20.09.2017

Aktuelle Nachrichten

Bestes Musical: Deutscher Musical Theater Preis für "In 80 Tagen um die Welt" von Gisle Kverndokk und Øystein Wiik
Der Hauptpreis "Bestes Musical" der Deutschen Musical Akademie ging in diesem...

Neu bei FBE: "Mimosa" von Esther Becker
Mimosa ist Pilotin und immer darauf bedacht, die Kontrolle zu behalten. Als...

DE: "In 80 Tagen um die Welt" am Schleswig-Holsteinischen Landestheater in Flensburg
Das elf Mal für den diesjährigen "Deutschen Musical Theater Preis" nominierte...

Gastspiel: "Bonjour Tristesse" am Renaissance Theater Berlin
Am 13.09. findet die Berlin Premiere von Bonjour Tristesse am...

Henry Masons Neuübersetzung von "Gypsy" an der Volksoper Wien
Am 10. September wird Henry Masons Neuübersetzung von Jule Stynes, Arthur...

Neu bei FBE: "Die Reißleine"
Abby wohnt im Altersheim und soll gegen ihren Willen eine neue Zimmergenossin...

DSE: "Dienstags bei Kaufland" am Theater Osnabrück
Im Rahmen des Festivals Spieltriebe 7 feiert Emmanuel Darleys Stück Dienstags...

DSE: "Valerie Solanas, Präsidentin von Amerika!" am Theater Osnabrück
Am 1. September eröffnet das Theater Osnabrück sein Festival Spieltriebe 7...

Neu bei FBE: "Fische" von Nele Stuhler
E und Fisch führen eine außergewöhnliche Beziehung. Sie sind davon überzeugt,...

Neu bei FBE: "Du Gülsüm, ich Häschen" von Ruth Johanna Benrath
Du Dummi! Du Stummi! Hänschen wird gehänselt. Das Sprechen fällt ihm schwer....

Wiederentdeckt: "Road" am Royal Court Theatre London
Das Royal Court Theatre in London hat Jim Cartwrights Stück Road (Straße ohne...

UA: Volker Schmidts "Freiheit" am Blumenhof Wien
Vier typische Vertreter jener Gruppe urbaner, ökologisch und politisch...


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Neben der Spur

4D, 6H
frei zur UA

Das Jugendstück handelt von den drei Jugendlichen Philip, Hanna und Jan, die auf unterschiedliche Weise mit den Werten und Normen der Erwachsenenwelt in Konflikt geraten.
Philip lebt im ständigen Konflikt mit seinen Eltern, die nur mit ihren eigenen Angelegenheiten beschäftigt sind, ihn vernachlässigen und materiell überversorgen. Seine Freundin Hanna ist genervt von den hohen moralischen Ansprüchen ihrer Familie, während Jan das Leistungsdenken seines Sporttrainers ablehnt und sich von den Lehrern am Gymnasium diskriminiert fühlt, weil seine alleinerziehende Mutter wenig Geld hat.
Die Situation verschäft sich, als Philip wegen des Verkaufs von Haschisch die Schule verlassen muß. Die Reaktion darauf (Eltern und Rektor wollen den Vorfall nach außen hin vertuschen, Hanna trennt sich von ihm) bestärken Philip in seiner Ansicht, daß man nur akzeptiert wird und Liebe bekommt, wenn man die Normen der Erwachsenen übernimmt und sich anpaßt. Als ein letzter Versuch, Hilfe bei seinem Vater zu bekommen, scheitert, wendet Philip sich an seinen besten Freund Jan. Dieser blickt realistisch in die Zukunft und lehnt die Flucht in Drogen ab, aber in seinen Realismus mischt sich auch Resignation. Philip empfindet Anpassung letztlich als Zerstörung seiner Persönlichkeit, hinzu kommt die Angst, so zu werden wie sein Vater. Er begeht Selbstmord, Jan und Hanna bleiben allein zurück.

Werk aus dem Programm des Theaterverlag Werk aus dem Programm des Theaterverlag Desch

Hinweis:
Für dieses Stück können Aufführungsrechte
an Amateurtheater erst nach der Uraufführung vergeben werden.