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DSE: "Jasper in Deadland" am Theater für Niedersachsen Hildesheim
Am 19. Januar feiert das Theater für Niedersachsen in Hildesheim die...

Wiederentdeckt: "Mörder ohne Bezahlung" von Eugène Ionesco
"Die Leute wissen davon und lassen sich trotzdem überraschen." Mörder ohne...

Premiere: "Antigone" in Berlin und Dresden
Am 13. Januar wird Antigone in der Nachdichtung von Walter Jens in einer...

UA: "Fuckfisch" am Badischen Staatstheater in Karlsruhe
Am Badischen Staatstheater, Karlsruhe, ist am 26. Januar die Uraufführung von...

UA: "Kaltes Herz" von Volker Schmidt am Theater Phönix in Linz
Am 31.01.2019 hat Kaltes Herz von Volker Schmidt Uraufführung am Theater...

Neu bei FBE: "Mord im Orientexpress" von Agatha Christie
Auf der Fahrt des Orientexpress von Istanbul nach Calais fällt ein...

Neu bei FBE: "Der Name der Rose" (Umberto Eco / Gisle Kverndokk / Øystein Wiik)
1327: Mysteriöse Todesfälle bringen eine Benediktinerabtei in Ligurien in...


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Bild von Mark LotharLothar, Mark

Mark Lothar wurde am 23. Mai 1902 in Berlin geboren. Von 1934 bis 1944 war der Wolf-Ferrari-Schüler unter der Direktion von Gustav Gründgens musikalischer Leiter und Hauskomponist am Staatlichen Schauspielhaus Berlin, von 1945 bis 1955 war er der Bayerischen Staatsoper München verbunden. Danach arbeitete er als freier Komponist und schrieb im Stil einer "gemäßigten" Moderne Opern, Schauspiel- und Filmmusik, aber auch Kammermusik und Lieder. Opern (Auswahl): Tyll (1928), "Schneider Wibbel" (1938), "Rappelkopf" (1958), "Momo" (1978).

"Mein Bestreben ist es, gute Rollen auf menschlicher Grundlage zu schaffen und damit eine größtmögliche Natürlichkeit des Opernsängers fern von jedem Pathos zu erreichen, eine Musik zu schreiben, die dem Dirigenten die Möglichkeit zur persönlichen Entfaltung gibt, die der Orchestermusiker gerne spielt und die die Fähigkeit besitzt, aufgeschlossenen Menschen zu gefallen. Über die heute geschriebenen Werke werden spätere Generationen entscheiden. Es ist viel, seiner Zeit zu genügen und das Glück zu besitzen, für eine Kunst tätig zu sein, die die Kraft in sich hat, den Menschen vom Alltag wegzuführen und ihn zu verzaubern. Dafür lohnt sich der volle Einsatz eines Lebens." (Mark Lothar: Über mein Opernschaffen. Aus: Mark Lothar. Ein Künstlerporträt. Hrsg. v. Alfons Ott. München 1968.)

 

Hans Sonnenstößers Höllenfahrt
Ein heiteres Traumspiel in zwei Akten mit einem Vor- und einem Nachspiel
von Paul Apel
Neufassung von Gustaf Gründgens
Musik von Mark Lothar
5D, 6H, Komparsen
Orchesterbesetzung: auf Anfrage

Tyll
Eine Ulenspiegeloper in drei Akten (fünf Bildern)
Textdichtung von Hugo F. Koenigsgarten
Buch von Mark Lothar
Gesangstexte von Kurt Nachmann
Musik von Mark Lothar
3D, 4H, Nebendarsteller, Chor
Orchesterbesetzung: Picc, Fl I, II, Ob I, II, E.H, Klar I, II, B.Klar, Fg I, II, K.Fg, Hr I, II, III, IV, Trp I, II, III, Pos I, II, III, Tb, Pk, Schl, Hrf, Vl I, II, Va, Vc, Kb
UA 14.10.1928, Deutsches Nationaltheater, Weimar