25.11.9601

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"Wartesaal" von Lion Feuchtwanger an den Münchner Kammerspielen
In Lion Feuchtwangers berühmter Wartesaal-Trilogie bestehend aus den Romanen...

DSE: "Die Zertrennlichen" von Fabrice Melquiot am Schauspiel Frankfurt
Am 26. November ist die deutschsprachige Erstaufführung von Die...

"Alice" am Metrolpoltheater München
Herzlichen Glückwunsch zum Nichtgeburtstag und toi, toi, toi dem Münchener...

"Die Orestie" am Thalia Theater in Hamburg
Am 21. Oktober feierte Aischylos' Werk Die Orestie in der Bearbeitung von...

UA: "Eine Weihnachtsgeschichte" von Philipp Löhle nach Charles Dickens
"Die Reise führt tief hinein ins Unterbewusste des alten Griesgrams, wo die...

Neu bei FBE: "Blütenzeit (Blossom Time)" von Dorothy Donnelly und Sigmund Romberg
Blütenzeit ist die amerikanische Version des Wiener Singspiels "Das...

UA: "Nachts" von Franziska Henschel am Theater Oberhausen
Was passiert eigentlich mit der Welt, wenn ich die Augen zumache? Wie kommen...

DER FAUST für Hannah Biedermann
Am Freitag ist Hannah Biedermann der Deutsche Theaterpreis DER FAUST...

Brüder-Grimm-Preis 2017 für "NASSER #7Leben"
Der mit 10.000 Euro dotierte Brüder-Grimm-Preis des Landes Berlin geht in...

Neu bei FBE: "Mit deinem Bein im Mund lässt es sich viel leichter ich liebe dich Luka sagen" von Marcus Peter Tesch
Körper hängen wie geschlachtete Tiere von der Bühnendecke. Es sind die...

NEU bei Desch: "Jugendliebe" von Ivan Calbérac
Antoine Chopin hat alles – eine wunderschöne Freundin, beruflichen Erfolg und...


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Scapinos Gaunerstücke

(Les fourberies de Scapin)
Deutsch von Rolf Wilken
3D, 7H

Der lächerliche Sack, mit dem Scapino hantiert, lasse nichts von dem Autor des MENSCHENFEINDES erkennen. Gegen dieses in literarischen Kreisen gern wiederholte Diktum Boileaus setzte der große Schauspieler Jouvet die Sicht des Theatermannes: in diesem lächerlichen Sack bewundere er auf das heftigste den Autor des "MENSCHENFEINDES. Rolf Wilken, bei den großen Verskomödien ein engagierter Streiter für größtmögliche Genauigkeit bei der Übertragung des originalen Textes, hat bei dieser gröber gewirkten Farce mehr die Theaterwirkung in Auge gehabt als den Buchstaben. Er hat die etwas blass gewordenen Konturen der von Molière benutzten Spielfiguren der Comédie italienne wieder nachgeschärft mit dem sozialkritischen Impuls der ursprünglichen Commedia dell'arte und der Handlung einige deutlichere Verweise auf die Realität beigefügt. Da das Stück zunächst für ein junges Publikum konzipiert war, schien es sinnvoll, die jungen Liebenden etwas weniger literarisch reden zu lassen. Zugleich sind mit originalen neapolitanischen Volksliedern ein paar wirksame musikalische Akzente gesetzt. Scapino ist von Haus aus Neapolitaner und tritt also unter seinem originalen italienischen Namen auf.

Werk aus dem Programm des Theaterverlag Werk aus dem Programm des Theaterverlag Desch