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Am 14. Dezember ist die deutschsprachige Erstaufführung von Nina Segals Stück...

SE: Chris D’Arienzos "Rock of Ages" in Emmenbrücke
Am 14. Dezember ist am Le Théâtre in Emmenbrücke die Schweizer Erstaufführung...

Neu bei FBE: "Peter Pan" von CocoRosie & Robert Wilson
Robert Wilson und das amerikanisch-französische Freak-Folk-Duo CocoRosie...

Ausgewählt: Maria Ursprung bei den Autorentheatertagen 2020
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"Sprachschön und brutal": Else-Lasker-Schüler-Dramatikerpreis für Felicia Zeller
Felicia Zeller wird mit dem Else-Lasker-Schüler-Dramatikerpreis 2020...

UA: "Die Bademattenrepublik" am JES
Am 1. Dezember war die Uraufführung von Die Bademattenrepublik nach dem...

Neu bei Desch: "Weinprobe für Anfänger" von Ivan Calbérac
Steve ist nicht nur ein vorbestrafter Gauner, sondern entpuppt sich durch...

Neuübersetzungen: "Die Nashörner" und "Bunbury"
Die Neuübersetzungen von Die Nashörner und Bunbury unterstreichen die...

"Die Mitwisser" von Philipp Löhle am Theater Osnabrück
Am 7. Dezember hat die Inszenierung von Philipp Löhles Stück Die Mitwisser...


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Gilbert, William Schwenck

Als Sohn eines Marinearztes wurde William Schwenck Gilbert am 18. November 1836 in London geboren. Als kleiner Junge zeigte er bereits großes Interesse für Theater und Literatur. Trotz seiner Leidenschaft für das Schreiben von Gedichten und Theaterstücken, schlug er die Offizierslaufbahn ein, studierte Militärwissenschaften und trat nach Abschluss des Studiums für 20 Jahre der Bürgerwehr bei.
Anschließend arbeitete er in einem Verwaltungsbüro und machte eine Ausbildung zum Rechtsanwalt. Zu dieser Zeit begann er seine künstlerische Tätigkeit wieder aufzunehmen und veröffentlichte ab 1861 regelmäßig Theaterkritiken und Spottverse mit eigenen Skizzen unter dem Pseudonym "Bab.". Daran anlehnend erschien 1869 das Buch "Bab Ballads".

Seine Erfolgsjahre begannen jedoch erst 1871, nachdem er zwei Komödien veröffentlicht hatte, die es ihm möglich machten, seinen Beruf als Rechtsanwalt aufzugeben. Mit Gilberts Libretto zu der Oper "Thespis" für Komponist Arthur Sullivan begann deren Zusammenarbeit, die über 25 Jahre dauerte und 14 Erfolgsschlager von komischen Opern hervorbrachte u.a. Die Piraten von Penzance.

Im Alter von 70 Jahren wurde Gilbert von Edward VII in den Adel erhoben. Nur vier Jahre später starb er am 29. Mai 1911 in London.

 

Der Gaukler von London
Buch von William Schwenck Gilbert und Arthur Sullivan
Musik von Arthur Sullivan
Deutsch von Charles Lewinsky
4D, 6H, Nebendarsteller, Chor
UA 03.10.1888, Savoy Theatre, London

Die Gondolieri oder Der König von Barataria
Buch von William Schwenck Gilbert und Arthur Sullivan
Musik von Arthur Sullivan
Deutsch von Otto Maag
8D, 9H, Chor
Orchesterbesetzung: Fl I, II (Picc), Ob, Klar I, II, Fg I, II, Hr I, II, [III, IV], Kornett I, II, Pos I, II, III, Schl, Kl, Vl I, II, Va, Vc, Kb
UA 07.12.1889, Savoy Theatre, London

Matrosenliebe
Operette
von William Schwenck Gilbert
Musik von Arthur Sullivan
Deutsch von Charles Lewinsky
3D, 8H, Chor
Orchesterbesetzung: auf Anfrage
UA 25.05.1878, Opera Comique, London

Die Piraten von Penzance
Komische Operette in zwei Akten
Text von William Schwenck Gilbert
Musik von Arthur Sullivan
Neue deutsche Übersetzung von Inge Greiffenhagen und Bettina von Leoprechting
5D, 5H, Chor
Orchesterbesetzung: Fl I, II, Ob, Klar I, II, Fg, Hr I, II, Trp I, II, Pos, Pk, Schl, Vl I, II, Va, Vc, Kb