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Ausgewählt: Maria Ursprung bei den Autorentheatertagen 2020
Die Jury hat getagt und aus über 150 Einsendungen die drei Gewinnerstücke der...

Neu bei FBE: "Peter Pan" von CocoRosie & Robert Wilson
Robert Wilson und das amerikanisch-französische Freak-Folk-Duo CocoRosie...

"Sprachschön und brutal": Else-Lasker-Schüler-Dramatikerpreis für Felicia Zeller
Felicia Zeller wird mit dem Else-Lasker-Schüler-Dramatikerpreis 2020...

UA: "Die Bademattenrepublik" am JES
Am 1. Dezember war die Uraufführung von Die Bademattenrepublik nach dem...

DSE: Nina Segals "Nachts (bevor die Sonne aufgeht)" in Mainz
Am 14. Dezember ist die deutschsprachige Erstaufführung von Nina Segals Stück...

Neu bei Desch: "Die Weinprobe" von Ivan Calbérac
Steve ist nicht nur ein vorbestrafter Gauner, sondern entpuppt sich durch...

Neuübersetzungen: "Die Nashörner" und "Bunbury"
Die Neuübersetzungen von Die Nashörner und Bunbury unterstreichen die...

"Die Mitwisser" von Philipp Löhle am Theater Osnabrück
Am 7. Dezember hat die Inszenierung von Philipp Löhles Stück Die Mitwisser...

SE: Chris D’Arienzos "Rock of Ages" in Emmenbrücke
Am 14. Dezember ist am Le Théâtre in Emmenbrücke die Schweizer Erstaufführung...


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Bild von Theodor SchübelSchübel, Theodor

Theodor Schübel wurde am 18. Juni 1925 in Schwarzenbach/Saale geboren.
1957 erhielt er den Gerhart-Hauptmann-Preis für sein erstes Stück Der Kürassier Sebastian und sein Sohn (Uraufführung 1958 im Berliner Schlossparktheater, anlässlich der Berliner Festwochen). 1960 gab er seine Stellung in der Industrie auf und ging als Dramaturg zum Fernsehen.

Ab 1963 lebte er als freier Autor im Fichtelgebirge. Theodor Schübel war Inhaber zahlreicher Literatur- und Fernsehpreise. Am 30. Januar 2012 verstarb Theodor Schübel im Alter von 86 Jahren.

 

Laura und Lauretta

Lustspiel
4D, 7H
frei zur UA

Früh morgens um halb vier läutet es hartnäckig an der Haustür der Familie Holmsen. Doch es ist kein "Rabauke", sondern Sohn Ernst, der vergnügt und mit Sektflasche in der Hand seine Verlobung feiern möchte. Er hat die Frau seines Lebens gefunden: Lauretta, eine Neapolitanerin, Tochter eines Restaurant-Besitzers und gerade mal drei Wochen in Deutschland. Zu den überraschten Eltern gesellt sich Fritz, Ernsts älterer Bruder und überzeugter Junggeselle. Mitten in der angeregten Unterhaltung hört man Geräusche an der Haustür. Es ist zu aller Erstaunen Großvater Johannes, der, den Duft von Alkohol und Parfüm mit sich führend, von einem Besuch im Nachtclub zurückkehrt, nicht seinem ersten, wie sich herausstellt. Auch er hat heute seine ideale Frau gefunden.

Tagsdrauf. Ernst hat soeben Lauretta seinen Eltern und Großvater vorgestellt, die die junge temperamentvolle Frau sofort in ihr Herz schließen, als Laura, die Zwillingsschwester Laurettas, das Haus betritt, um die Familie ihrer Schwester kennenzulernen. Fritz sieht die junge Frau und bleibt wie vom Blitz getroffen stehen. Im Glauben, Lauretta vor sich zu haben, die noch kein deutsch versteht, macht er ihr ein Liebesgeständnis. Doch Laura hat alles verstanden und erwidert seine Gefühle. In dieses tête-à-tête platzt Ernst, empört über das Verhalten seiner "Verlobten". Die beiden Brüder prügeln sich fast um "Lauretta", bis sich Laura endlich Gehör verschaffen und das Missverständnis klären kann.

Hochzeitstag. Die Familienoberhäupter schmieden Zukunftspläne: beide Familien werden fortan das "Ristorante Napoli" zusammen betreiben. Als auch Großvater Johannes aufgefunden ist, der nach einer langen Nacht etwas angeschlagen nach Hause kommt, steht dem Familienglück nichts mehr im Weg. Einzig eheskeptisches Familienmitglied ist Tante Iris. Dem freudestrahlenden Ernst gesteht sie aber: "Weißt du, dass es Leute gibt, die vor dem Glück Angst haben?"

Hinweis:
Für dieses Stück können Aufführungsrechte
an Amateurtheater erst nach der Uraufführung vergeben werden.