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Einsendung von Manuskripten

Die Einreichung von Manuskripten kann auf dem Postweg als Ausdruck oder auch per E-Mail als Datei (Word-DOC, PDF) erfolgen. Bitte fügen Sie Ihrer Stück-Zusendung in jedem Fall Ihre vollständigen Kontaktdaten, eine Kurzbiografie sowie eine kurze Zusammenfassung des Stück-Inhalts bei. Die maximale Zahl unverlangt eingesandter Manuskripte beschränkt sich auf zwei Werke pro Autor. Die Rücksendung von Texten ist nur möglich, wenn Rückporto beigelegt wird.

Wir erhalten eine Vielzahl von Stück-Zusendungen von Autorinnen und Autoren. Wir lesen und prüfen jedes uns zugesandte Manuskript sorgfältig, bitten jedoch um Verständnis dafür, dass die Betreuung des bestehenden Programms für uns Priorität hat. Eine Rückmeldung kann daher häufig erst nach zwei bis drei Monaten erfolgen. Wir bitten Sie um Ihr Verständnis, dass bei Absagen meist keine individuelle Begründung gegeben werden kann.

Verlagsgeschichte
Impressum
Bild von Fanny SorgoSorgo, Fanny
© Katharina Rogenhofer 

1993 in Österreich geboren, in Wien und an der tschechischen Grezen in Niederösterreich aufgewachsen; 2-malige Clubmeisterin des Tennisclub Zellerndorf;

2011 Schulabschluss (Baccalaureat) an einer Zirkusschule in Châtellerault, Frankreich; Teilnahme an den Schreibklassen 2010 und 2012 des Schauspielhaus Wien;

2012 Aufnahme an die UdK Berlin, Studiengang Szenisches Schreiben;

2013 Nominierung für den Retzhofer Dramapreis mit dem Theaterstück Der himmelblaue Herr; Erhalt des DramatikerInnenstipendiums des österreichischen Bundeskanzleramts; Forschungsaufenthalt in Togo, Afrika, um einem Schlangentanzritual beizuwohnen;

2015 Einladung zu den 25. österreichischen Theatertagen in Paris mit dem Welt der Taumler/Monde de chavirants;

2016 Aufenthalt in der Researchstation Agumbe, Indien, zur Forschung an Yellow Wattled Lapwings und dem Erhalt der Königskobra. Weitere Reisen u.a. nach Ägypten, Island, Panama, USA, Georgien, Süd Korea.

Stücke und Stückauszüge wurden u.a. präsentiert und aufgeführt im Hans-Otto-Theater Potsdam, im Ballhaus Ost sowie im BAT Berlin, im Landestheater Salzburg, im Theater Koblenz, in der Box des Deutschen Theaters, am Staatstheater Karlsruhe sowie im Frühjahr 2017 in der Deutschen Oper Berlin.

 

Ich weiß es ist unfair, aber ich kann eben fliegen

3 DarstellerInnen
frei zur UA

Käpten Taumel ist eine berühmt-berüchtigte Kapitäninnen-Piratin und macht mit ihrem Schiff die Sieben Weltmeere unsicher. Außerdem hat sie eine Schneckenzucht in Gibraltar und einen Geliebten auf dem Mond. Wie der Name schon sagt, befindet sie sich permanent in einer Art Taumel, was die Erzählerin reizt, sie auf ihren Reisen zu begleiten und mehr über ihr Verhalten und ihre Lebensweise herauszufinden. Und so gehen sie campen, schwitzen gemeinsam und verlieren bei jedem neuen Abenteuer ein bisschen mehr von Käpten Taumels Crew. Denn bei einem Leben ohne Plan können einem schon mal ein paar Leute abhanden kommen. Besonders angetan ist die Erzählerin von der wunderbaren Liebesgeschichte zwischen Käpten Taumel und Marylin M., einem Mondbewohner. Beide können sich nur bei Sonnenauf- und -untergang sehen und werden sich nie begegnen, da sonst die Welt untergeht, einfach weil sie diese überwältigende Liebe nicht aushalten könnte. Kurzerhand entschließt sich die Erzählerin dazu, auch Marylin M. auf dem Mond zu besuchen, um dessen Perspektive auf die Welt kennenzulernen. Denn der Mond besteht aus Zucker und die Erzählerin kann eben fliegen…

Fanny Sorgos neues Stück Ich weiß es ist unfair, aber ich kann eben fliegen ist eine phantastische Reise durch das Universum der sagenumwobenen Käpten Taumel. In dieser absurd-realverwünschten Welt ist alles relativ und dadurch nichts absolut. Käpten Taumel ist dabei das sympathische, unangepasste Rolemodel, welche einfach ihr Ding durchzieht und gängige Konventionen nicht einmal wahrnimmt. Sie lebt die Freiheit und damit basta. Fanny Sorgo erschafft mit ihr eine sympathische Identifikationsfigur für Kinder und verzaubert durch ihre virtuose und ideenreiche Sprache.

Hinweis:
Für dieses Stück können Aufführungsrechte
an Amateurtheater erst nach der Uraufführung vergeben werden.

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