16.12.2018

Aktuelle Nachrichten
Aktuelle Stücke

Little Voice
von Jim Cartwright und Philipp Löhle

Zwei Lügen, eine Wahrheit
von Sébastien Blanc und Nicolas Poiret

Wildbestand oder Von einer, die auszog, eine Zukunft zu finden
von Esther Becker

Was man von hier aus sehen kann
von Mariana Leky

Wälder im Frühling
von Eva Rottmann

Der Vogel Anderswo
von Stephan Wolf-Schönburg

Die Verschwörerin
von Joël László

Der Untergang der Vereinigten Staaten von Amerika
von Oliver Schmaering

Trailer für die nahe Zukunft
von Oliver Schmaering

The Making of Der Untergang der Vereinigten Staaten von Amerika
von Oliver Schmaering

Der Sohn
von Florian Zeller

Der Sittich
von Audrey Schebat

Siegfried simulieren
von Nina Ender

Sherlock Holmes und der Tod des Bayernkönigs
von Dogberry&Probstein

Serverland
von Josefine Rieks

Seefahrerstück
von Oliver Schmaering

Scham
von Claudia Tondl

Rotterdam
von Jon Brittain

Ramses II.
von Sébastien Thiéry

Rabbit Hole
von David Lindsay-Abaire

Präsidenten-Suite
von John T. Binkley

Polnische Hochzeit
von Joseph Beer , Fritz Löhner-Beda und Alfred Grünwald

Nora, 2. Teil
von Lucas Hnath

Nicobobinus
von Katrin Lange und Terry Jones

Nibelungen
von Oliver Schmaering

Nackt über Berlin
von Axel Ranisch

Nach Luft jagen
von Michael Alexander Müller

Mr. Nobody
von Jaco Van Dormael

Das Molekül
von William Ward Murta

Die Mitwisser
von Philipp Löhle

Mit deinem Bein im Mund lässt es sich viel leichter ich liebe dich Luka sagen
von Marcus Peter Tesch

Little Me
von Cy Coleman , Neil Simon und Carolyn Leigh

Kuno kann alles
von Henry Mason

Kopfkino
von Thomas Zaufke und Peter Lund

Kiss Me, Kate / große Fassung / Neubearbeitung Peter Lund
von Cole Porter , Bella Spewack und Samuel Spewack

King Kong Bonus Features
von Oliver Schmaering

Die Jüdin von Toledo
von Lion Feuchtwanger und Koen Tachelet

Jedermann - Ein Musical vom Sterbenlernen
von Peter Lund , Wolfgang Böhmer und Hugo von Hofmannsthal

Jasper in Deadland
von Ryan Scott Oliver und Hunter Foster

In 80 Tagen um die Welt
von Tilo Nest und Hanno Friedrich

Im Gefängnis
von Monika Osberghaus und Thomas Engelhardt

Ich, Ikarus
von Oliver Schmaering

Ich werde nicht hassen
von Izzeldin Abuelaish

Hunger
von Knut Hamsun

Heiß auf 2. Liga
von Jörg Menke-Peitzmeyer

Die ganze Welt in meinem Zimmer
von Sergej Gößner und Klaus Schumacher

Fuckfisch
von Juliette Favre

Fuckfisch
von Juliette Favre

Der Freischütz
von Carsten Golbeck

Frau Ada denkt Unerhörtes
von Martina Clavadetscher

Die Feuerbringer
von Tomer Gardi

Fallen
von Anna Gschnitzer

Die Eisbärin
von Eva Rottmann

Eine Weihnachtsgeschichte
von Philipp Löhle

Ein Amerikaner in Paris
von George Gershwin , Ira Gershwin und Craig Lucas

Effi
von Oliver Schmaering und Kay Wuschek

Du springst, ich falle
von Maryam Madjidi

Das Dschungelbuch
von Paul Graham Brown und Birgit Simmler

Das Mädchen Wadjda
von Haifaa Al Mansour

Brigitte Bordeaux
von Sergej Gößner

Das brandneue Testament
von Jaco Van Dormael und Thomas Gunzig

Big Republic
von Oliver Schmaering

Big Guns
von Nina Segal

Adel verpflichtet (Musical)
von Rainer Bielfeldt , Anne X. Weber und Susanne Lütje

Adel verpflichtet
von Dogberry&Probstein


Aktuelle Premieren
Aktuelle Premierenberichte
Bild von Heinz KleverKlever, Heinz

Heinz Klever wurde 1955 in Rheydt/Niederrhein geboren. Aufgewachsen in Düsseldorf hatte er am dortigen Schauspielhaus sein erstes Engagement. Es folgten weitere in Bonn, Oberhausen, Köln und Hannover. Nebenher spielte er in diversen Bands, schrieb Lieder, Kabarettnummern und Musicals für Kinder. So kam 1987 "Der Traumkarren" in Düsseldorf zur Uraufführung und 1992 Hau weg den Clown in Köln. Seit 2000 lebt er in Berlin und arbeitet als freier Autor, Schauspieler, Musiker und Übersetzer.

Für Felix Bloch Erben übersetzte Heinz Klever in Zusammenarbeit mit Ehefrau Sonya Martin die Operette Das Pariser Leben und das Musical Sweet Smell Of Success.

 

Schöne Träume

Boulevardrevue
3D, 5H, 1 Pianist/Keyboarder

Das kleine Theater von Hertha und Edgar Poller steht mal wieder vor der Pleite. Einen Aufschwung und somit die Rettung erhoffen sich Intendanz und Ensemble von der im Probenstadium befindlichen Revue "Schöne Träume". Trotzdem ist die Stimmung manchmal dermaßen im Keller, dass selbst der kunstsinnige Gerichtsvollzieher Herr Markbein für moralischen Beistand sorgen muss, obwohl er ja an sich überfällige Ratenzahlungen eintreiben soll.

Nun stellt es sich heraus, dass der finanzielle Ruin durchaus abzuwenden wäre. Denn ein Ensemblemitglied hat eine schwerreiche Tante in Südamerika, die auch bereit wäre, ihm jede gewünschte Summe zur Verfügung zu stellen. Einzige Bedingung: nicht fürs Theater! Der Grund dafür ist nur zu plausibel. Olliver Laurence, der schon längst verblichene Hollywoodstar, schwängerte sie dereinst und ließ sie mit dem Nachwuchs sitzen. Seitdem ist ihr Hass auf die darstellende Kunst und die sie Ausübenden nicht mehr zu bändigen.

Also wieder nichts...? Gut, dass Gerichtsvollzieher Markbein mit Rat und Tat zu Seite steht. Er und der eines Nachts umherspukende Olliver Laurence raten nämlich dazu, die Tante einfach anzulügen und ihr weiszumachen, das Geld wäre als eine Investition in ein "seriöses" Gewerbe gedacht. Im Nu sind alle moralischen Skrupel beiseitegewischt. Ein Brief wird aufgesetzt und die Hoffnung beginnt von neuem zu wachsen.

Die Antwort aus Südamerika hat wie jede Medaille zwei Seiten. Denn: Die Tante bewilligt das Geld. Aber: Sie bringt es persönlich vorbei. Was nun? Wieder weiß die Gerichtsbarkeit Rat. Es wird ein Fahrradkurierdienst gegründet. Natürlich nur zum Schein. Sobald das Geld den Besitzer gewechselt hat, wird wieder Theater gemacht. So der Plan. Leider kommt etwas dazwischen. Denn im Gegensatz zum Theater floriert der Kurierdienst. Also, wie weiter? Was ist man nun eigentlich? Fahrradkurier oder Schauspieler? Der Kunst verpflichtet oder dem Mammon? Auf jeden Fall: Die Tante erscheint mit Oskar, dem Sohn von Olliver Laurence und sorgt ganz gegen ihren Willen und zur Überraschung der Schauspieltruppe sowie des Publikums für das "Happy End".