24.11.4692

Aktuelle Nachrichten

"Wartesaal" von Lion Feuchtwanger an den Münchner Kammerspielen
In Lion Feuchtwangers berühmter Wartesaal-Trilogie bestehend aus den Romanen...

DSE: "Die Zertrennlichen" von Fabrice Melquiot am Schauspiel Frankfurt
Am 26. November ist die deutschsprachige Erstaufführung von Die...

"Alice" am Metrolpoltheater München
Herzlichen Glückwunsch zum Nichtgeburtstag und toi, toi, toi dem Münchener...

"Die Orestie" am Thalia Theater in Hamburg
Am 21. Oktober feierte Aischylos' Werk Die Orestie in der Bearbeitung von...

UA: "Eine Weihnachtsgeschichte" von Philipp Löhle nach Charles Dickens
"Die Reise führt tief hinein ins Unterbewusste des alten Griesgrams, wo die...

Neu bei FBE: "Blütenzeit (Blossom Time)" von Dorothy Donnelly und Sigmund Romberg
Blütenzeit ist die amerikanische Version des Wiener Singspiels "Das...

UA: "Nachts" von Franziska Henschel am Theater Oberhausen
Was passiert eigentlich mit der Welt, wenn ich die Augen zumache? Wie kommen...

DER FAUST für Hannah Biedermann
Am Freitag ist Hannah Biedermann der Deutsche Theaterpreis DER FAUST...

Brüder-Grimm-Preis 2017 für "NASSER #7Leben"
Der mit 10.000 Euro dotierte Brüder-Grimm-Preis des Landes Berlin geht in...

Neu bei FBE: "Mit deinem Bein im Mund lässt es sich viel leichter ich liebe dich Luka sagen" von Marcus Peter Tesch
Körper hängen wie geschlachtete Tiere von der Bühnendecke. Es sind die...

NEU bei Desch: "Jugendliebe" von Ivan Calbérac
Antoine Chopin hat alles – eine wunderschöne Freundin, beruflichen Erfolg und...


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Abraham und Samuel

Deutsch von Elke Kummer
2H

In diesem Zweipersonenstück mit zwei herrlichen Männerrollen liefern sich der kleine jüdische Angestellte Samuel und seine steinreiche christliche Chefin ein erbittertes Duell. Samuel hat seine Chefin bestohlen. Hat er sie bestohlen, weil er Jude und sie Christin ist, oder bestiehlt er sie, weil sie ihn als Chefin ausbeutet? Beutet sie ihn aus, weil sie Christin und er Jude ist., oder beutet sie ihn aus, weil sie Chefin ist? Doch Haim kompliziert diese Fragen noch durch einen komisch-vertrackten Kunstkniff. Unter der Maske der reichen Goi-Witwe verbirgt sich nämlich ein Mann und nicht nur das: dieser Mann ist zudem Jude, wie Samuel. Die Fragen multiplizieren sich, und Haim knüft aus diesem dramatischen Vorwurf eine köstliche, tückisch-boshafte Farce über das uralte Thema von Herr und Knecht, eine Farce voller Tiefsinn, Hintergründigkeit und - was man bei einem solchen Thema als besonders wohltuend empfindet - voller Humor.

Werk aus dem Programm des Theaterverlag Werk aus dem Programm des Theaterverlag Desch