Aktuelle Nachrichten

UA: "Karl und Rosa. Für Geister Eintritt frei" von Felicia Zeller (nach Alfred Döblin) am Theater Magdeburg
Wir freuen uns, mitteilen zu können, dass Felicia Zeller seit dem 1. Januar...

KinderStückePreis 2019: Nominierungen für "Die Eisbärin" und "Ich, Ikarus"
Zwei Kinderstücke aus unserem Programm wurden zu den diesjährigen Mülheimer...

ÖEA: "Die Mitwisser" von Philipp Löhle am Schauspielhaus Graz
Am Schauspielhaus Graz inszeniert Felicitas Braun Die Mitwisser von Philipp...

Neu: Felicia Zeller bei Felix Bloch Erben
Wir freuen uns, mitteilen zu können, dass Felicia Zeller seit dem 1. Januar...

Ursendung: "Wie die Blinden träumen" von Tomer Gardi im SWR
Die Ursendung von Tomer Gardis neuem Hörspiel Wie die Blinden träumen ist am...

Premiere: "Ikar" von Katrin Lange am Unicorn Theatre
Ikar - zu Wasser, zu Lande, in der Luft (Das Labyrinth) von Katrin Lange hat...

SEA: "Die Zertrennlichen" am Theater und Orchester Biel Solothurn
Das Theater und Orchester Biel Solothurn bringt am 27. Februar die Schweizer...

Wiederentdeckt: "Mörder ohne Bezahlung" von Eugène Ionesco
"Die Leute wissen davon und lassen sich trotzdem überraschen." Mörder ohne...

Premiere: "Die Stühle" von Eugène Ionesco am Burgtheater Wien
"Das Theater spiegelt offensichtlich die Beunruhigung unserer Zeit." sagte...


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Bild von Hans Dieter SchreebSchreeb, Hans Dieter

Hans Dieter Schreeb, 1938 in Wiesbaden geboren, ist Dramatiker, Drehbuchautor und Schriftsteller. Nach langjähriger Arbeit als Redakteur beim Fernsehen des Südwestfunk, lebt Schreeb jetzt als freier Autor in Wiesbaden. In seiner jahrzehntelangen Zusammenarbeit mit Hans Georg Thiemt entstanden mehrere hundert Folgen populärer Fernsehserien und Fernsehspiele für ARD und ZDF, darunter so bekannte wie "Der Kurier der Kaiserin" und "Ich, Christian Hahn". Neben zahlreichen Arbeiten für den Hörfunk schrieb Schreeb eine Reihe erfolgreicher historischer Romane wie "Der Bader von Mainz" und "Feuerblumen – Das Geheimnis des Caspar Hauser".

 

Frohes Fest

Ein heiteres Weihnachtsstück
3D, 3H

Das Ehepaar Günther und Doris Bohl, er cholerisch und überarbeitet, sie sentimental und chronisch unzufrieden, gelangen am 23.12. im unwirtlichen Urlaubsdomizil im Schwarzwald an, wo sie mit dem befreundeten Ehepaar Fischler Weihnachten zu verbringen beabsichtigen. Diese lassen jedoch auf sich warten und Doris hat den begründeten Verdacht, dass ihr Mann mit Heidi Fischler mehr als nur befreundet ist. Zudem ist es das erste Weihnachten, das sie ohne "Mutti" feiern werden.

Spät nachts kommen Gerd und Karin an, beide Angestellte bei Fischler. Im Dunkeln hält Günther Karin für Heidi, will sie umarmen, handelt sich aber eine saftige Ohrfeige ein. Die Stimmung ist gereizt. Gerd erklärt, dass sie die "Ersatzspieler" für Fischlers seien, diese hätten kurzfristig abgesagt. Aggressivst fordert Günther Gerd und Karin auf zu gehen, was Gerd jedoch ruhig zurückweist.

24.12. Günther reagiert sich bei einem Spaziergang ab. Karin erzählt von ihren traumatischen Weihnachtserlebnissen. Doris und Gerd kommen sich näher. Die Lage entspannt sich langsam. Weihnachtssentimentalität stellt sich ein. Günther, "betont heiter", schlägt zusammen mit Karin einen Weihnachtsbaum. Doris vertraut Gerd an, dass sie froh sei, Weihnachten ohne Schwiegermutter feiern zu können. Da klingelt das Telefon: "Mutti" fühlt sich von Günthers Bruder, der nur an sein Erbe denkt, schikaniert. Gerd macht sich auf den Weg, holt "die Alte". Günther seinerseits lädt den Förster ein. Dieser ist aber enttäuscht als er erfährt, dass Fischlers nicht kommen; unterhält er doch mit "seiner" Heidi eine elf Jahre dauernde Liebe. Autogeräusche sind zu hören: Gerd kommt mit "Mutti". Worauf Doris Gerds Hand nimmt und ihn zum Retter des Fests erklärt.