23.11.6556

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"Alice" am Metrolpoltheater München
Herzlichen Glückwunsch zum Nichtgeburtstag und toi, toi, toi dem Münchener...

"Die Orestie" am Thalia Theater in Hamburg
Am 21. Oktober feierte Aischylos' Werk Die Orestie in der Bearbeitung von...

UA: "Eine Weihnachtsgeschichte" von Philipp Löhle nach Charles Dickens
"Die Reise führt tief hinein ins Unterbewusste des alten Griesgrams, wo die...

Neu bei FBE: "Blütenzeit (Blossom Time)" von Dorothy Donnelly und Sigmund Romberg
Blütenzeit ist die amerikanische Version des Wiener Singspiels "Das...

UA: "Nachts" von Franziska Henschel am Theater Oberhausen
Was passiert eigentlich mit der Welt, wenn ich die Augen zumache? Wie kommen...

"Wartesaal" von Lion Feuchtwanger an den Münchner Kammerspielen
In Lion Feuchtwangers berühmter Wartesaal-Trilogie bestehend aus den Romanen...

DER FAUST für Hannah Biedermann
Am Freitag ist Hannah Biedermann der Deutsche Theaterpreis DER FAUST...

Brüder-Grimm-Preis 2017 für "NASSER #7Leben"
Der mit 10.000 Euro dotierte Brüder-Grimm-Preis des Landes Berlin geht in...

Neu bei FBE: "Mit deinem Bein im Mund lässt es sich viel leichter ich liebe dich Luka sagen" von Marcus Peter Tesch
Körper hängen wie geschlachtete Tiere von der Bühnendecke. Es sind die...

NEU bei Desch: "Jugendliebe" von Ivan Calbérac
Antoine Chopin hat alles – eine wunderschöne Freundin, beruflichen Erfolg und...


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Bild von Ariane KochKoch, Ariane
Foto: Hans-Jörg F. Walter 

Ariane Koch, geboren 1988, schreibt und konzipiert Theaterstücke, Performances und andere künstlerische Projekte in verschiedenen Kollaborationen. Nach einem Bachelor in Fine Arts an der HGK Basel studierte sie Theaterwissenschaft an der Universität Bern und Philosophie an der Universität Basel. Sie ist Mitgründerin und Herausgeberin des Lasso, einem Magazin für Kunst und Literatur. Ariane Koch war Stipendiatin des Förderprogramms "Dramenprozessor 13/14" am Theater Winkelwiese in Zürich, in dessen Rahmen das Stück Wer ist Walter entstanden ist. 2014 arbeitete sie als Artist-in-Residence am Literarischen Colloquium Berlin. In Zusammenarbeit mit Joël László entwickelte sie eine Sammlung von Kurzstücken zum Thema "Zukunft Europa" (Produktion: Theater Marie), welche im Theater Tuchlaube Aarau uraufgeführt und auch am Theater Winkelwiese gezeigt wurden. Eines der Kurzstücke aus dieser Reihe wird 2016 gemeinsam mit Moira Gilliéron und Zino Wey zu einem abendfüllenden Stück ausgearbeitet und unter dem Titel "homo digitalis" (AT) in der Kaserne Basel gezeigt. In der Spielzeit 2015/16 ist Ariane Koch Hausautorin am Luzerner Theater.


Weitere Informationen zu Ariane Koch

 

Wer ist Walter

3-20 Darsteller
frei zur UA

"Und dann hat er gesagt, ich bin dann mal weg, ich hau jetzt ab und komm nicht wieder, ich dreh nicht um, und ich halte nicht inne, und ich starte den Motor, und ich lege meinen Fuss aufs Gaspedal, und ich brause davon, und der Staub wirbelt auf und die Reifen quietschen, und der Motor dröhnt, und eure offenen Münder, sie werden immer kleiner, sie verschwinden im Staub ..."

Und dann ist Walter verschwunden. Raus aus seinem bisherigen Leben – mit 200 Sachen. Zurück bleiben seine Freunde, seine Verehrer, seine fanatischen Fans: Wer kannte ihn am besten, den Walter? Wer ist eigentlich dieser Walter? Und warum haut er einfach ab? Unmut entsteht allmählich bei den Hinterbliebenen, Wut gärt. Nur weil Walter sich aus dem Staub macht, genießt er nun Kultstatus – WALTER FOR PRESIDENT! Aber beeindruckend ist es auch – weg von der Zivilisation. Vielleicht macht es auch viel mehr Sinn, sich mit der Natur zu paaren? "Kein Mensch, kein Problem".

Wer ist Walter entstand innerhalb des Dramenprozessors 2013/14, ein Förderprogramm für junge Dramatikerinnen und Dramatiker am Theater an der Winkelwiese in Zürich. Ariane Koch über Wer ist Walter: "Und es geht mir schon darum, zu fragen, wer man ist und wie man sich zusammensetzt, dieses Splitterhafte, Additive, Prozessuale – gleichzeitig ist im Stück dieser Natur-Zivilisation-Konflikt, es gibt diese Tendenz, immer mehr mit der Natur verschmelzen zu wollen und auch eine zunehmende Arbeitsverweigerung, es gibt Aussagen über das Gehetzte in dieser Welt oder Arbeitswelt, und der Wunsch und utopische Gedanke, zur Pflanze zu werden bis hin zu sexuellen Fantasien mit Pflanzen."

Hinweis:
Für dieses Stück können Aufführungsrechte
an Amateurtheater erst nach der Uraufführung vergeben werden.

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