24.09.2018

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Aktuelle Stücke

Kommissar Gordon - Der erste Fall
von Ulf Nilsson

Bestimmt wird alles gut
von Kirsten Boie und Konstanze Kappenstein

Einsam und Esmeralda
von Martina Montelius

Gebückt und windschief auf Sturmesfittichen (Juller)
von Jörg Menke-Peitzmeyer

Strafraumszenen
von Jörg Menke-Peitzmeyer

Die 9 Fridas
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Heimat ist kein Ort
von Olivier Garofalo

Das neue Jerusalem
von Arna Aley

Der letzte Europäer
von Martina Clavadetscher

Mittagswende. Die Stunde der Spurlosen
von Anja Hilling

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Lass dich sein
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Dienstags bei Kaufland
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von Peter Buchholz

Alles was Sie wollen
von Matthieu Delaporte und Alexandre de la Patellière

Vor dem Entschwinden
von Florian Zeller

Rasputin
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Peter Pan oder Das Märchen vom Jungen, der nicht groß werden wollte
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Ein Mann geht durch die Wand
von Didier van Cauwelaert , Michel Legrand und Marcel Aymé

Lazarus
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Die Familie, die über alles reden konnte
von Christian Lollike

Jenseits der blauen Grenze
von Dorit Linke

Mein Freund Salim
von Uticha Marmon

Inside IS
von Yüksel Yolcu

WiLd!
von Evan Placey

Widerfahrnis
von Bodo Kirchhoff

djihad
von Volker Schmidt

Silberflügel
von Anja Tuckermann , Frank Becker und Kenneth Oppel

So bin ich nicht (Gretas Storys)
von Anneliese Mackintosh

Broken German
von Tomer Gardi

Feuer fangen
von Luc Tartar

All you can eat - Variationen des Verschlingens
von Ariane Koch

Wiegenlied für Baran
von Joël László

Jeunesse dorée
von Johannes Hoffmann

Umständliche Rettung
von Martina Clavadetscher

Massiver Kuss
von Anja Hilling

Gesunde Beziehungen
von Evan Placey

Flug BU21
von Stuart Slade

Straight
von Scott Elmegreen und Drew Fornarola

Ein Geschenk der Götter
von Oliver Haffner

Der letzte schöne Herbsttag
von Ralf Westhoff

Die gefälschte Wahrheit
von Peter Buchholz

Der Familienrat oder Mama muss weg
von Morgan Spillemaecker und Amanda Sthers

Das Gewissen vergisst nie
von Sébastien Azzopardi und Sacha Danino

platz.an.der.sonne.com
von Agnès Besse und Daniel Besse

Die Rechnung
von Clément Michel

Besser schlichten als richten
von Chloé Lambert

Tochter bleibt Tochter
von Agatha Christie

Monsieur Poirot und der schwarze Kaffee
von Agatha Christie

Das Urteil
von Agatha Christie

Und dann gab's keines mehr
von Agatha Christie

Bach. Das Leben eines Musikers
von Thomas Sutter

Spaghettihochzeit
von Thomas Sutter

Mädchen extraschön
von Gisle Kverndokk und Øystein Wiik

Eingefädelt – Das Musical
von Paul Graham Brown und Birgit Simmler

Der Postraub
von Paul Graham Brown und Birgit Simmler

Haben Sie schon mal im Dunkeln geküsst?
von James Edward Lyons und Michael Jary

In 80 Tagen um die Welt
von Gisle Kverndokk und Øystein Wiik


Aktuelle Premieren
Aktuelle Premierenberichte
Bild von Theresa RebeckRebeck, Theresa

Theresa Rebeck, geboren 1958 in Kenwood, promovierte nach erlangen ihres Masters im Szenischen Schreiben über das viktorianische Drama. Seit über zwanzig Jahren verfasst sie Theaterstücke, die am Broadway sowie am Off-Broadway erfolgreich aufgeführt werden.

Neben ihrer Tätigkeit als Theaterautorin schreibt Rebeck auch Prosa sowie Drehbücher für Film und Fernsehen. Ihre Werke wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem "Edgar Award" der Mystery Writers of America, mit dem "National Theatre Conference Award" sowie mit dem "Award for Television: Episodic Drama", der seit 1962 jährlich von der Writers Guild of America verliehen wird. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in Brooklyn.

 

Das Seminar

(Seminar)
Deutsch von Frank Heibert
2D, 3H
UA: 20.11.2011, John Golden Theatre New York
frei zur DSE

Ein Appartement an der Upper West Side, New York, vier junge Autorinnen und Autoren haben für 5000 Dollar ein Schreibseminar gebucht. Dass nicht nur Texte auf dem Spiel stehen werden, sondern auch Egos, Gefühle und die Träume der Zukunft, ahnt zu Beginn noch keiner und in Erwartung konstruktiver Kritik werden gleich zur Begrüßung die Ellenbogen ausgefahren.

Martin, lässt seinen Sprachobsessionen vollen Lauf und scheut sich nicht, die anderen permanent zurechtzuweisen. Izzy, womöglich eine gute Autorin, befeuert die Entscheidung "Text oder Verführung" eindeutig in Richtung Sex. Mit den Worten "Mich kotzen alle diese verklemmten Weiber an" präsentiert sie kurzerhand ihren nackten Oberkörper. Douglas, wie Martin an Izzy interessiert, kämpft gegen den langen Literatur-Schatten seines berühmten Onkels und muss sich gegen den Vorwurf verteidigen, Name-Dropping zu betreiben. Kate, die seit sechs Jahren an derselben Erzählung arbeitet, hängt an den Lippen ihrer Mentoren.

Kursleiter Leonard sucht in Krisengebieten Anschluss an die Realität. Auge in Auge mit Katastrophen, Armut und Gewalt, meint er zu wissen, wie relevante Texte entstehen. Erzählt ihm ein Todkranker aus der Gosse sein Leben, stellt sich für Leonard die Frage: "Warum bin ich der Empfänger dieser unglaublichen Megastory?" Und der Todkranke antwortet: "Weil du ein Autor bist. Du musst das aufschreiben. Es muss erzählt werden." Leonard sieht seine Aufgabe darin, die vier Schreiberlinge aus ihrem Traumzustand zu befreien. Er wählt die unsanfte Methode dauernder Verunglimpfung von Texten und Autoren, ständig kommt er vom Thema ab, statt konstruktiver Textkritik zielt er jeweils unter die Gürtlellinie der jungen Talente. Zurück bleiben Tabula rasa, wenige Funken Widerstand der Vernichteten und neue Beziehungsmuster.

Mit bösem Humor und knallharter Analyse porträtiert Theresa Rebeck eine Gruppe junger Talente, die zwischen Ambition und Selbstzweifel hin- und hergeworfen werden. Leonard, der selbstherrliche Lehrer, hat selbst schmerzhaft erfahren, wie bitter der Überlebenskampf sein kann in der Sphäre der Schönen Künste. Er stellt seine Schützlinge auf eine harte Probe. Nur, wer die übersteht, hat einen Hauch von Aussicht auf Erfolg.

Hinweis:
Für dieses Stück können Aufführungsrechte
an Amateurtheater erst nach der deutschsprachigen Erstaufführung vergeben werden.

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