13.12.2017

Anmeldung

Aus rechtlichen Gründen dürfen wir diesen Service nur Mitgliedern eines professionellen Theaters anbieten. Bitte melden Sie sich daher mit Ihren Benutzerdaten an oder registrieren Sie sich.

Bitte geben Sie Ihre Anmeldedaten ein. Hilfe


Kennwort vergessen?

Hier können Sie sich für den Servicebereich von Felix Bloch Erben registrieren. Hilfe
Registrieren

Bestellung
Kataloge
Amateurtheater
Datenschutz
Bild von Eugène IonescoIonesco, Eugène

Eugène Ionesco, geb. 1912 in Rumänien, war französischer Dramatiker, Novellist und Romancier. Als Sohn eines rumänischen Rechtsanwalts und einer Französin verbracht er von 1913 ab seine Kindheit in Frankreich. 1925 kehrte Ionesco nach Bukarest zurück, wo er Philosophie und Romanistik studierte, für mehrere rumänische Zeitschriften Literatur- und Theaterkritiken schrieb und als Sprachlehrer arbeitete. 1938 ging er als Stipendiat nach Paris, im 2. Weltkrieg war er als Mitarbeiter der Zeitschrift "Cahiers du Sud" in Marseille, von 1945 an endgültig in Paris. Mit dem "Anti-Stück" Die kahle Sängerin debütierte er als Bühnenautor (UA 1950). In den 50er und 60er Jahren fand das "Absurde Theater" in ihm einen seiner wesentlichen Exponenten. Seine frühen Einakter waren in erster Linie Skandalerfolge, die in kleinen Avantgarde- und Stundententheatern aufgeführt wurden. Mit zunehmender Bekanntheit fanden seine Werke Eingang in das Repertoire der wichtigsten französischen Theater und wurden auch im Ausland, insbesondere auf deutschsprachigen Bühnen, aufgeführt. 1970 wurde er, inzwischen französischer Staatsbürger, Mitglied der Académie francaise. Ionesco starb 1994 in Paris. (Quelle: Theaterlexikon, Hg. C. Bernd Sucher)

 

Der König stirbt

Deutsch von Claus Bremer und Hans Rufolf Stauffacher
3D, 3H

Behringer ist König geworden, aber ein Herrscher ohne Land, ohne Untertanen, ohne Macht. Er ist ein König des Verfalls: Sein Palast wankt, Seuchen drohen, die Zerstörung breitet sich aus, die Zeit geht aus den Fugen, und der König ist ohnmächtig, etwas dagegen zu unternehmen. Er klammert sich an seine Vergangenheit, seine Macht. Aber am Ende der Vorstellung wird er sterben müssen, sein Reich wird zerfallen... Ein Wächter verkündet die einzelnen Stadien des Zerfalls. Seine erste Frau, Margarete, kommentiert seinen Niedergang mit kühlen Worten. Sie personifiziert ausweglose Schicksalhaftigkeit. Maria, seine zweite Frau, liebt und bewundert ihn. Sie verkörpert die Hoffnung. In anderthalb Stunden Bühnengeschehen durchmißt Behringer alle Phasen des Sterbens, vom körperlichen Verfall bis zur vollkommenen, durch ein Entkleidungsritual symbolisierten Auflösung ins absolute Nichts.

Werk aus dem Programm des Theaterverlag Werk aus dem Programm des Theaterverlag Desch