18.02.2018

Aktuelle Nachrichten

Wiederentdeckt: "Der Flüchtling" von Fritz Hochwälder
Nahe einer schwer passierbaren Landesgrenze im Hochgebirge treffen drei...

Neu bei FBE: "Das Mädchen Wadjda" von Haifaa Al Mansour
Riad, Saudi-Arabien: Die zehnjährige Wadjda wünscht sich nichts sehnlicher...

DSE: "Lazarus" von David Bowie und Enda Walsh am Düsseldorfer Schauspielhaus
Am 3. Februar ist die deutschsprachige Erstaufführung des Musicals Lazarus...

"Grimm!" von Thomas Zaufke und Peter Lund am Theater Erfurt
Mit dem bösen Wolf hat schon so ziemlich jeder seine Erfahrungen gemacht. So...

Neu bei FBE: "Das Molekül" von William W. Murta
Mit biografischen Schlaglichtern erzählt William Ward Murta in seinem Musical...

Neu bei FBE: "Polnische Hochzeit" von Joseph Beer
19. Jahrhundert, Zeit des polnischen Aufstandes gegen die russische...

Neuübersetzung "High Society" am Landestheater Coburg
Wenn sich die High Society amüsiert und Hochzeit feiert, ist auch die...

Neu bei FBE: "Rabbit Hole" von David Lindsay-Abaire
Becca und Howie Corbett sind mit ihrem vierjährigen Sohn Danny eine...

"Die Nashörner" am Staatsschauspiel Dresden
Die Kritik an einem hinter dem Individualismus versteckten Zwang zu...


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Bild von Theodor SchübelSchübel, Theodor

Theodor Schübel wurde am 18. Juni 1925 in Schwarzenbach/Saale geboren.
1957 erhielt er den Gerhart-Hauptmann-Preis für sein erstes Stück Der Kürassier Sebastian und sein Sohn (Uraufführung 1958 im Berliner Schlossparktheater, anlässlich der Berliner Festwochen). 1960 gab er seine Stellung in der Industrie auf und ging als Dramaturg zum Fernsehen.

Ab 1963 lebte er als freier Autor im Fichtelgebirge. Theodor Schübel war Inhaber zahlreicher Literatur- und Fernsehpreise. Am 30. Januar 2012 verstarb Theodor Schübel im Alter von 86 Jahren.

 

Blütenzauber

Eine Komödie
4D, 4H, Nebendarsteller
UA: 29.08.1999, Ohnsorg Theater Hamburg

Leopold Schwarzmayer betreibt im Fränkischen die Weinstube "Zum verlorenen Groschen" und teilt das Los der meisten Menschen: er hat zu wenig Geld. Tanja, seine zweite Frau, kleidet sich gerne extravagant, und Jennifer, seine Tochter aus erster Ehe, hat gerade auf Papis Kosten Verlobung gefeiert, ganz groß mit Champagner und einem nagelneuen Cabrio als Verlobungsgeschenk. Und jetzt ist eigentlich die Verlobungsreise in die Karibik geplant. Am Morgen nach der wild durchfeierten Nacht ist der Kopf Leopolds nicht nur schwer vom vielen Wein, sondern auch vom schlechten Gewissen - denn er wusste bisher, seine Finanzsituation von Fall zu Fall mittels seines im Keller deponierten Farbkopierers aufzubessern. Doch jetzt hat die Polizei Verdacht geschöpft, da auf der Bank einige Blüten aufgetaucht sind.

Als Leopold es seiner Familie beichtet, sind Frau und Tochter außer Rand und Band. Die genauso wundersame wie illegale Geldvermehrung wird schleunigst eingestellt - mit der Folge, dass das Geld noch knapper wird als zuvor. Doch so schnell lassen sich die Kosten nicht senken, im Gegenteil: gerade jetzt hat das Auto einen Totalschaden, Omi soll in die versprochene Kur nach Ischia, und die Hochzeit von Jennifer steht ja vor der Tür. Leopold versucht zwar, ein bisschen des früher hemmungslos verliehenen Geldes zurück zu bekommen, aber das ist leichter gesagt als getan. Also bleibt ihm am Ende nur die Möglichkeit, wieder in seinen Bastelkeller zu gehen...