12.12.2017

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Bild von Katrin LangeLange, Katrin

Katrin Lange, gebürtige Berlinerin, studierte Theaterwissenschaft und promovierte an der Humboldt-Universität Berlin zum Dr. phil. Sie arbeitete als Dramaturgin und Regieassistentin in Chemnitz, Dresden und Berlin. Seit 1982 ist sie freischaffende Autorin. Ihre Stücke und Hörspiele für Kinder und Erwachsene wurden vielfach ausgezeichnet. Katrin Lange erhielt u. a. mehrere DDR-Kinderhörspielpreise, den Jugendtheaterpreis Baden-Württemberg 1992 sowie den Deutschen Kindertheaterpreis 2008.

Ursendungen ihrer Hörspiele wurden u. a. bei MDR, Deutsche Welle, DeutschlandRadio und dem Hessischen Rundfunk ausgestrahlt, ihre Bühnenstücke u. a. in Rostock, Weimar, Berlin, Leipzig, Düsseldorf, Freiberg, Dresden und Altenburg uraufgeführt. Große Erfolge feierte sie jüngst mit Unterm hohen Himmel: Parzival (Uraufführung 2007 am Jungen Schauspielhaus Düsseldorf), "Ich, Grete Beier, Mörderin" (Uraufführung 2008, Mittelsächsisches Theater Freiberg) und "Warn zwei Brüder einst in Sachsen ..." bei den Altenburger Prinzenraubfestspielen 2009-2011.

Für das Kindertheater entstand 2010 u. a. Schneewittchen lebt! als Auftragswerk für das Theater der Jungen Welt, Leipzig. Im Rahmen von "Nah dran! Neue Stücke für das Kindertheater" schrieb Katrin Lange für das Staatstheater Braunschweig Freund Till, genannt Eulenspiegel. Das Stück gelangte im Februar 2012 zur Uraufführung und wurde für den Mülheimer KinderStückePreis 2012 nominiert - wie bereits 2010 Alice: Im Wunderland!.
Es folgte mit Lohengrin: Unterwegs mit Schwan! im Februar 2013 ein Auftragswerk für das Junge Schauspielhaus Düsseldorf.
Zusammen mit Thomas Zaufke und Edith Jeske schrieb Katrin Lange jüngst eine Musical-Version des Märchenfilms Drei Haselnüsse für Aschenbrödel, die im Juni 2013 mit großem Erfolg auf der Felsenbühne Rathen uraufgeführt wurde.

Ihr Auftragswerke Zaubermühle! für das Schnawwl in Mannheim feierte im Februar 2015 erfolgreiche Uraufführung und war für den Mülheimer KinderStückePreis 2015 nominiert. Im April 2015 gelangte zudem ihr Stück für das Theater der Jungen Welt, Leipzig König der Kinder: Macius! zur Uraufführung.

 

König der Kinder: Macius!

Ein Stück für Kinder
nach Motiven des Romans "König Macius I." von Janusz Korczak
6 Darsteller
UA: 30.04.2015, Theater der Jungen Welt Leipzig

Macius ist zehn, er hat keine Geschwister, keine Freunde. Seine Mutter ist schon lange tot, sein Vater ist sehr krank. Dafür ist er Königssohn und lebt in einem großen Schloss. Als auch sein Vater stirbt, ist er plötzlich ziemlich allein. Allein mit sich und einer neuen großen Verantwortung: Der König ist tot! Es lebe der König! Und eh sich der kleine Macius versieht, hat er die Krone auf dem Kopf, den Königsmantel um die Schultern und auf den Schultern die ganze Last seines Königreiches zu tragen. Zeit zum Trauern bleibt nicht. Die Staatsgeschäfte müssen erledigt werden. Aber wie? Und ein Krieg gegen die Nachbarkönige steht bevor. Aber warum?

Egal. Großer König wird nur der, der aus dem Krieg als Held zurückkehrt, hört er. Und so macht er sich auf den Weg und eine lange Reise. Er trifft auf Feinde, er findet Freunde und verliert sie wieder, wird verfolgt, bedroht und landet im Kerker. Er lernt das Leben außerhalb der Schlossmauern kennen, verschiedene Wahrheiten, aber auch Güte, und er begreift, dass die großen Entscheidungen der großen Leute in Krieg, Leid und Chaos endeten. Nun ist seine Zeit gekommen. Macius will selbst entscheiden und, noch viel wichtiger, er will handeln, die Dinge in Ordnung bringen. Im Sinne der Kinder, denn was für sie gut ist, kann den Großen nicht schaden. So ziehen die kleinen Feleks, Irenkas, Halkas und Janeks ein in die Vollversammlung der Kinder – was alle angeht, sollen alle entscheiden!

Katrin Lange erzählt mit einem wunderbaren Gespür für ihre Figuren, für spielerisch leichte Erzählkunst und lakonische Einwürfe, die die großen, schweren Fragen behandeln, von dem Recht der Kinder Mensch zu sein, mit allem, was dazu gehört. Seit Jahren hat sie Janusz Korczaks kleiner König beschäftigt. Macius hört die Bedürfnisse der Kinder und nimmt sie wichtig, weil er danach fragt – wie Korzak selbst, dem Vater der Kinderrechte: "Kinder werden nicht erst Menschen, sie sind es bereits."

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