25.11.7769

Anschrift
Mitarbeiter
Verlagsleitung
Dramaturgie und Lizenzen

Boris Priebe
Leitung Musiktheater
priebe@felix-bloch-erben.de

Bastian Häfner
Leitung Schauspiel
haefner@felix-bloch-erben.de

Sara Engelmann
Schauspiel, Kinder- und Jugendtheater
engelmann@felix-bloch-erben.de

Gesine Pagels
Schauspiel, Medien / stellvertretende Verlagsleiterin
pagels@felix-bloch-erben.de

Theresa Sondermann
Schauspiel, Marketing
sondermann@felix-bloch-erben.de

Anna-Sophie Weser
Schauspiel / Theaterverlag Desch
weser@felix-bloch-erben.de

Stefanie Sudik
Referentin der Leitung Musiktheater
sudik@felix-bloch-erben.de

Tanja Richter
Assistenz Lizenzen Medien und Tournee
richter@felix-bloch-erben.de

Jonas Schönfeldt
Assistenz Dramaturgie, Marketing
schoenfeldt@felix-bloch-erben.de

Gabriela Bellack
Bereich Lizenzen
bellack@felix-bloch-erben.de

Michaela Heberer
Bereich Vertragswesen
heberer@felix-bloch-erben.de

Agentur & Management
Amateurtheater- und Laienspielgruppen
Buchhaltung
Sekretariat
Material-Leih-Abteilung
Einsendung von Manuskripten
Verlagsgeschichte
Impressum
Bild von Pierre Carlet Chamblain de MarivauxMarivaux, Pierre Carlet Chamblain de

Pierre Carlet Chamblain de Marivaux wurde am 4. Februar 1688 in Paris als Sohn eines mittleren Beamten geboren. Die Jugendjahre ab 12 verlebte er in Riom, wo er sein erstes Stück und einen ersten Roman verfasste. Mit 22 kehrte er mit diesem Roman im Gepäck zurück nach Paris und schrieb sich für das Jurastudium ein. Der bekannte Frühaufklärer Fontenelle las seinen Roman und führte ihn in die Pariser Salons ein, in denen seine geistvolle Art zu schreiben sehr gut ankam. Die Herkunft des von ihm ab 1716 verwendeten Namens de Marivaux ist dunkel; der in Literaturgeschichten oder Literaturlexika zu findende Name de Chamblain war eigentlich der seines älteren Cousins, ein bekannter Architekt, und wurde von ihm selbst nur gelegentlich benutzt.

Als 1720 die spekulativ überbewerteten Aktien der Compagnie de l'Occident, einer Bank- und Handelsgesellschaft in die Pierre sein gesamtes Vermögen gesteckt hatte, in den Keller gingen, waren Marivaux, seine Frau und seine 1718 geborene Tochter über Nacht arme Leute. Er machte zwar noch sein Jura-Examen, begann aber keine Anwaltskarriere, sondern schrieb fleißig Theaterstücke, mit denen er relativ rasch Erfolg hatte. Seine thematische Vorliebe war die Schilderung des unabwendbaren Verliebens zweier Menschen, die zunächst durch Standesgrenzen getrennt zu sein scheinen, sich dann aber durchaus als passend erweisen; z. B. Die Liebesüberraschung (La Surprise de l'amour, 1722) oder Die Unbeständigkeit der Liebe (La double inconstance, 1723). 1742 wurde er zu einem leitenden Mitglied der Académie Française ernannt, was ihm eine Dienstwohnung, adelsähnliche Privilegien und erfreuliche Prestigemöglichkeiten verschafft.

Marivaux starb am 12. Februar 1763 in Paris. In seinen teils allegorischen, teils sozialkritischen Stücken, vor allem jedoch in seinen Liebeskomödien, stellte er die einfühlsam analysierte Psychologie der Figuren in den Mittelpunkt der Handlung und weist der Sprache eine bedeutende Rolle zu. Die besondere Leistung seines Schaffens besteht gerade in der Übertragung der spielerisch-eleganten Sprache der Pariser Salons jener Epoche in seine Stücke: sein ureigener Stil, den man später als "marivaudage" bezeichnet.

 

Das Spiel von Liebe und Zufall

Komödie von Pierre de Marivaux
Deutsch von Felix Prader
2D, 4H

Felix Prader schreibt zu seiner Übersetzung u.a.: "Der Ton sollte klar sein, elegant und hoch entwickelt, im besten Fall ausgefeilt ,natürlich'. Die Sprache muß dem Zuschauer direkt zugänglich sein und zugleich seine Alltäglichkeit übersteigen. Die Wortwahl ist, soweit es geht, modern, doch niemals modernistisch. Der deutsche Text sollte nicht mehr Silben zählen, als die Vorlage. In der Regel sind Marivaux-Übersetzungen deutlich länger als der Originaltext. Das verändert den körperlichen Akt des Sprechens, den Spielvorgang und somit den Sinn.

Werk aus dem Programm des Theaterverlag Werk aus dem Programm des Theaterverlag Desch