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Schlipse
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Die Bremer Stadtmusikanten
von Philipp Löhle

Das schönste Mädchen der Welt
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Siri und die Eismeerpiraten
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Hedvig!
von Frida Nilsson

Ich und Jagger gegen den Rest der Welt
von Frida Nilsson

Der König der Lüfte
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Der Mann, der eine Blume sein wollte
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Linie 912
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Frau Wolle und der Duft von Schokolade
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Heldenhaft
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Geistergeschichte
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Sonst kriegen Sie Ihr Geld zurück
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Bild von Danny AshkenasiAshkenasi, Danny

Danny Ashkenasi arbeitet als Komponist und Schauspieler in Deutschland und Amerika. In Deutschland ist er u.a. durch die Musicals „Hexen“ und „Wir pfeifen auf den Gurkenkönig“ bekannt, mit „Chaplins Traum“ und „Rasputin.com“ ist er der einzige Komponist, der zweimal als Finalist zur Hamburger Musicalmesse eingeladen wurde. In Amerika wurde zuletzt im August 2004 beim New Yorker Fringe Festival das Rockoratorium „9/11 – The Book of Job“ aufgeführt. Als Schauspieler war Danny Ashkenasi in Deutschland u.a. in der Fernsehserie „Rote Erde“ und im Spielfilm „Kraftprobe“ zu sehen.

 

Jenseits

Eine kleine Kammeroper für Sopran (bzw. Hoher Mezzosopran), zwei (singende) Schauspieler und Klavier
Text von Helga Krauss
Musik von Danny Ashkenasi
1D, 2H, Klavier
UA: 12.08.2005, International Fringe Festival New York
frei zur DSE

Nach einem Autounfall fragt sich eine Frau, was mit ihr geschieht. Da gibt es zwei Herren in besten Anzügen, die sich ihr angenommen haben. Um sie herum herrscht hektisches Treiben von Rettungssanitätern und ähnlichem. Sind diese Herren in den Anzügen etwa Engel? Lebt sie noch oder ist sie bereits tot? Ein seltsamer Zustand. Wenn diese Herren Engel sind, dann sind es sehr menschliche Engel, in gleichem Maß sachlich und einfühlsam – und auch humorvoll. Die Frau ist eine gefeierte Sängerin und beginnt, den Männern ihr Leben zu erzählen – oder sind es Rückblenden einzelner Lebensstationen, die ihr unwillkürlich erscheinen? Egal, auf jeden Fall nehmen die "Engel" regen Anteil daran und spielen mit. Da war das geliebte Kinderspiel, der herrschsüchtige Dirigent, in den sie sich verliebt hatte, die erfolgreichen Auftritte, ihr Sohn, den sie vielleicht doch zu sehr vernachlässigt hat. Es erscheint ihr Ehemann – und plötzlich gibt es verschiedene Versionen einzelner Szenen. Was ist Wirklichkeit, was Fiktion? Ein verrücktes Leben – oder war es nur ein Traum? Die Engel verabschieden sich – darf sie wieder zurück? Doch was ist das Leben – was ist Realität und was ist Traum? Hat sie alles nur geträumt oder wird sie gerade geträumt?

Jenseits nimmt uns auf leichte Art und Weise mit in eine Zwischenwelt. Ohne jegliche Düsternis wird der Zustand des Wechsels vom Leben zum Tod thematisiert, werden Fragen aufgeworfen und – durchaus humorvolle – Antworten in den Raum gestellt. Danny Ashkenasis Musik verwendet in ihrer klaren, nur von Klavier und Gesang getragenen Struktur opernhafte Teile im Wechsel mit Lied- und Songelementen.