10.12.9432

Aktuelle Nachrichten

Eine Auswahl: Familienstücke für die Weihnachtszeit
Auch wir können uns dem vorweihnachtlichen Glanz nicht entziehen und haben...

Aktuell: "Die Jüdin von Toledo" am Schauspielhaus Bochum
Am 1. November eröffnete Johan Simons seine Intendanz am Schauspielhaus...

Neu bei FBE: "Der Name der Rose" (Umberto Eco / Gisle Kverndokk / Øystein Wiik)
1327: Mysteriöse Todesfälle bringen eine Benediktinerabtei in Ligurien in...

Neu bei FBE: "Mord im Orientexpress" von Agatha Christie
Auf der Fahrt des Orientexpress von Istanbul nach Calais fällt ein...

Neu bei FBE: "Ich werde nicht hassen" von Izzeldin Abuelaish
Dies ist die Geschichte von Dr. med. Izzeldin Abuelaish, einem...

Premiere: "Little Voice" am Theater Paderborn
Am Theater Paderborn inszeniert Katharina Kreuzhage Little Voice von Jim...

Deutscher Kindertheaterpreis 2018 für Fabrice Melquiot und "Die Zertrennlichen"
Fabrice Melquiot wurde für sein Stück Die Zertrennlichen mit dem Deutschen...


Archiv

Aktuelle Stücke
Aktuelle Premieren
Aktuelle Premierenberichte
 

Neben der Spur

4D, 6H
frei zur UA

Das Jugendstück handelt von den drei Jugendlichen Philip, Hanna und Jan, die auf unterschiedliche Weise mit den Werten und Normen der Erwachsenenwelt in Konflikt geraten.
Philip lebt im ständigen Konflikt mit seinen Eltern, die nur mit ihren eigenen Angelegenheiten beschäftigt sind, ihn vernachlässigen und materiell überversorgen. Seine Freundin Hanna ist genervt von den hohen moralischen Ansprüchen ihrer Familie, während Jan das Leistungsdenken seines Sporttrainers ablehnt und sich von den Lehrern am Gymnasium diskriminiert fühlt, weil seine alleinerziehende Mutter wenig Geld hat.
Die Situation verschäft sich, als Philip wegen des Verkaufs von Haschisch die Schule verlassen muß. Die Reaktion darauf (Eltern und Rektor wollen den Vorfall nach außen hin vertuschen, Hanna trennt sich von ihm) bestärken Philip in seiner Ansicht, daß man nur akzeptiert wird und Liebe bekommt, wenn man die Normen der Erwachsenen übernimmt und sich anpaßt. Als ein letzter Versuch, Hilfe bei seinem Vater zu bekommen, scheitert, wendet Philip sich an seinen besten Freund Jan. Dieser blickt realistisch in die Zukunft und lehnt die Flucht in Drogen ab, aber in seinen Realismus mischt sich auch Resignation. Philip empfindet Anpassung letztlich als Zerstörung seiner Persönlichkeit, hinzu kommt die Angst, so zu werden wie sein Vater. Er begeht Selbstmord, Jan und Hanna bleiben allein zurück.

Werk aus dem Programm des Theaterverlag Werk aus dem Programm des Theaterverlag Desch

Hinweis:
Für dieses Stück können Aufführungsrechte
an Amateurtheater erst nach der Uraufführung vergeben werden.