24.02.6438

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Die Kritik an einem hinter dem Individualismus versteckten Zwang zu...

Oliver Schmaering für Mülheimer Kinderstückepreis nominiert
In dir schläft ein Tier von Oliver Schmaering ist für den Kinderstückepreis...

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Nahe einer schwer passierbaren Landesgrenze im Hochgebirge treffen drei...

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Riad, Saudi-Arabien: Die zehnjährige Wadjda wünscht sich nichts sehnlicher...

DSE: "Lazarus" von David Bowie und Enda Walsh am Düsseldorfer Schauspielhaus
Am 3. Februar ist die deutschsprachige Erstaufführung des Musicals Lazarus...

"Grimm!" von Thomas Zaufke und Peter Lund am Theater Erfurt
Mit dem bösen Wolf hat schon so ziemlich jeder seine Erfahrungen gemacht. So...

Neu bei FBE: "Polnische Hochzeit" von Joseph Beer
19. Jahrhundert, Zeit des polnischen Aufstandes gegen die russische...

Neuübersetzung "High Society" am Landestheater Coburg
Wenn sich die High Society amüsiert und Hochzeit feiert, ist auch die...

Neu bei FBE: "Rabbit Hole" von David Lindsay-Abaire
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Wer heißt schon Möschepiep

Ein lustiges Spiel für Kinder (2 Bilder)
von Klaus Reuter
2D, 5H

Trixi und ihr Freund Kai haben sich nach der Abendprobe ins Theater eingeschlichen. Sie wollen es auf eigene Faust erkunden, verlaufen sich stattdessen. Doch sie sind nicht allein im Theater: Theaternachtportier Gottlieb Sauerbier begleitet die Theaternachtraumpflegerin Frau Scheuerbügel auf ihrer abendlichen Putzrunde. Im Zuschauerraum treffen sie auf Herrn Zunderpfriem, die Theaterfeuerwehrnachtwache. Der ist alarmiert: Aus dem Gefängnis sind zwei Spitzbuben ausgebrochen.

Tatsächlich tauchen die entflohenen Gauner im Theater auf: Sträfling Nr. 444, Cornelius Nappsülze, und Sträfling Nr. 333, Eusebius Möschepiep. Als erstes müssen andere Kleider her, der Kostümfundus soll helfen. Nappsülze schlüpft in einen Königsmantel, Möschepiep wählt eine Generaluniform. Da erscheinen Sauerbier und Zunderpfriem. Auf ihrer Flucht setzen die Gauner die Theatertechnik in Gang: Die Bühne verwandelt sich in einen Thronsaal. Nappsülze lässt sich in den Thronsessel sinken, Möschepiep stellt sich einfach neben die Kanone.

Sauerbier und Zunderpfriem zeigen sich sehr beeindruckt. Zunderpfriem warnt die "hohen Herren" vor den entlaufenen Gaunern. Da erscheinen Trixi und Kai und werden als vermeintliche Gauner in einen großen Käfig gesperrt. Der "König" befördert Sauerbier und Zunderpfriem und erfährt, dass in der Theaterkasse jede Menge Einnahmen liegen. Frau Scheuerbügel wird zur Wache bei den "Gaunern" abgestellt, die Männer ziehen zur Kasse.
Nun beginnt eine turbulente Jagd nach den richtigen Gaunern und dem Geld. Am Ende wird die Theaterkasse zurückerobert. Möschepiep, der die Aufregungen satt hat, zieht sich freiwillig die Sträflingskleidung an und setzt sich in den Käfig. Herr Zunderpfriem bringt die Spitzbuben zurück ins Gefängnis. Trixi und Kai räumen mit Herrn Sauerbier die Bühne auf, und Frau Scheuerbügel kocht für alle eine gute Tasse Kaffee.

Das Stück verspricht für Darsteller wie Zuschauer abwechslungsreiches, interessantes und spannendes Vergnügen.

Die Aufführungsrechte für dieses Werk vertritt Felix Bloch Erben im Auftrag der Edition Meisel GmbH, Berlin.