25.09.2017

Aktuelle Nachrichten

Martina Clavadetscher für den Schweizer Buchpreis nominiert
Für den Schweizer Buchpreis wurden 78 Titel eingereicht, von denen nun fünf...

DSE: "Nichts von mir" am Berliner Ensemble
Das neue Berliner Ensemble eröffnet seine Spielzeit im Kleinen Haus am 22....

UA: "Wie kann ich dich finden, zu mir ziehen und überreden zu bleiben" am Nationaltheater Mannheim
Die Uraufführung von Anja Hillings Stück Wie kann ich dich finden, zu mir...

DSE: "WiLd!" am Landestheater Detmold
Am Landestheater Detmold inszeniert Charlotte Van Kerckhoven die...

DSE: "Vierundzwanzig Stunden im Leben einer Frau" an der Badischen Landesbühne Bruchsal
An der Badischen Landesbühne in Bruchsal kommt am 23. September Éric-Emmanuel...

Hannah Biedermann für den FAUST nominiert
Für ihre Inszenierung "entweder und" am Jungen Ensemble Stuttgart ist Hannah...

Bestes Musical: Deutscher Musical Theater Preis für "In 80 Tagen um die Welt" von Gisle Kverndokk und Øystein Wiik
Der Hauptpreis "Bestes Musical" der Deutschen Musical Akademie ging in diesem...

Neu bei FBE: "Mimosa" von Esther Becker
Mimosa ist Pilotin und immer darauf bedacht, die Kontrolle zu behalten. Als...

Neu bei FBE: "Die Reißleine"
Abby wohnt im Altersheim und soll gegen ihren Willen eine neue Zimmergenossin...

Neu bei FBE: "Fische" von Nele Stuhler
E und Fisch führen eine außergewöhnliche Beziehung. Sie sind davon überzeugt,...

Neu bei FBE: "Du Gülsüm, ich Häschen" von Ruth Johanna Benrath
Du Dummi! Du Stummi! Hänschen wird gehänselt. Das Sprechen fällt ihm schwer....

Wiederentdeckt: "Road" am Royal Court Theatre London
Das Royal Court Theatre in London hat Jim Cartwrights Stück Road (Straße ohne...


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Abraham und Samuel

Deutsch von Elke Kummer
2H

In diesem Zweipersonenstück mit zwei herrlichen Männerrollen liefern sich der kleine jüdische Angestellte Samuel und seine steinreiche christliche Chefin ein erbittertes Duell. Samuel hat seine Chefin bestohlen. Hat er sie bestohlen, weil er Jude und sie Christin ist, oder bestiehlt er sie, weil sie ihn als Chefin ausbeutet? Beutet sie ihn aus, weil sie Christin und er Jude ist., oder beutet sie ihn aus, weil sie Chefin ist? Doch Haim kompliziert diese Fragen noch durch einen komisch-vertrackten Kunstkniff. Unter der Maske der reichen Goi-Witwe verbirgt sich nämlich ein Mann und nicht nur das: dieser Mann ist zudem Jude, wie Samuel. Die Fragen multiplizieren sich, und Haim knüft aus diesem dramatischen Vorwurf eine köstliche, tückisch-boshafte Farce über das uralte Thema von Herr und Knecht, eine Farce voller Tiefsinn, Hintergründigkeit und - was man bei einem solchen Thema als besonders wohltuend empfindet - voller Humor.

Werk aus dem Programm des Theaterverlag Werk aus dem Programm des Theaterverlag Desch