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Rückblick: "Am Rand (Ein Protokoll)" von Philipp Löhle am Staatstheater Nürnberg
Am 9. März war die Uraufführung von Philipp Löhles neuem Stück Am Rand (Ein...

Neu bei FBE: "Tewje" ein Ballett von Richard Wherlock und Olivier Truan
Beginnendes 20. Jahrhundert. Tewje, der Milchmann, lebt in dem kleinen...

UA & SE: "Begleiterscheinungen" am Theater an der Kö und "Unter falschen Brüdern" am Theater Matte
Begleiterscheinungen von Peter Buchholz wird am 5. April am Theater an der Kö...

Neu: "Grete Minde" von Kay Wuschek nach Theodor Fontane
"Ein unbillig Recht, ein totes Recht" widerfährt Grete, Tochter einer...

GEH DICHT DICHTIG! Ein lautpoetischer Dialog
In GEH DICHT DICHTIG! tritt die Autorin Ruth Johanna Benrath in einen...

UA: "lauwarm" von Sergej Gößner am Jungen Schauspielhaus Hamburg
Am Jungen Schauspielhaus Hamburg ist am 7. April die Uraufführung von Sergej...

UA: "Die Verlobung in St. Domingo" von Necati Öziri am Schauspielhaus Zürich
Am 4. April ist die Uraufführung von Die Verlobung in St. Domingo - Ein...

Neu: "Karl und Rosa. Für Geister Eintritt frei" von Felicia Zeller
Deutschland im Taumel der Novemberrevolution 1918. Döblin entwirft das...

UA: "Der Hase mit den Bernsteinaugen" am Landestheater Linz
Edmund de Waal rollt in seinem Bestseller Der Hase mit den Bernsteinaugen die...

KinderStückePreis 2019: Nominierungen für "Die Eisbärin" und "Ich, Ikarus"
Zwei Kinderstücke aus unserem Programm wurden zu den diesjährigen Mülheimer...


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Jaoui, Agnès

Agnès Jaoui wird am 19. Oktober 1964 im Pariser Vorort Antony, Hauts-de-Seine, geboren. Als Kind besucht sie mit ihren Eltern oft die Pariser Cinemathèque. Sie wächst im Pariser Banlieue auf und zog später ins Künstlerviertel Montparnasse. Dort nimmt Agnès Jaoui bereits im Alter von 15 Jahren an Kursen der berühmten Schauspielschule Cours Florent teil. Einige Jahre später besucht sie das Conservatoire d'art lyrique in Paris und in Enghien. Ihre Schauspielausbildung erhält sie an der renommierten Schauspielschule Théatre des Amandiers in Nanterre, wo sie u.a. von Regisseur Patrice Chéreau unterrichtet wird.

Agnès Jaoui feiert nach ihrem Studium erste Erfolge auf der Bühne (u.a. im Théatre Tristan Bernard, Théatre des Amandiers und beim Festival d'Avignon), im Fernsehen sowie beim Film und gewinnt zwei Mal einen César als Beste Darstellerin in einer Nebenrolle.

Neben der Schauspielerei macht sie sich auch einen Namen als Theater- und Filmautorin. 1987 begegnet sie ihrem heutigen Lebensgefährten Jean-Pierre Bacri. Gemeinsam schreibt das Paar etliche sehr erfolgreiche Theaterstücke, darunter Und abends Gäste (Cuisine et dépendances) und Familienbande (Un air de famille), die später nach selbstverfassten Drehbüchern verfilmt werden. Die beiden Drehbücher für Familienbande und Alain Resnais' Film "Das Leben ist ein Chanson" (On connait la chanson) werden jeweils mit einem César ausgezeichnet.

Inzwischen ist Agnès Jaoui auch als Regisseurin international bekannt: Ihr Debütfilm "Lust auf anderes" (Le goût des autres) wurde 2001 für den Oscar als Bester fremdsprachiger Film nominiert und mit vier Césars ausgezeichnet, u.a. für das Beste Drehbuch sowie als Bester Film des Jahres.

 

Familienbande
Deutsch von Kai-Uwe Naumann
3D, 3H
UA 27.09.1994, Théâtre de la Renaissance, Paris
DSE 06.02.1998, Schlosstheater, Celle

Und abends Gäste
Deutsch von Walter Kreipe
2D, 3H
UA 1991, Théâtre La Bruyère, Paris
DSE 20.05.1995, Saarländisches Staatstheater, Saarbrücken