20.09.2017

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Der Hauptpreis "Bestes Musical" der Deutschen Musical Akademie ging in diesem...

Neu bei FBE: "Mimosa" von Esther Becker
Mimosa ist Pilotin und immer darauf bedacht, die Kontrolle zu behalten. Als...

DE: "In 80 Tagen um die Welt" am Schleswig-Holsteinischen Landestheater in Flensburg
Das elf Mal für den diesjährigen "Deutschen Musical Theater Preis" nominierte...

Gastspiel: "Bonjour Tristesse" am Renaissance Theater Berlin
Am 13.09. findet die Berlin Premiere von Bonjour Tristesse am...

Henry Masons Neuübersetzung von "Gypsy" an der Volksoper Wien
Am 10. September wird Henry Masons Neuübersetzung von Jule Stynes, Arthur...

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Abby wohnt im Altersheim und soll gegen ihren Willen eine neue Zimmergenossin...

DSE: "Dienstags bei Kaufland" am Theater Osnabrück
Im Rahmen des Festivals Spieltriebe 7 feiert Emmanuel Darleys Stück Dienstags...

DSE: "Valerie Solanas, Präsidentin von Amerika!" am Theater Osnabrück
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E und Fisch führen eine außergewöhnliche Beziehung. Sie sind davon überzeugt,...

Neu bei FBE: "Du Gülsüm, ich Häschen" von Ruth Johanna Benrath
Du Dummi! Du Stummi! Hänschen wird gehänselt. Das Sprechen fällt ihm schwer....

Wiederentdeckt: "Road" am Royal Court Theatre London
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UA: Volker Schmidts "Freiheit" am Blumenhof Wien
Vier typische Vertreter jener Gruppe urbaner, ökologisch und politisch...


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Diastème

Diastème, von Haus aus Musiker, wurde durch Zufall Journalist und arbeitete für so unterschiedliche Zeitschriften wie "7 à Paris", "L’Autre Journal", "Première" oder "20 ans". Er schuf das ungewöhnliche Blatt "Infos du Monde", schrieb zwei Romane, "Les Papas et les Mamas" (1997) und "In Paradisum" (1999), und veröffentlichte die Komödien-Textsammlungen "Chienne de Vie!" und "Le dictionnaire du cinéma".

Er arbeitete als Drehbuchautor für Film und Fernsehen, für das er u.a. "Tout contre Léo" (von und mit Christophe Honoré) adaptierte, das Drehbuch für Olivier Jahans neuesten Film "Comme des grands" schrieb und im Moment "Juillet Août" verfasst.


Weitere Informationen zu Diastème

 

Die Nacht des Thermometers

(La nuit du thermomètre)
Deutsch von Frank Lorenz Engel
1D, 1H
UA: 07.12.2001, Centre dramatique national Nice-Cote d'Azur
frei zur DSE

Es ist heiß, zu heiß. Die Schwüle der Nacht klebt an Lucies Haut und ihren Gedanken, die Zwölfjährige verliert sich in Träumereien. Doch die Realität bricht über sie herein: Sie entdeckt ihre sonst so unfehlbare Mutter leblos auf dem Sofa, bewusstlos durch Alkoholeinfluss. Die Welt gerät aus den Fugen, die tapfere Tochter versucht die Situation zu begreifen und ruft ihren besten Freund Simon zu Hilfe. Er ist ein sensibler, merkwürdiger Junge voller Aggressionen, dessen kindliche Naivität bereits durch sein krankes, reiches Elternhaus zerstört ist. Auch Lucie ist schon vom Leben gezeichnet, ist doch ihr geliebter Vater bei einem Autorennen in den Dünen in den Tod gerast. Doch in dieser Nacht, in der Merkur mit den Nerven der Schlaflosen spielt, erreichen die beiden Kinder eine andere Dimension, ein anderes Alter; das dramatische Ereignis wird zum unvergesslichen Augenblick einer ersten Liebe.

Im Stil der Monologe von Allan Bennet oder Frank Wedekinds "Frühlingserwachen" begegnet Diastème mit Feingefühl und Humor der Welt des Theaters und liefert mit Die Nacht des Thermometers einen Text, der gleichzeitig komisch und tragisch, sanft und grausam ist. Neben Zynismus existieren hier noch so altmodische Werte wie Gerechtigkeit, Zusammenhalt und Liebe, doch es gibt auch Unsicherheit, Angst – und gerade da kommt die Komik ins Spiel. Ein Stück über zwei Kinder, die in einer Art Monolog über Themen sprechen wie Tod, Alkohol, Einsamkeit, Kino, Eltern, Religion, Sexualität, Absurdität des Seins und Toleranz.

Diastème hat Die Nacht des Thermometers für Emma de Caunes und Frederic Andrau geschrieben, mit denen er auch schon den Kurzfilm "Même pas mal" realisierte.
Die Nacht des Thermometers ist sein erster Text für die Bühne. Bei der Uraufführung am Centre Dramatique National de Nice führte er auch erstmals Regie.

Hinweis:
Für dieses Stück können Aufführungsrechte
an Amateurtheater erst nach der deutschsprachigen Erstaufführung vergeben werden.