesreigen, in dem die Protagonistin vor Lebenshunger umkommt. Arna Aley gelingt es, in analytischen Vor- und Rückblenden, mit beeindruckend eigenwilliger Sprachkraft, Toteaus Beziehungskatastrophen ineinander zu verweben und dabei ein quirliges, lebendiges und unkonventionelles Portrait einer jungen Frau zu zeichnen.

Die Uraufführung des Stückes fand am Berliner Ensemble unter dem Titel "4 ½ Männer und ich" statt.

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