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DSE: "Jasper in Deadland" am Theater für Niedersachsen Hildesheim
Am 19. Januar feiert das Theater für Niedersachsen in Hildesheim die...

Wiederentdeckt: "Mörder ohne Bezahlung" von Eugène Ionesco
"Die Leute wissen davon und lassen sich trotzdem überraschen." Mörder ohne...

Premiere: "Antigone" in Berlin und Dresden
Am 13. Januar wird Antigone in der Nachdichtung von Walter Jens in einer...

UA: "Fuckfisch" am Badischen Staatstheater in Karlsruhe
Am Badischen Staatstheater, Karlsruhe, ist am 26. Januar die Uraufführung von...

UA: "Kaltes Herz" von Volker Schmidt am Theater Phönix in Linz
Am 31.01.2019 hat Kaltes Herz von Volker Schmidt Uraufführung am Theater...

Neu bei FBE: "Mord im Orientexpress" von Agatha Christie
Auf der Fahrt des Orientexpress von Istanbul nach Calais fällt ein...

Neu bei FBE: "Der Name der Rose" (Umberto Eco / Gisle Kverndokk / Øystein Wiik)
1327: Mysteriöse Todesfälle bringen eine Benediktinerabtei in Ligurien in...


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Bild von Martin BaucksBaucks, Martin

Martin Baucks, 1961 in Hamm geboren, arbeitete als Jungbergmann und Musikalienhändler, bevor er ein Studium der Geisteswissenschaften in Erlangen aufnahm.
Sein Regie- und Schauspielstudium absolvierte er an der Folkwang Hochschule Essen.
Seit 1989 ist er als Regisseur und Autor an verschiedenen Staats- und Stadttheatern bzw. Landesbühnen tätig. Unter anderen am Stadttheater Essen und Würzburg, dem Schauspiel Leipzig, dem Mühlheimer Theater, dem Staatstheater in Temesvar und Hannover sowie dem Schauspielhaus Hamburg und dem Prater der Volksbühne in Berlin.
Ab 1999 war er als Regisseur und Dramaturg Mitglied der künstlerischen Leitung der Kammerspiele am Deutschen Theater Berlin.
Martin Baucks lebt heute als Dramatiker  in Berlin und dreht gelegentlich als Schauspieler in kleinen Rollen für das Fernsehen (Sat 1/ZDF).

 

Armland schräg Saintpaulia

Ein Vaudeville
3D, 2H
frei zur UA

Der allseits gefürchtete und übermächtige Literaturkritiker Armland und seine linke Hand Rumdübel warten in einem Fernsehstudio auf den Schriftsteller Siegloch, um ihn und sein Werk zu zerreißen – aber, was macht man nur, wenn das Opfer nicht erscheint?
So sucht er den Feind, ohne den er nicht leben kann, und findet ihn in der Theaterprovinz, in die sich Siegloch zurückgezogen hat, wo er sich nun "neumontieren" und "provinzialisieren" lassen will. Er will endlich mal was an Armland vorbei schreiben, ohne ihn, ohne sein Urteil, das er beim Schreiben schon vorwegnimmt, ohne seine Kritik, die er während des Schreibens schon mit einbaut in sein Werk. Armland kann Siegloch wieder davon überzeugen, in der Fernsehsendung aufzutreten.
Doch da ruft Siegloch dazu auf, seine Bücher nicht zu lesen, denn "sie sind nicht von mir" – sie sind von Armland, insinuiert durch dessen Kritikasterei. Erschüttert vermeldet dpa den Nervenzusammenbruch des Autors vor laufender Kamera. Ein Stück wie ein literarisches Terzett.

Hinweis:
Für dieses Stück können Aufführungsrechte
an Amateurtheater erst nach der Uraufführung vergeben werden.