22.06.2018

Aktuelle Nachrichten

Wiederentdeckt: "Der überaus starke Willibald" von Willi Fährmann
Halb Fabel, halb soziale Parabel wird gezeigt, wie eine Gruppe für die...

Österreichischer Musiktheaterpreis für "In 80 Tagen um die Welt" von Gisle Kverndokk und Øystein Wiik
Die Uraufführungsproduktion von Gisle Kverndokks und Øystein Wiiks Musical In...

Deutscher Kindertheaterpreis und Deutscher Jugendtheaterpreis: Fünf Stücke auf der Auswahlliste
Wir freuen uns über fünf Stücke aus unserem Programm auf den diesjährigen...

Neu bei FBE: "Adel verpflichtet" (Schauspiel) von Dogberry&Probstein
Wenn Victor Lopez eines hasst, dann ist es Ungerechtigkeit. Jetzt sitzt er im...

Neu bei DESCH: "Der Sohn" von Florian Zeller
Nicolas ist 17 und kein fröhliches, unbeschwertes Kind mehr. Alles um ihn...

"Der tapfere Soldat" von Oscar Straus am Gärtnerplatztheater
Am 14. Juni feiert Peter Konwitschnys Inszenierung von Der tapfere Soldat...

UA: Nina Enders "Siegfried simulieren" am Pfalztheater Kaiserslautern
Nachdem Nina Ender für ihr Stück Polyboskomplex mit dem 2....

Else-Lasker-Schüler-Stückepreis 2018 für Nele Stuhler
Nele Stuhler gewinnt mit Fische den ersten Else-Lasker-Schüler-Stückepreis...

DSE: "Rock of Ages" von Chris d'Arienzo am Theater Ulm
Haarspray, Leggins, Likör und die Hits der 80er-Jahre erwarten das Publikum...

Ingeborg-Bachmann-Preis 2018: Martina Clavadetscher und Bov Bjerg
Martina Clavadetscher und Bov Bjerg wurden zu den 42. Tagen der...

UA: "Ich, Ikarus" von Oliver Schmaering am Theater an der Parkaue
Am 1. Juni 2018 ist die Uraufführung von Ich, Ikarus am Theater an der...

Ausgezeichnet: "In dir schläft ein Tier" von Oliver Schmaering gewinnt den Mülheimer Kinderstückepreis
In dir schläft ein Tier von Oliver Schmaering ist mit dem Kinderstückepreis...

Neu bei FBE: "Adel verpflichtet" (Musical) von Rainer Bielfeldt, Susanne Lütje & Anne X. Weber
Stan Miller führt ein bescheidenes und glückliches Leben. Als seine Mutter an...

Sommertheater: Unsere Premieren im Juni
Es ist wieder Sommertheater-Zeit! Unsere Freilicht-Premieren im Juni:...

Neu bei FBE: "Im Gefängnis" von Thomas Engelhardt und Monika Osberghaus
Sinas Papa muss ins Gefängnis. Sina versteht das alles nicht. Sie hat keine...


Archiv

Aktuelle Stücke
Aktuelle Premieren
Aktuelle Premierenberichte
Bild von Jesper HalleHalle, Jesper
Foto: Hermod Lund 

Jesper Halle, 1956 geboren, studierte Philosophie und Literatur an der Universität Tromsø und Norwegisch an der Universität Oslo. Seit 1984 schreibt er für Theater, Puppentheater, Radio und Fernsehen. Zu seinen Dramen gehören "Life is a sandy beach" (Centralteatret, 1990) "Light of the Days" (Centralteatret, 1996), ausgezeichnet mit dem Ibsen Preis, "West of Eden" (Oslo Nye Teater, 2000) und "24 Unsuccessful Norwegians" (Trøndelag Teater, 2003).

Sein Stück Das Wäldchen (Lilleskogen) wurde mit dem Preis für das beste norwegische Stück von der Wilhelm Hansen Stiftung ausgezeichnet. und am 11. Dezember 2003 im New Workshop Theatre, New York, uraufgeführt. Im Juni 2004 wurde das Stück als Gastspiel des Trøndelag Teaters zur Theaterbiennale des Staatstheaters Wiesbaden eingeladen. Die deutschsprachige Erstaufführung fand am 16. Juni 2005 am Theater Halle 7 in München statt.

 

Sandy und Richard

(Sandy og Richard)
Schauspiel
Deutsch von Gabriele Haefs
1D, 1H
frei zur UA

Sandy und Richard sind Sängerin und Gitarrist einer Band und langjährige Freunde. Vor kurzem sind Richards Freundin und ein weiterer Freund bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Die beiden hadern mit dem Schicksal, fürchten sich vor dem Tod, sehnen sich nach Liebe und Glück, und geben all dem Ausdruck in ihrer Musik, die ihr Überlebensanker ist.

Inspiriert von den britischen Folklegenden Sandy Denny und Richard Thompson (Fairport Convention), gibt das Stück ein Lebensgefühl wieder: der 60er Jahre, der Sinnsuche junger Leute, der Liebe zur Musik. Mit einer Momentaufnahme der beiden Bandmitglieder und ihrer Trauer und Einsamkeit beginnend, entwickelt sich im Laufe des Stückes eine immer stärker werdende Zuneigung der beiden zueinander. Dennoch scheint Richard den Verlust seiner beiden Mitmenschen nicht verkraften zu können – immer wieder betreibt er heimlich ein gefährliches Spiel: „Russisches Roulette“. Eines Nachts wird er dabei von Sandy überrascht. Als plötzlich Sandy in den Besitz der Waffe gerät und diese auf ihn richtet, wird aus dem Spiel bitterer Ernst.

Mit Sandy und Richard hat der norwegische Autor Jesper Halle ein stilles Stück über Freundschaft, Musik und Liebe geschrieben, ein Stück wie das Innenleben eines Heranwachsenden. Mit klarer Sprache und eindringlichen Szenen erzeugt Halle eine große Intimität, die durch die Musik noch verstärkt wird. Zärtlich, echt und berührend treffen sich die beiden Protagonisten in ihren Sehnsüchten und Ängsten und ihren Gedanken über das Leben und den Tod.

Hinweis:
Für dieses Stück können Aufführungsrechte
an Amateurtheater erst nach der Uraufführung vergeben werden.