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Neu: "Else (ohne Fräulein)" von Thomas Arzt
Angelehnt an Schnitzlers inneren Monolog "Fräulein Else" verortet Thomas Arzt...

Neu: "Pig Boy 1986-2358" von Gwendoline Soublin
Am Beispiel des Schweins entwirft Gwendoline Soublin eine so bizarre wie...

Neu: "Das Leben ist ein Wunschkonzert" von Esther Becker
Esther Becker ist das Kunststück gelungen, mit leichter Hand ein gewitztes...

Premieren: "Lazarus" in Leipzig und Göttingen
Lazarus von David Bowie und Enda Walsh entwickelte sich nach der...

Premiere: "Backbeat" an der Württembergischen Landesbühne Esslingen
Am 6. Juni ist die Premiere von Iain Softleys und Stephen Jeffreys'...

UA: "Mr. Nobody" am Jungen Schauspiel Düsseldorf
Am 1. Juni ist die Uraufführung von Mr. Nobody nach dem Film von Jaco Van...

Premiere: "Alles was Sie wollen" an der Komödie am Kurfürstendamm
Am 7. Juni ist die Premiere von Alles was Sie wollen an der Komödie am...

Sommertheater: Unsere Premieren von Juni bis August
Wir freuen uns auf Sommer, Sonne und Theater - hier eine Auswahl unserer...

Ausgezeichnet: Berliner Kindertheaterpreis 2019 für Esther Becker
"Ein Stück, bei dem man sich fragt, wo es vorher war. Ein Stück, das es schon...

DE: "Der Besuch der alten Dame - Das Musical" bei den Freilichtspielen Tecklenburg
Am 24. Juli 2020 feiern die Freilichtspiele Tecklenburg die deutsche...


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Gesichter

(Ansigter)
Diamonolog: eine israelische und eine palästinensische Frau

Deutsch von Gerd Weinreich
1D
frei zur DSE

In seinem Monolog läßt der Autor zwei ca. 50-jährige Mütter sprechen, die wenige Kilometer voneinander entfernt leben (und die von derselben Schauspielerin gespielt werden): die israelische Hannah aus Jerusalem und die christliche Palästinenserin Fadia aus Bethlehem. Die in den USA geborene Universitätslehrerin Hannah hat einen Sohn, der einen israelischen Kampfpanzer steuerte und in Dschenin auf eine Mine fuhr. Fadias ältester Sohn wurde während der Intifada gefoltert, während andere Mitglieder der Familie in der Geburtskirche eingesperrt sind. Fadia gehört zu der recht großen westlich orientierten christlichen Minorität der Palästinenser. Hannah war sehr aktiv in der bröckelnden jüdischen Friedensbewegung. Aber den Kampfhandlungen können sie trotz guten Willens nicht entkommen. Am Ende des Monologes gehen die beiden Gesichter ineinander über, verschmelzen zu einem.

Werk aus dem Programm des Theaterverlag Werk aus dem Programm des Theaterverlag Desch