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Neu bei FBE: "Peter Pan" von CocoRosie & Robert Wilson
Robert Wilson und das amerikanisch-französische Freak-Folk-Duo CocoRosie...

Ausgewählt: Maria Ursprung bei den Autorentheatertagen 2020
Die Jury hat getagt und aus über 150 Einsendungen die drei Gewinnerstücke der...

"Sprachschön und brutal": Else-Lasker-Schüler-Dramatikerpreis für Felicia Zeller
Felicia Zeller wird mit dem Else-Lasker-Schüler-Dramatikerpreis 2020...

UA: "Die Bademattenrepublik" am JES
Am 1. Dezember war die Uraufführung von Die Bademattenrepublik nach dem...

DSE: Nina Segals "Nachts (bevor die Sonne aufgeht)" in Mainz
Am 14. Dezember ist die deutschsprachige Erstaufführung von Nina Segals Stück...

Neuübersetzungen: "Die Nashörner" und "Bunbury"
Die Neuübersetzungen von Die Nashörner und Bunbury unterstreichen die...

"Die Mitwisser" von Philipp Löhle am Theater Osnabrück
Am 7. Dezember hat die Inszenierung von Philipp Löhles Stück Die Mitwisser...

SE: Chris D’Arienzos "Rock of Ages" in Emmenbrücke
Am 14. Dezember ist am Le Théâtre in Emmenbrücke die Schweizer Erstaufführung...


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Gressieker, Hermann

Hermann Gressieker wurde am 10. Februar 1903 in Magdeburg geboren. Nach dem Studium der Literatur- und Theaterwissenschaft an der Münchner Universität ging er als Dramaturg und Regisseur nach Dessau und später nach Braunschweig. Ab 1930 lebte er in Berlin als Theater- und Filmkritiker, später war er als Chefdramaturg bei Heinz Hilpert an der Volksbühne und am Deutschen Theater tätig. Anschließend arbeitete Gressieker als Dozent für Dramaturgie an der Filmakademie Babelsberg (später Filmschule der UFA). Nach 1937 machte er sich als freier Schriftsteller für Bühne, Film und Rundfunk einen Namen. Als Autor und Regisseur der Dialogaufnahmen bearbeitete er die deutsche Synchronisation von mehr als 120 amerikanischen Filmen für Metro-Goldwyn-Mayer und Walt Disney. Seine Odysseus-Komödie Der Regenbogen wurde 1947 in Frankfurt in einer Hilpert Inszenierung uraufgeführt. 1956 wurde ihm der Gerhart-Hauptmann-Preis verliehen. Ein Jahr später brachte er sein Schauspiel Heinrich VIII. und seine Frauen gleichzeitig in Essen und Bremen auf die Bühne.

Hermann Gressieker starb am 3. Mai 1983.

 

Heinrich der Achte und seine Frauen

Schauspiel in fünf Akten
6D, 1H

Heinrich der Achte präsentiert sich in diesem Stück als Typ des neuzeitlichen Menschen. Die Tragikomödie seines Lebens vollzieht sich unter dem Aspekt der heutigen Situation: "Ende der Neuzeit". Die historischen Affären mit den sechs Frauen greifen ins Überhistorische hinaus.