19.02.2018

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DSE: "Lazarus" von David Bowie und Enda Walsh am Düsseldorfer Schauspielhaus
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"Grimm!" von Thomas Zaufke und Peter Lund am Theater Erfurt
Mit dem bösen Wolf hat schon so ziemlich jeder seine Erfahrungen gemacht. So...

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"Die Nashörner" am Staatsschauspiel Dresden
Die Kritik an einem hinter dem Individualismus versteckten Zwang zu...


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Bild von Jean BouchaudBouchaud, Jean

Jean Bouchaud wurde 1936 in Marseille geboren. Später zog er nach Paris, um dort als Assistent im Architektenbüro, als Offiziersanwärter auf einem Handelsschiff der Compagnie Générale Transatlantique und als Angestellter bei einer Speditionsfirma zu arbeiten. Da er schon immer vom Schauspielerberuf begeistert war, meldete er sich bei der Charles-Dullin-Schule an, damals unter der Leitung von Jean Vilar. Anschließend wird er zur Prüfung der Ecole Supérieur de Théâtre (Rue Blanche) zugelassen. Parallel dazu nimmt er Schauspielunterricht bei Jacques Lecoq.

Er fängt sein Schauspielmetier in der damals sogenannten "theatralischen Dezentralisierung" an, in der er viele klassische Rollen spielt und mit Regisseuren wie Roger Planchon, Jean Vilar, Antoine Bourseiller, Jo Tréhard arbeitet. Nach einer beeindruckenden Rolle als Figaro in der "Hochzeit des Figaro" am Théâtre de l’Est Parisien beginnt Bouchaud für das Theater zu schreiben, und so entsteht "Les Caisses qu’est-ce?" am Théâtre de Caen, dann am Théâtre La Bruyère.

Von diesem Zeitpunkt an spielt, schreibt und inszeniert er ununterbrochen für Theater, Kino und Fernsehen. Einige seiner Stücke wurden mit Preisen ausgezeichnet, darunter "Le Gros oiseau" (Prix Courteline de la S.A.C.D.), Das Geschenk (Un drôle de cadeau, Prix des "U" und Prix de la Meilleure Création d’une Pièce francaise décerne par le Syndicat de la Critique).

 

Wie war das damals?

(C´était comment déjà?)
Stück in drei Akten
Deutsch von Elke Kummer
3D
UA: 1979, Théâtre National du Petit-Odéon Paris
DSE: 18.12.1981, Akademietheater Wien

Germaine Lescot, eine alte ehemalige Schneiderin der Haute Couture, die es bis zur Direktrice eines der führenden Modehäuser der dreißiger Jahre brachte, lebt allein mit ihren Erinnerungen in einer kleinen Pariser Wohnung. Ihre Tochter Irène ist in Geldnot und beschließt, dass die Wohnung der Mutter verkauft wird. Germaine soll ins Altersheim ziehen. Rosine Bex, eine junge, selbstbewusste Wohnungsmaklerin, soll die Wohnung an den Meistbietenden verkaufen.

Zwischen ihr und der alten Germaine entwickelt sich nach anfänglichem Misstrauen eine Freundschaft, und Rosine ist der erste Mensch, der in einer Art Lebensbeichte die Geschichte der Germaine Lescot erfährt. Germaine erinnert sich an ihre eigene Jugend, an Tage der Leidenschaft und des Glücks, die sie zur Zeit der Volksfront mit einem italienischen antifaschistischen Flüchtling zusammen verbracht hat. Im Lebendigwerden der Vergangenheit findet sie Worte des Stolzes, der Not und der Verteidigung der Liebe.

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