21.09.2017

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UA: Volker Schmidts "Freiheit" am Blumenhof Wien
Vier typische Vertreter jener Gruppe urbaner, ökologisch und politisch...

Bestes Musical: Deutscher Musical Theater Preis für "In 80 Tagen um die Welt" von Gisle Kverndokk und Øystein Wiik
Der Hauptpreis "Bestes Musical" der Deutschen Musical Akademie ging in diesem...

Neu bei FBE: "Mimosa" von Esther Becker
Mimosa ist Pilotin und immer darauf bedacht, die Kontrolle zu behalten. Als...

DE: "In 80 Tagen um die Welt" am Schleswig-Holsteinischen Landestheater in Flensburg
Das elf Mal für den diesjährigen "Deutschen Musical Theater Preis" nominierte...

Gastspiel: "Bonjour Tristesse" am Renaissance Theater Berlin
Am 13.09. findet die Berlin Premiere von Bonjour Tristesse am...

Henry Masons Neuübersetzung von "Gypsy" an der Volksoper Wien
Am 10. September wird Henry Masons Neuübersetzung von Jule Stynes, Arthur...

Neu bei FBE: "Die Reißleine"
Abby wohnt im Altersheim und soll gegen ihren Willen eine neue Zimmergenossin...

DSE: "Dienstags bei Kaufland" am Theater Osnabrück
Im Rahmen des Festivals Spieltriebe 7 feiert Emmanuel Darleys Stück Dienstags...

DSE: "Valerie Solanas, Präsidentin von Amerika!" am Theater Osnabrück
Am 1. September eröffnet das Theater Osnabrück sein Festival Spieltriebe 7...

Neu bei FBE: "Fische" von Nele Stuhler
E und Fisch führen eine außergewöhnliche Beziehung. Sie sind davon überzeugt,...

Neu bei FBE: "Du Gülsüm, ich Häschen" von Ruth Johanna Benrath
Du Dummi! Du Stummi! Hänschen wird gehänselt. Das Sprechen fällt ihm schwer....

Wiederentdeckt: "Road" am Royal Court Theatre London
Das Royal Court Theatre in London hat Jim Cartwrights Stück Road (Straße ohne...


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Wer heißt schon Möschepiep

Ein lustiges Spiel für Kinder (2 Bilder)
von Klaus Reuter
2D, 5H

Trixi und ihr Freund Kai haben sich nach der Abendprobe ins Theater eingeschlichen. Sie wollen es auf eigene Faust erkunden, verlaufen sich stattdessen. Doch sie sind nicht allein im Theater: Theaternachtportier Gottlieb Sauerbier begleitet die Theaternachtraumpflegerin Frau Scheuerbügel auf ihrer abendlichen Putzrunde. Im Zuschauerraum treffen sie auf Herrn Zunderpfriem, die Theaterfeuerwehrnachtwache. Der ist alarmiert: Aus dem Gefängnis sind zwei Spitzbuben ausgebrochen.

Tatsächlich tauchen die entflohenen Gauner im Theater auf: Sträfling Nr. 444, Cornelius Nappsülze, und Sträfling Nr. 333, Eusebius Möschepiep. Als erstes müssen andere Kleider her, der Kostümfundus soll helfen. Nappsülze schlüpft in einen Königsmantel, Möschepiep wählt eine Generaluniform. Da erscheinen Sauerbier und Zunderpfriem. Auf ihrer Flucht setzen die Gauner die Theatertechnik in Gang: Die Bühne verwandelt sich in einen Thronsaal. Nappsülze lässt sich in den Thronsessel sinken, Möschepiep stellt sich einfach neben die Kanone.

Sauerbier und Zunderpfriem zeigen sich sehr beeindruckt. Zunderpfriem warnt die "hohen Herren" vor den entlaufenen Gaunern. Da erscheinen Trixi und Kai und werden als vermeintliche Gauner in einen großen Käfig gesperrt. Der "König" befördert Sauerbier und Zunderpfriem und erfährt, dass in der Theaterkasse jede Menge Einnahmen liegen. Frau Scheuerbügel wird zur Wache bei den "Gaunern" abgestellt, die Männer ziehen zur Kasse.
Nun beginnt eine turbulente Jagd nach den richtigen Gaunern und dem Geld. Am Ende wird die Theaterkasse zurückerobert. Möschepiep, der die Aufregungen satt hat, zieht sich freiwillig die Sträflingskleidung an und setzt sich in den Käfig. Herr Zunderpfriem bringt die Spitzbuben zurück ins Gefängnis. Trixi und Kai räumen mit Herrn Sauerbier die Bühne auf, und Frau Scheuerbügel kocht für alle eine gute Tasse Kaffee.

Das Stück verspricht für Darsteller wie Zuschauer abwechslungsreiches, interessantes und spannendes Vergnügen.

Die Aufführungsrechte für dieses Werk vertritt Felix Bloch Erben im Auftrag der Edition Meisel GmbH, Berlin.