Aktuelle Nachrichten

KinderStückePreis 2019: Nominierungen für "Die Eisbärin" und "Ich, Ikarus"
Zwei Kinderstücke aus unserem Programm wurden zu den diesjährigen Mülheimer...

ÖEA: "Die Mitwisser" von Philipp Löhle am Schauspielhaus Graz
Am Schauspielhaus Graz inszeniert Felicitas Braun Die Mitwisser von Philipp...

Neu: Felicia Zeller bei Felix Bloch Erben
Wir freuen uns, mitteilen zu können, dass Felicia Zeller seit dem 1. Januar...

Ursendung: "Wie die Blinden träumen" von Tomer Gardi im SWR
Die Ursendung von Tomer Gardis neuem Hörspiel Wie die Blinden träumen ist am...

UA: "Karl und Rosa. Für Geister Eintritt frei" von Felicia Zeller (nach Alfred Döblin) am Theater Magdeburg
Wir freuen uns, mitteilen zu können, dass Felicia Zeller seit dem 1. Januar...

Premiere: "Ikar" von Katrin Lange am Unicorn Theatre
Ikar - zu Wasser, zu Lande, in der Luft (Das Labyrinth) von Katrin Lange hat...

SEA: "Die Zertrennlichen" am Theater und Orchester Biel Solothurn
Das Theater und Orchester Biel Solothurn bringt am 27. Februar die Schweizer...

Wiederentdeckt: "Mörder ohne Bezahlung" von Eugène Ionesco
"Die Leute wissen davon und lassen sich trotzdem überraschen." Mörder ohne...

Premiere: "Die Stühle" von Eugène Ionesco am Burgtheater Wien
"Das Theater spiegelt offensichtlich die Beunruhigung unserer Zeit." sagte...


Archiv

Aktuelle Stücke
Aktuelle Premieren
Aktuelle Premierenberichte
 

Dialog in der Hölle zwischen Macchiavelli und Montesquieu

2H

Der französische Advokat Maurice Joly veröffentliche 1864 anonym in Brüssel ein Buch mit demTitel "Gespräche aus der Unterwelt zwischen Machiavelli und Montesquieu oder Die Politik Machiavellis im 19. Jahrhundert", in dem er dem Geist des Despotismus, verkörpert in der Gestalt und Denkweise Machiavellis, das Legalitätsprinzip, verkörpert durch Montesquieu, gegenüberstellt. Das Buch brachte dem Autor 15 Monate Gefängnis ein.
Walter Jensen hat unter Hinzuziehung von Machiavellis "Der Fürst (Il Principe)" und Mantesquieus "Vom Geist der Gesetze (De l'Esprit Des Lois)" eine Theaterfassung dieser Gespräche Jolys erarbeitet. Er kürzte das mit historischen Parallelen aus der griechisch-römischen Geschichte überfrachtete und in vielen Teilen ausschweifende Buch um gut dreiviertel und schuf so einen faszinierenden, in sich spannenden Dialog. Den historischen Vorlagen entsprechend hat Jensen die Gedanken und Formulierungen nicht aktualisiert. Umso überraschender ist es, wie stimmig, zutreffend und aktuell dieser Dialog auch heute noch ist.

Werk aus dem Programm des Theaterverlag Werk aus dem Programm des Theaterverlag Desch